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Was macht ein gutes Pressefoto bzw. PR Bild aus? – Tipps für Ihre Pressearbeit mit Fotos

Bilder sagen mehr als tausend Worte. In der heutigen Zeit sind wir stark auf visuelle Impulse fokussiert. Ein spannendes Pressefoto springt schneller ins Auge, als eine interessante Überschrift. Wir sind visuell veranlagt und werden von Bildern gelockt. Allen voran in der Pressearbeit spielt die Aufmerksamkeit eine große Rolle. Mit den richtigen PR-Bildern können aussagekräftige Pressetexte unterlegt werden. In diesem Artikel geht es um Tipps und Tricks für Ihre Pressearbeit mit Fotos.

Warum ist ein gutes Pressefoto / PR-Bild wichtig?

Pressefoto © mhp / stock.adobe.com
Pressefoto © mhp / stock.adobe.com
Bilder erregen Aufmerksamkeit und zählen zu den essentiellen Bestandteilen von Veröffentlichungen. Sowohl aus den Printmedien, als auch aus den digitalen Medien sind Bilder nicht mehr wegzudenken. Können Sie sich eine Zeitung ohne Bilder vorstellen? – Kaum möglich, oder?

Mit dem Aufstieg der digitalen Medien, vor allem Social Media, hat sich die Rolle der Bilder verstärkt. Nie war es leichter, als es heute ist, Bilder in jeder Lebenslage zu schießen und diese instant zu veröffentlichen. Dazu kommt, dass wir uns gerne von visuellen Reizen locken lassen und dass visuelle Darstellungen stark an unserer Aufmerksamkeit zerren. Wer also Aufmerksamkeit erregen möchte, der kann das mit einem Bild sehr gut tun.

Ebenfalls können Bilder eine unterstützende Funktion einnehmen. So können die Inhalte von Bild die Textinhalte unterstreichen oder verdeutlichen. Wichtig ist es, dass es sich bei den PR-Bildern um Bilder handelt, die die übrigen Inhalte lediglich unterstützen und nicht von ihnen ablenken. Bei guten PR-Bildern stimmt nicht nur das Motiv, sondern auch die technischen Feinheiten müssen stimmen.

 

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Anlässe für ein Pressefoto – Beispiele

Es gibt zahlreiche Anlässe für Pressebilder. Das hier sind nur ein paar Beispiele, wann es sinnvoll sein kann Pressebilder zu machen und diese in der Pressearbeit, zum Beispiel begleitend zu einer Pressemitteilung, einzusetzen:

  • Auszeichnungen und Ehrungen
  • Charitative Veranstaltungen, z.B. Übergabe eines Checks
  • Delegationen und Werksbesichtigungen
  • Firmenfeiern und Feste
  • Firmenjubiläen und Dienstjubiläen der Mitarbeiter
  • große Investitionen und Expansionen
  • Messen
  • Neue Anlagen / Maschinen
  • Neue Geschäftsleitung / Teamleitung
  • Neue Projekte
  • Tage der offenen Tür
  • Veranstaltungen mit Schulen oder Praktikanten
  • Verkündungen der Geschäftsberichte
  • Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen

 

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Unterschied Werbefoto vs. Pressefoto

Vielleicht fragen Sie sich, was der Unterschied zwischen Werbe- und Pressefotos ist. Diese Frage ist durchaus berechtigt, denn oftmals werden die unterschiedlichen Kategorien als Synonyme verwendet, obwohl sie eigentlich kaum Gemeinsamkeiten aufweisen.

Während die Werbefotos den Auftrag erfüllen, ein Produkt zu bewerben, sind die Pressebilder eher darstellend und haben keine Werbebotschaft. Sie sind mitteilend und authentisch, sie fokussieren sich auf tatsächliche Umstände und Ereignisse. Logos und Produkte dürfen dabei nicht im Vordergrund stehen. Im Gegensatz dazu können Werbefotos teilweise künstlerisch sein und mit bestimmten Bildern und Darstellungen spielen, die oftmals ein Idealbild verkörpern und einfach nur zum Bewerben von Produkten oder Marken gedacht sind.

