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Wie Sie mit einem Listicle Leser und Suchmaschinen begeistern: Definition und Anleitung mit Beispielen

List … bitte was? Der Begriff Listicle klingt zunächst sperrig, fast wie ein Fachausdruck aus einer fremden Disziplin. In Wahrheit steckt dahinter ein einfaches Format, das Leser fesselt, Informationen klar strukturiert und in der Kommunikation erstaunlich vielseitig einsetzbar ist: vom Blogbeitrag über den Newsletter bis hin zur Social-Media-Serie. Warum ausgerechnet dieses scheinbar simple Textformat so wirkungsvoll ist? Das zeigt dieser Ratgeber – Punkt für Punkt.

Was ist ein Listicle?

Definition: Der Begriff „Listicle“ ist eine Wortschöpfung aus den englischen Wörtern list (Liste) und article (Artikel). Auf Deutsch könnte man sagen: ein Listenartikel. Doch damit ist noch längst nicht alles gesagt. Denn ein Listicle ist weit mehr als nur eine Aufzählung in Textform – es ist ein erzählerisch strukturierter Beitrag, der Informationen in klarer, lesbarer und oft unterhaltsamer Form präsentiert.

Was ist ein Listicle?
Was ist ein Listicle?
Vielleicht haben auch Sie sich schon einmal dabei ertappt, wie Sie auf eine Überschrift geklickt haben wie: „7 Dinge, die Sie beim Bewerbungsgespräch nie sagen sollten“ oder „10 Ideen für einen entspannteren Alltag“. Und ehe man sich versieht, liest man Punkt für Punkt und bleibt dran.

Zufall? Ganz sicher nicht.

Die  Stärke von Listicles liegt in der Kombination aus Einfachheit und Struktur. Leser erkennen auf einen Blick, was sie erwartet: eine bestimmte Anzahl an Punkten, Fakten, Tipps oder Beispielen. Das senkt die Einstiegshürde und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Artikel überhaupt gelesen wird. Das ist ein entscheidender Vorteil in einer Zeit, in der Aufmerksamkeit zur Mangelware geworden ist.

Doch ein Listicle funktioniert nicht einfach deshalb, weil Zahlen im Titel stehen. Entscheidend ist der Aufbau. Jeder einzelne Listenpunkt muss für sich stehen können und doch in einen thematischen Zusammenhang eingebettet sein. Ein gutes Listicle führt den Leser durch eine gedankliche Reihenfolge, erzählt im Kleinen eine Geschichte oder bietet eine nachvollziehbare Argumentationslinie. Es geht also nicht darum, wahllos Inhalte aneinanderzureihen, sondern darum, Ordnung in eine Vielzahl an Informationen zu bringen. 

 

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Doch machen wir uns nichts vor: Nicht jedes Listicle ist automatisch lesenswert. Wenn die Inhalte banal sind, die Punkte austauschbar oder das Versprechen aus der Überschrift nicht eingelöst wird, verliert der Text schnell an Glaubwürdigkeit. Wie bei jedem guten Artikel kommt es also auch hier auf Substanz, Sprache und Haltung an. Ein Listicle funktioniert nur dann, wenn es dem Leser wirklich etwas gibt – sei es Wissen, Inspiration oder schlicht ein unterhaltsamer Moment.

Und vielleicht ist das am Ende auch der Grund, warum Listicles so erfolgreich sind: Sie nehmen uns ernst. Sie erkennen an, dass unsere Zeit begrenzt ist und dass wir trotzdem kluge, relevante, interessante Inhalte lesen wollen. Punkt für Punkt.

Was macht ein Listicle so besonders?

1. Kognitive Entlastung: Weniger denken, mehr verstehen

Ein Listicle nimmt dem Leser einen Großteil der kognitiven Vorarbeit ab. Statt einen Fließtext nach Kernaussagen zu durchsuchen, sind die zentralen Punkte bereits strukturiert und nummeriert. Das reduziert den mentalen Aufwand – und steigert die Bereitschaft, überhaupt weiterzulesen.

2. Erwartungsmanagement: Der Leser weiß, worauf er sich einlässt

„7 Tipps“, „5 Fehler“, „10 Fakten“ – solche Zahlen im Titel signalisieren: Das ist überschaubar. Ich weiß, was mich erwartet. Dieses Versprechen von Klarheit und Begrenztheit senkt die Einstiegshürde und erhöht die Klick- und Lesebereitschaft.

