Und auch der soziale Aspekt soll nicht aus dem Blickfeld geraten. In einer Gemeinschaftsaktion von Care, der Uno-Flüchtlingshilfe und der Stadt Bonn will man einen Beitrag zur Jahreskampagne "Helfen steckt an – Bonner für Afghanistan" leisten. Bonn ist ja bekanntlich seit der Petersberger Konferenz mit dem Land am Hindukush eng verbunden. Der Sport soll einer guten Sache gewidmet werden. Daher fällt keine Startgebühr für die Läufer an, die sonst zwischen 38 und 50 Euro zahlen müssen. Statt einer Startgebühr bitten die Veranstalter um eine freiwillige Spende. Aber auch eher "unsportliche" Zuschauer müssen nicht außen vor bleiben: Sie können einen Läufer "adoptieren" oder als Paten einen Betrag für jede Minute spenden, die die Teilnehmer unter einer vereinbarten Zeit bleiben. Das eingesammelte Geld kommt dem Bildungswesen in Afghanistan zugute. Und mit nur 360 Euro Kapital entsteht ein Hause für eine 5-köpfige Familie. Die Veranstalter sind der Meinung, dass in sportlicher, ökologischer und sozialer Hinsicht ein tolles Erlebnis auf die Bonner wartet.