Fotos und Bilder für Pressearbeit auswählen

Auswahl von PR Bildern © goodluz / stock.adobe.com
Auswahl von PR Bildern © goodluz / stock.adobe.com
Die Wahl der richtigen PR Fotos muss geübt sein. Es ist nicht einfach das passende Bild zu finden, daher lohnt es sich ausreichen Zeit und Mühe in die Auswahl zu stecken, damit auch die richtige Nachricht mit dem Bild kommuniziert wird und es zu keinen Falschmeldungen oder Fehlern in der Kommunikation kommt. Zu Beginn ist es wichtig, dass die Pressebilder eine klare Aussage treffen. Allerdings ist es auch sinnvoll die folgenden Kriterien zu beachten:

Gestaltung und Motiv beim PR Bild

Bildausschnitt, Motiv, Requisite... Es gibt zahlreiche Aspekte, die bei der Erstellung von Bildern beachtet werden müssen. Damit es später keinen Ärger gibt, lohnt es sich gemeinsam mit dem Fotografen im Vorfeld die Wünsche und Anforderungen, die an das spätere Bildmaterial gestellt werden, in einem Briefing festzulegen. Da Pressebilder sehr zeitsensibel sind, müssen alle wichtigen Details im Vorfeld abgeklärt werden. Denn es kann oft schlecht wieder zurückgegangen und das Bild noch einmal geschossen werden. Idealerweise sollen Bilder in Quer- und Hochformat gemacht werden.

openPR-Tipp: Alle Bilder sollten mit Metadaten nach dem IPTC-Standard versehen werden. Dazu zählen vor allem eine Überschrift und eine Bildbeschreibung mit Informationen darüber wer oder was auf dem Foto abgebildet ist.

Technische Anforderungen

Natürlich spielen Komposition und Motiv eine Rolle, allerdings müssen auch die technischen Daten stimmen und dürfen dabei nicht zu kurz kommen. Denn ein schlecht aufgelöstes Foto erzielt kaum den gewünschten Erfolg, den eins mit einer guten Auflösung erzielen kann. Allen voran ist es wichtig, dass das Bild sowohl digital, als auch im Print gut aussieht. Daher ist es wichtig als Fotograf die richtige Ausrüstung zu verwenden.

openPR-Tipp: Print-Medien benötigen Bildmaterial im CMYK-Farbmodus, Online-Medien dagegen in RGB. Eine Auflösung von 300 dpi bei einer Druckgröße von 10 cm x 15 cm dürfte optimal sein, für Online-Medien ist eine Auflösung von 72 dpi ausreichend.

Bildrechte am Pressefoto

Häufig geraten sie in Vergessenheit, allerdings darf das nicht passieren, da dies später zu Ärger führen kann. Bevor Sie ein Bild veröffentlichen oder an die Presse schicken, sollten Sie die Bildrechte klären: Wer hat die Bildrechte? In welchem Zusammenhang dürfen die Bilder verwendet werden? Sind die Nutzungsrechte zeitlich begrenzt? Muss der Urheber genannt werden?

Was ist bei einem Porträtfoto zu beachten?

Häufig wird dem Porträtfoto nicht so viel Aufmerksamkeit gegeben, wie man es eigentlich tun sollte. Denn das Porträtfoto gar nicht so einfach in der Umsetzung.

openPR-Tipp: Bevor Aufnahmen von Personen gemacht werden, müssen erst einmal die Zustimmungen von den Beteiligten eingeholt werden.

Auch ist die Interaktion nicht immer einfach. Denn was im privaten Umfeld erlebt wird, kommt auch im beruflichen Umfeld vor: So erkennt sich der eine oder andere auf den Bildern nicht wieder oder bemängelt die Seite von der die Aufnahme gemacht wurde. Dem kann vorgebeugt werden. Bereits im Vorfeld sollte abgesprochen werden, welche Darstellung gewünscht ist, ob es bevorzugte Winkel gibt oder ob es irgendwelche Aspekte gibt, die vermieden werden sollten. Denn ein Porträt ist kein schneller Urlaubsschnappschuss, sondern stellt eine Person mit einer Geschichte und einem Charakter dar.

Ebenfalls sollten die Fotos ein gewisses Extra haben und keine starr in die Kamera blickenden Aufnahmen sein. Sie müssen aufmerksam, locker und dennoch professionell geschossen werden. Dafür muss sich der Fotografierte wohl vor der Kamera fühlen und darf keine Berührungsängste zeigen.

openPR-Tipp: Wer wirklich gute Fotos schießen möchte, der sollte den Fotografierten in ein Gespräch verwickeln und die Aufnahmen während des Gesprächs machen, sodass es nicht zu gezwungenen Gesichtsausdrücken und steifen Aufnahmen kommt.