3. Struktur schafft Vertrauen

Menschen vertrauen Informationen eher, wenn sie geordnet und nachvollziehbar präsentiert werden. Eine klare Gliederung durch Punkte vermittelt das Gefühl: Hier hat sich jemand Gedanken gemacht. Das erhöht die Glaubwürdigkeit des Inhalts – und damit auch der Absenderin oder des Absenders.

4. Leicht zu überfliegen aber auch vertiefbar

Listicles bedienen unterschiedliche Lesetypen: Die einen scannen nur die Überschriften oder Schlagworte, andere lesen selektiv oder vollständig. Durch die klare Unterteilung in Abschnitte ist beides möglich – ohne den roten Faden zu verlieren.

5. Emotionaler Rhythmus: Das Gehirn liebt Muster

Listenformate sprechen ein tief verankertes Bedürfnis nach Ordnung an. Punkt-für-Punkt-Strukturen erzeugen ein gewisses Lesetempo, fast wie ein innerer Takt. Das macht sie angenehm zu konsumieren – oft sogar unterhaltsam, auch bei ernsthaften Themen.

6. Guter Nährboden für Neugier

Wenn ein Listicle klug aufgebaut ist, erzeugt es Neugier: „Was steckt wohl hinter Punkt 3?“, „Welche Überraschung kommt noch?“ – Dieses Prinzip des sogenannten Information Gaps (eine kleine Lücke zwischen dem, was man weiß, und dem, was man wissen will) hält Leser bei der Stange.

7. Hoher Nutzwert in kompakter Form

In Zeiten von Zeitdruck, Informationsflut und ständigem Scrollen sind Inhalte gefragt, die sofort etwas bringen. Listicles liefern oft konkrete, anwendbare Inhalte: Tipps, Strategien, Denkanstöße. Das steigert die Zufriedenheit beim Lesen – und damit die Wahrscheinlichkeit, dass der Text geteilt oder gespeichert wird.

Listicle Format: Der ideale Aufbau in 5 Punkten

Beispiel: Aufbau von Listicles
Beispiel: Aufbau von Listicles
Ein gutes Listicle folgt einem klaren Aufbau – auch wenn es leicht und locker daherkommt, steckt dahinter meist eine durchdachte Struktur. Damit ein Listenartikel funktioniert und beim Leser nicht das Gefühl von Beliebigkeit oder Langeweile hinterlässt, sollte er bestimmte Elemente enthalten und sinnvoll gliedern. 

1. Eine klare Überschrift mit Zahlen

Die Überschrift ist das Herzstück eines Listicles. Sie verrät nicht nur das Thema, sondern auch, wie viele Punkte folgen. „10 Tipps gegen Aufschieberitis“ wirkt konkreter und einladender als „Wie Sie produktiver arbeiten“. Die Zahl signalisiert dem Leser: Das ist überschaubar, das kann ich schnell durchlesen – oder zumindest überfliegen. Idealerweise enthält der Titel auch schon ein kleines Versprechen: „7 Gründe, warum …“, „5 Fehler, die …“, „11 Tricks, mit denen …“

2. Ein starker Einstieg macht neugierig

Wie bei jedem guten Artikel entscheidet sich vieles in den ersten Sätzen. Ein gelungenes Listicle beginnt mit einem kurzen, prägnanten Einstieg, der neugierig macht und einen klaren Rahmen setzt: Worum geht es hier? Warum lohnt es sich, weiterzulesen? Vielleicht greifen Sie eine Alltagssituation auf, stellen eine provokante Frage oder schildern ein kleines Dilemma – Hauptsache, Sie holen den Leser emotional oder gedanklich ab.

3. Die einzelnen Punkte – mit Haltung und Struktur

Jetzt kommt der Kern: die Liste.

Jeder Punkt sollte eine kleine inhaltliche Einheit darstellen – klar benannt, in sich geschlossen und doch im Zusammenhang mit dem Gesamtthema. Achten Sie darauf, nicht einfach nur aufzuzählen, sondern jedem Abschnitt ein wenig Raum zu geben: Was steckt hinter diesem Punkt? Warum ist er wichtig? Was bedeutet er für den Leser?

Idealerweise sind die Punkte nicht zu lang, aber auch nicht zu kurz. Zwei, drei Sätze pro Punkt sind ein guter Richtwert. Wenn ein Punkt mehr Erklärung braucht, darf er ruhig etwas ausführlicher sein – solange er verständlich und pointiert bleibt. Stilistisch darf man hier durchaus variieren: mal sachlich, mal persönlich, mal mit einem kleinen Augenzwinkern. Hauptsache: Es bleibt lesbar.