Des Weiteren sollten Pressefotos die Position des Fotografierten deutlich hervorheben. Handelt es sich dabei beispielsweise um einen Geschäftsführer, dann muss seine Haltung und seine Ausstrahlung auf dem Foto diesen Eigenschaften entsprechen. Dies verschafft Seriosität und Vertrauen als ersten Eindruck.

openPR-Tipp: Sie müssen mit dem Foto in der Lage sein andere davon zu überzeugen, was auch immer das Foto zu vermitteln versucht. Zum Beispiel würde ein Buch, das von einem medizinischen Experten geschrieben wurde wahrscheinlich ein Pressefoto des Autors in einem Laborkittel haben, weil das das öffentliche Vertrauen anregen und die Leute wissen lassen würde, dass er oder sie ein medizinischer Experte ist.

Porträtfotos sollten ebenfalls aktuell gehalten werden und in regemäßigen Abständen erneuert werden. Das Bild, das den Fotografierten zeigt, sollte seinem tatsächlichen Alter entsprechen. Alte Porträtfotos wirken unseriös und machen keinen guten Eindruck.

Grafiken als Alternative zu Fotos?

Eine gute Alternative zu Fotos stellen Grafiken dar, da mit ihnen sehr gut visuelle Eindrücke ausgearbeitet werden können. Grafiken lassen sich noch ein bisschen individueller als Fotografien gestalten und können ebenfalls eine starke Message tragen, daher werden diese gerne auch für die Pressearbeit verwendet.

Neben Bildelementen können ebenfalls Textelemente für die Grafiken verwendet werden, die individuell eingearbeitet werden können. Aus Bild und Text lassen sich aufmerksamkeitserregende Materialien schaffen, die stark im Ausdruck sind und sich für die verschiedensten Medien und Veröffentlichungen verwenden lassen. Ebenfalls können Grafiken und Diagramme Themen aufgreifen, die auf Fotografien vielleicht nicht dargestellt werden können oder zu aufwendig wären. Grafiken sind manchmal die besseren Bilder, aber auch nur wenn sie wirklich aussagekräftig sind.

openPR-Tipp: Bei der Pressearbeit online kann auch ein PR-Video das klassiche PR-Foto ersetzen oder als eine Ergänzung dazu dienen.

Wie erfolgt der Versand des Bildmaterials?

Auch die Zustellung der Bilder an die Vertreter der Medien wirft viele Fragen auf. Bei der digitalen Übertragung, vor allem beim Versand per E-Mail, sollte auf die notwendige Größe der Dateien geachtet werden, um das Datenvolumen möglichst klein zu halten. Als alternative zu E-Mail kann ein Zugang zu einer Cloud ermöglichst oder ein Datenträger übergeben werden.

openPR-Tipp: Pressefotos sollten nicht in die Pressemitteilung eingebunden sein oder als große Anhänge verschickt werden, sondern als Download - am besten im JPG-Format - im Pressebereich der eigenen Webseite zur Verfügung gestellt werden.

Die Wahl des Fotografen ist wichtig

Sie sollten einen Termin mit einem erfahrenen Fotografen vereinbaren, der Ihnen mithilfe eines professionellen Foto-Shootings ein erfolgreiches Pressefoto ermöglicht. Bei einem gemeinsamen Gespräch mit dem Fotografen sollten Sie ihm Ihre Ziele und Vorstellungen deutlich machen, damit er das ideale Pressefoto schießen kann.

Bei der Wahl des Fotografen sollte man sicherstellen, dass dieser bestimmte Qualifikationen mitbringt. Wichtig ist, dass der Fotograf Erfahrungen bezüglich der Pressefotografie hat, denn es reicht nicht aus, dass die Fotos professionell sind. Zudem sollte der Fotograf gut ausgestattet sein und eventuell auch verschiedene Hintergründe mitbringen.

Ein Pressefoto sollte die besten Eigenschaften einer Person darstellen. Aus diesem Grund ist die Wahl des Fotografen auch unter diesem Aspekt sehr wichtig, denn dieser hat Erfahrung bestimmte Merkmale in Szene zu setzen. Er kann den richtigen Hintergrund wählen und weiß wie und wo er die Requisiten richtig im Bild platzieren soll. Das wichtigste hierbei ist natürlich die Person um die es geht, richtig im Bild zu platzieren und ins richtige Licht zu setzen.

Pressefotos machen – unsere Tipps für gute PR-Fotografie

Professionelle Pressefotos machen © wildworx / stock.adobe.com
Professionelle Pressefotos machen © wildworx / stock.adobe.com
Wer gute Pressefotos machen will, der sollte vor allem eine Sache mitbringen – Geduld. Bei Pressebildern handelt es sich um keine einfache Kategorie. Sinnvoll ist es, sich im Vorfeld von guten Pressebildern inspirieren zu lassen. Sehen Sie sich diese an und machen Sie sich zu den Bildern, die Ihnen besonders gut gefallen Notizen:

  • Was zeichnet diese Bilder aus?
  • Weshalb gefallen Ihnen diese so gut?
  • Gibt es wiederkehrende Merkmale?
  • Wie wurden sie technisch gemacht?