4. Reihenfolge mit System – oder bewusst überraschend

Ein Listicle profitiert von einer inneren Ordnung. Beginnen Sie mit einem besonders wichtigen oder eingängigen Punkt – oder heben Sie sich den stärksten für den Schluss auf. Auch eine thematische Reihenfolge (z. B. vom Allgemeinen zum Konkreten) kann hilfreich sein. Wichtig ist, dass der Leser sich nicht durch eine wahllose Folge kämpfen muss, sondern das Gefühl hat, dass hier jemand mitgedacht hat.

5. Ein kurzer, klärender Schlussteil

Ist der letzte Punkt gemacht, sollte das Listicle nicht einfach enden. Ein kurzer Abschluss rundet den Artikel ab: Vielleicht ein Fazit, ein Gedanke zum Mitnehmen oder eine Frage, die zum Weiterdenken anregt. Damit zeigen Sie dem Leser: Das war nicht nur eine Liste – das war ein sinnvoller, abgeschlossener Text.

Das Visuelle nicht vergessen

Grafiken und Bilder können Listicles deutlich aufwerten, wenn sie sinnvoll eingesetzt werden. Sie erhöhen nicht nur die visuelle Attraktivität, sondern unterstützen auch das Verständnis und die Merkfähigkeit der Inhalte. Entscheidend ist dabei: Die Bilder müssen den Text ergänzen, nicht bloß dekorieren.

Wann sind Bilder im Listicle sinnvoll?

  • Zur Veranschaulichung komplexer Punkte: Ein erklärender Screenshot, eine einfache Infografik oder ein Diagramm kann helfen, abstrakte Inhalte greifbarer zu machen – besonders bei technischen oder erklärungsbedürftigen Themen.

  • Zur visuellen Strukturierung: Gerade bei längeren Listicles sorgt die Einbindung von Icons oder Zwischenbildern für bessere Orientierung. Der Leser wird visuell durch den Text geführt, was das „Scannen“ erleichtert.

  • Zur Betonung einzelner Punkte: Ein prägnantes Bild direkt neben oder unter einem Listenpunkt verstärkt dessen Aussage. Das funktioniert besonders gut bei emotionalen, humorvollen oder inspirierenden Inhalten.

  • Für die Teilbarkeit auf Social Media: Ein Listicle mit ansprechenden Bildern wird eher geteilt. Bilder erhöhen die Sichtbarkeit in Feeds, Vorschauen und Link-Karten – sowohl bei LinkedIn und Facebook als auch in Messengern.

Worauf sollte man achten?

  • Nicht überladen. Zu viele oder zu große Bilder können den Lesefluss stören oder den Artikel unübersichtlich machen.

  • Einheitlicher Stil. Bilder, Farben und Schriften sollten zusammenpassen, um einen professionellen Gesamteindruck zu hinterlassen.

  • Rechte & Quellen. Wer mit Fotos oder Grafiken arbeitet, muss auf Lizenzen achten – oder eigene Inhalte verwenden.

  • Alternative Texte (Alt-Tags). Für SEO und Barrierefreiheit sollten auch beschreibende Bildtexte mitgedacht werden.

Wie findet man Ideen für Listicles – speziell für die eigene Branche und Schwerpunkte?

Ideen & Themen für Ihre Artikel
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Diese Frage stellt sich früher oder später jeder, der Inhalte nicht nur produzieren, sondern auch mit Substanz und Relevanz füllen will. Gerade bei Listicles, die oft so leichtfüßig daherkommen, braucht es eine tragfähige Idee im Kern. Aber wo anfangen?

Der erste und naheliegendste Ansatz: Fragen Sie sich, was Ihre Zielgruppe wirklich wissen will.

Was sind typische Probleme, Unsicherheiten oder wiederkehrende Situationen in Ihrem beruflichen Alltag – oder im Alltag Ihrer Kunden? Wenn Sie etwa im IT-Sektor arbeiten, könnten Themen wie „5 häufige Fehler bei Software-Rollouts“ oder „7 Fragen, die Sie Ihrem IT-Dienstleister stellen sollten“ relevant sein. Im Gesundheitsbereich wäre es eher „10 Warnsignale, die Sie nicht ignorieren sollten“ oder „6 Fakten über Ernährung, die kaum jemand kennt“.

Ein zweiter Weg führt über die eigene Beratungspraxis oder Kundenerfahrung. Welche Fragen tauchen immer wieder auf?

Welche Missverständnisse begegnen Ihnen regelmäßig? Genau daraus lassen sich oft hervorragend strukturierte Listenartikel ableiten – denn was in der Praxis relevant ist, hat auch inhaltliches Potenzial.

Auch die eigene Positionierung kann eine gute Quelle sein: Was macht Sie oder Ihr Unternehmen besonders?

Haben Sie einen ungewöhnlichen Prozess, eine klare Haltung, eine besondere Expertise? All das lässt sich in Listicle-Form bringen, etwa als „7 Dinge, die wir bei XY anders machen“ oder „5 Prinzipien, auf denen unsere Arbeit basiert“. So transportieren Sie Botschaften, ohne sie platt zu verkünden.

Ein weiterer Impuls: Beobachten Sie Ihre Branche.

Was wird diskutiert, was trendet, was polarisiert? Oft lassen sich aktuelle Debatten sehr gut in Listenform aufgreifen – mit einem klaren Standpunkt, sachlicher Einordnung oder einem Blick hinter die Kulissen. Auch Reaktionen auf andere Inhalte sind möglich, etwa: „Die 5 größten Irrtümer über …“ oder „8 Dinge, die in dieser Studie übersehen wurden“.

Nicht zu vergessen: Keyword-Recherche und Content-Analyse.

Tools wie Google Trends, Answer the Public oder Semrush zeigen, wonach gesucht wird – und oft sind die formulierten Fragen schon halbe Listicle-Titel. Wenn viele Menschen googeln „Wie finde ich die richtige Unternehmensberatung?“, wird daraus schnell: „6 Kriterien, woran Sie eine gute Unternehmensberatung erkennen“.

Und schließlich: Lassen Sie sich von anderen inspirieren – aber nicht kopieren.

Wer regelmäßig Fachportale, Blogs oder LinkedIn liest, wird Muster erkennen. Die Kunst besteht darin, daraus eigene Ansätze zu entwickeln, die wirklich zu Ihrer Sprache, Ihrer Expertise und Ihrer Zielgruppe passen.

Beispiele

Allgemein anwendbar / Kommunikation & Business

  • 5 Dinge, die erfolgreiche Teams gemeinsam haben

  • 10 Begriffe, die in jedem Meeting unnötig Verwirrung stiften

  • 6 Tipps, wie Sie bessere E-Mails schreiben

  • 8 Gründe, warum Projekte wirklich scheitern – und wie Sie es verhindern


Marketing & PR

  • 7 Wege, wie Ihr Content bei Google besser abschneidet

  • 5 PR-Ideen, mit denen kleine Unternehmen groß rauskommen

  • 6 Tricks, wie Sie aus Fachthemen klickstarke Headlines machen

  • 9 Inhalte, die auf LinkedIn wirklich funktionieren


Technik, IT, Digitalisierung

  • 5 Cybersecurity-Risiken, die oft übersehen werden

  • 7 smarte Tools, die Ihre Arbeitszeit halbieren

  • 10 Fragen, die Sie vor jedem Softwareprojekt klären sollten

  • 6 Gründe, warum Ihr digitales Projekt scheitert – und was Sie dagegen tun können


Bildung, Training, Wissen

  • 7 Lernmethoden, die besser funktionieren als stures Auswendiglernen

  • 5 Denkfehler, die uns beim Lernen im Weg stehen

  • 8 Erklärstrategien, mit denen Sie komplexe Themen verständlich machen

  • 10 Beispiele, wie man aus Fachtexten verständliche Inhalte macht


HR, Führung, Unternehmenskultur

  • 5 Fragen, die gute Führungskräfte regelmäßig stellen

  • 7 Anzeichen, dass Ihr Team unterfordert ist

  • 6 Ideen, wie Sie Mitarbeiterbindung ohne große Budgets verbessern

  • 10 Gesprächseinstiege für schwierigere Mitarbeitergespräche


Kundenkommunikation & Service

  • 6 Sätze, die Sie im Kundengespräch besser vermeiden

  • 8 Tipps, wie Sie Beschwerden souverän lösen

  • 5 Schritte, um aus Interessenten loyale Kunden zu machen

  • 7 E-Mail-Vorlagen, die Ihnen den Alltag erleichtern

Und was hat das mit PR zu tun?

Mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Denn Public Relations bedeutet nicht nur klassische Pressearbeit. Es geht darum, Vertrauen aufzubauen, Themen zu setzen, Botschaften zu vermitteln – und das über viele verschiedene Kanäle: Unternehmensblogs, Newsletter, LinkedIn-Beiträge, Gastartikel oder Online-Pressemitteilungen.

Ein Listicle ist in diesem Kontext ein ausgesprochen vielseitiges Werkzeug. Es bietet eine Form, die zugleich niedrigschwellig und inhaltsstark ist. Wer ein Listicle schreibt, verspricht keine langatmige Argumentation, sondern komprimiertes Wissen – das kommt an. In der PR zählt oft der erste Eindruck. Und wenn der Leser sich nicht sofort abgeholt fühlt, klickt er weg. Ein gut strukturiertes Listicle senkt diese Absprungrate, weil es schnell verständlich macht, worum es geht – und was man davon hat.

Zugleich sind Listicles hervorragende Träger für inhaltliche Positionierungen. Ein Unternehmen, das etwa „7 Dinge, die wir beim Thema Nachhaltigkeit anders machen“ veröffentlicht, tut das nicht nur aus Informationslust. Es zeigt Haltung, beweist Kompetenz, gibt Einblick – und bleibt im besten Fall im Gedächtnis. Ohne belehrend zu wirken, ohne platt zu werben.

Auch komplexere Themen lassen sich auf diese Weise zugänglich machen. Das ist besonders wertvoll in Bereichen wie Gesundheit, Technologie oder Finanzen, wo viele Menschen schnell aussteigen, wenn Texte zu technisch oder abstrakt werden. Ein Listicle kann hier ein Brückenschlag sein: vom Expertenwissen zur Alltagssprache, vom Fachbegriff zur praktischen Relevanz.

Und nicht zuletzt: Listicles lassen sich hervorragend über verschiedene Kanäle verlängern. Ein Beitrag auf der Website kann in Auszügen auf Social Media erscheinen, in einem Newsletter angerissen oder von Journalisten als Impuls für ein Gespräch aufgenommen werden. Besonders gut funktionieren sie in Content-Strategien, die auf Reichweite und Teilbarkeit setzen. Denn Menschen teilen gern Inhalte, die einfach strukturiert, informativ und unterhaltsam sind.

Kurz gesagt: Ein Listicle ist ein strategisches Format, das in der PR dafür sorgt, dass Botschaften nicht nur formuliert werden – sondern auch ankommen. Und genau darum geht es.

openPR-Tipp: Listicles lassen sich vielseitig einsetzen – und genauso flexibel veröffentlichen. Besonders gut funktionieren sie auf Blogs, Corporate Websites, Online-Magazinen oder als Online-Pressemitteilung auf openPR veröffentlicht. Auch auf LinkedIn, in Newslettern oder als Karussell-Posts in sozialen Netzwerken entfalten sie ihre Wirkung: klar strukturiert, schnell erfassbar, teilbar. Selbst in Whitepapern, Schulungsunterlagen oder internen Präsentationen machen Listicles eine gute Figur – überall dort, wo Informationen verständlich und zugänglich aufbereitet werden sollen.

Listicles und ihre Vorteile bei SEO und Optimierung für KI-Suche

Ein sehr wichtiger Punkt – denn ein gut gemachtes Listicle sollte nicht nur kommunikative, sondern auch technische Anforderungen erfüllen. Das betrifft sowohl klassische Suchmaschinenoptimierung (SEO) als auch die Sichtbarkeit in KI-gestützten Suchsystemen. Doch wie passt das zusammen?

Listicles sind ideale SEO-Formate. Warum? Weil sie strukturierte, leicht erfassbare Inhalte liefern – genau das, was Suchmaschinen bevorzugt anzeigen. Ein klarer Titel mit Zahl und Thema, sinnvoll eingesetzte Zwischenüberschriften (als H2 formatiert), sowie inhaltlich klar voneinander abgegrenzte Abschnitte: All das hilft Google & Co. dabei, den Inhalt besser zu verstehen und thematisch einzuordnen.

Zudem laden Listicles geradezu dazu ein, mit relevanten Keywords zu arbeiten – ohne dass es aufgesetzt wirkt. Wer etwa einen Artikel mit dem Titel „5 Tipps für bessere Pressemitteilungen“ schreibt, hat bereits das zentrale Keyword im Titel untergebracht. Innerhalb der einzelnen Punkte können dann Begriffe wie „Zielgruppenansprache“, „Verteiler“ oder „Aufhänger“ ganz natürlich eingebaut werden – nicht als Füllstoff, sondern als Substanz.