Ebenfalls ist es sinnvoll, sich über die technischen Daten zu informieren und das richtige Equipment zu wenden. Denn Pressebilder sind gerade in der Auflösung auf einem sehr hohen Level. Um gute Aufnahmen zu schießen, braucht es die richtige Ausrüstung.

Wenn Sie gute Pressefotos für Ihre Pressearbeit selber machen oder von Fotografen erstellen lassen wollen, dann sollten Sie die folgenden Tipps beachten:

  1. Die perfekte Komposition aus Technik Kreativität und Klarheit: Pressebilder sind technisch perfekt und müssen ein hohes Niveau erfüllen. So darf nicht gewackelt oder geruckelt werden. Die Inhalte müssen klar eingefangen sein und authentisch dargestellt werden, sodass sich der Betrachter in die Situation miteinbezogen fühlt. Ebenfalls müssen die Details stimmen. Pressebilder sind scharfe Schnappschüsse, die nicht gestellt wirken sollen, sondern authentisch. Sie fangen einen bestimmten Moment ein und bilden diesen klar und deutlich ab. Gleichzeitig ist die Kreativität des Fotografen gefragt. Welcher Winkel wird eingenommen? Wie kann die Situation besonders authentisch dargestellt werden? Was muss auf das Bild? Welche Details sind unwichtig? Gute Pressebilder stehen für sich alleine und erzählen eine ganz eigene Geschichte. Damit Sie das perfekte Bild erhalten, ist es wichtig, dass Sie dem Fotografen ein exaktes Briefing geben, sodass er die Situation mit Ihren Augen sieht und genau den Moment einfängt, den sie abgebildet haben möchten.
  2. Pressefotos entstehen nicht nur für ein spezifisches Medium, sondern werden auf allen Kanälen publiziert. Zu den Kanälen zählen neben den klassischen Printmedien, ebenfalls die sozialen Netzwerke sowie digitale Publikationen. Das perfekte Pressefoto muss demnach den unterschiedlichen Medien konform sein und sich auf verschiedenen Ebenen beweisen. Um später nicht mit leeren Händen dazusitzen, lohnt es sich im Vorfeld die Motive aus verschiedenen Blickwinkeln und spezifisch für die unterschiedlichen Kanäle abzulichten, sodass später für jeden Kanal ein passendes Bild ausgewählt werden kann.
  3. Der Echtheitswert muss erhalten bleiben. Keiner mag gestellte Pressebilder. Der Charakter der Bilder darf nicht verloren gehen. Wirken die Bilder oder Elemente der Bilder gestellt, dann erregen sie kein Aufsehen und gehen einfach unter. Daher ist es wichtig, aussagekräftige Bilder zu liefern. Dabei dürfen die Bilder weder werbend, noch idealisiert sein. Sie müssen einfach einen Moment lebendig einfangen.
  4. Ebenfalls müssen Pressebilder einen neutralen Charakter aufwerfen. Sie dürfen nicht zu sehr werbend sein oder gewisse Logos oder Markennamen sowie spezifische Produkte zeigen. Stehen ein Produkt oder eine Marke zu sehr im Fokus, werden die Bilder für viele Veröffentlichungen uninteressant und ebenfalls weniger online geteilt. Daher ist es wichtig, auf die plakative Darstellung von Marken- und Produkten zu verzichten, wenn es nicht speziell erwünscht ist.
  5. Timing und Setting, dürfen nicht vergessen werden. In diesen beiden Kategorien unterscheidet sich das Pressebild nicht so stark von anderen Bildern, denn auch bei dem Pressebild kommt es auf das richtige Setting an und die allgemeine Komposition muss stimmen. Bevor der Fotograf sich positioniert, sollte er sich ansehen, welcher Winkel die beste Aufnahme liefert und wie der Inhalt am besten dargestellt werden kann, sodass die wichtigen Aspekte im Fokus stehen.
  6. Die Darstellung von Personen und Interaktionen darf ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden. Natürlich muss die Darstellung authentisch wirken und darf nicht aufgesetzt aussehen. Allerdings ist es dennoch wichtig die Personen so darstellen, dass sie auch zu der Botschaft und dem Anlass passen. Bei der Darstellung von Personen ist in der Regel weniger mehr. Werden zu viele Accessoires und Elemente verwendet, die von der Person ablenken, dann wirkt das Bild schnell gestellt.
     

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