Ein weiterer Vorteil: Featured Snippets – also die hervorgehobenen Suchergebnisse bei Google – greifen besonders oft auf Listenformate zurück. Wer es schafft, mit einem Listicle dort zu landen, gewinnt deutlich mehr Sichtbarkeit, Klicks und Reichweite als mit herkömmlichen Texten.

Für KI-gestützte Suchsysteme – also etwa die Antwortmodule von Chatbots, Sprachassistenten oder die neuen „AI Overviews“ in Suchmaschinen – sind Listicles ebenfalls besonders attraktiv. Denn diese Systeme bevorzugen Inhalte, die sich einfach extrahieren und direkt weiterverwenden lassen. Eine klar gegliederte Liste mit nachvollziehbaren Aussagen ist hierfür ideal. Die einzelnen Punkte können leicht „ausgelesen“ und in Antwortfeldern dargestellt werden – häufig sogar mit Verlinkung zur Originalquelle. Wer also möchte, dass seine Inhalte in KI-Antworten auftauchen, tut gut daran, strukturierte Formate wie Listicles zu nutzen.

Natürlich genügt es nicht, einfach nur eine Liste zu schreiben. Der Inhalt muss stimmen, die Sprache klar sein, der Mehrwert erkennbar. Aber wer Listicles gezielt in seine Kommunikationsstrategie integriert und sie suchmaschinenfreundlich aufbereitet, erreicht damit nicht nur Leser, sondern auch Algorithmen – und damit eine ganz neue Ebene der Sichtbarkeit.

 

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Gutes Listicle schreiben: Anleitung als Checkliste

Mit dieser Checkliste können Sie Schritt für Schritt ein gutes, wirkungsvolles Listicle erstellen können. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für geübte Kommunikatoren, die strukturiert arbeiten wollen:


1. Ziel und Zielgruppe klären

  • Was soll das Listicle bewirken? (z. B. informieren, positionieren, motivieren, verkaufen)

  • Wen wollen Sie ansprechen – und was interessiert diese Lesergruppe wirklich?

2. Ein passendes Thema wählen

  • Ist das Thema konkret genug für eine Liste?

  • Lässt es sich sinnvoll in mehrere Punkte gliedern?

  • Gibt es einen klaren Nutzen oder Aha-Effekt für die Leser?

3. Die passende Anzahl festlegen

  • Weniger ist oft mehr: 5 bis 10 Punkte sind gut lesbar.

  • Unrunde Zahlen (7, 9, 11) wecken mehr Neugier als 10 oder 20.

  • Jeder Punkt muss inhaltlich tragen – keine Füller!

4. Einen starken Titel formulieren

  • Nutzen Sie Zahlen und aktive Formulierungen: „5 Fehler, die …“, „7 Wege, wie …“

  • Machen Sie ein inhaltliches Versprechen: Was hat der Leser davon?

5. Klarer Einstieg

  • Beginnen Sie mit einer Frage, einem Problem oder einer Mini-Anekdote.

  • Leiten Sie in das Thema ein – und erklären Sie, warum die Liste hilfreich ist.

6. Punkte logisch aufbauen

  • Jeder Punkt sollte eigenständig funktionieren, aber im Gesamtzusammenhang stehen.

  • Verwenden Sie Zwischenüberschriften oder Fettdruck für Orientierung.

  • Schreiben Sie aktiv, anschaulich und leserfreundlich.

7. Reihenfolge mit Struktur

  • Beginnen Sie mit einem starken Punkt – und enden Sie mit einem markanten oder überraschenden.

  • Thematisch geordnet? Von allgemein zu speziell? Von Problem zu Lösung?

8. Optional: Bilder, Grafiken, Icons einbinden

  • Visuals erhöhen die Lesbarkeit und lockern den Text auf.

  • Achten Sie auf Einheitlichkeit und lizenzfreies Material.

9. Mit einem klaren Schluss abrunden

  • Fassen Sie die Kernaussage zusammen oder geben Sie einen abschließenden Impuls.

  • Optional: Handlungsaufforderung (Call to Action), z. B. „Probieren Sie Punkt 4 noch heute aus!“

10. SEO & Lesefreundlichkeit prüfen

  • Sind relevante Keywords natürlich eingebaut?

  • Ist der Text leicht scannbar? (Absätze, Bulletpoints, klare Sprache)

  • Wurden Meta-Titel und Alt-Texte bei Bildern ergänzt?


 

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