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kanzlei JURA.CC

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kanzlei JURA.CC Salomonsgasse 6 50667 Köln Tel: 0 22 1 - 95 81 4321 E-Mail: kanzlei@JURA.CC Web: http://www.JURA.CC Mehr Informationen auf http://www.rechtstipp.cc

Über das Unternehmen

Rechtsanwalt Dipl.-Jur. Jens Usebach, LL.M. vertritt Unternehmen im Zusammenhang mit Internetbewertungen.

Aktuelle Pressemitteilungen von kanzlei JURA.CC
Bild: Keine gekauften Bewertungen bei AMAZONBild: Keine gekauften Bewertungen bei AMAZON
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Keine gekauften Bewertungen bei AMAZON

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat mit Beschluss vom 22.02.2019 zum Aktenzeichen 6 W 9/19 entschieden, dass „gekaufter“ Bewertungen bei AMAZON nicht erlaubt sind, wenn nicht zugleich auf die Entgeltlichkeit hingewiesen wird. Die Antragstellerin ist eine Zweigniederlassung von Amazon EU Sárl und Verkäuferin der auf der Plattform amazon.de angebotenen Produkte, wenn diese mit dem Zusatz „Verkauf und Versand durch Amazon“ oder aber mit dem Handelsnamen „Warehousedeals“ ausgewiesen werden. Die Antragsgegnerin bietet sogenannten Drittanb…
05.03.2019
Bild: Der Hund darf in der Mietwohnung bleiben!Bild: Der Hund darf in der Mietwohnung bleiben!
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Der Hund darf in der Mietwohnung bleiben!

Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat in einem Hinweisbeschluss vom 16.03.2017 zum Aktenzeichen 7 S 8871/16 entschieden, dass eine in einem Mietvertrag enthaltene Klausel, wonach Tierhaltung nicht gestattet ist, eine Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) des Vermieters darstellt, wenn die Parteien diese nicht individuell ausgehandelt haben und diese nach § 307 Abs. 2 Nr. 1 BGB unwirksam ist. Im konkreten Fall mietete eine Frau im Jahr 2011 eine 1-Zimmer-Wohnung in Nürnberg an. In dem Mietvertrag war unter § 22 Sonstige Vereinbarungen u. a. folg…
04.03.2019
Bild: Aktuelle Entscheidungen zum Recht der Bürgermeister, sich zu äußernBild: Aktuelle Entscheidungen zum Recht der Bürgermeister, sich zu äußern
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Aktuelle Entscheidungen zum Recht der Bürgermeister, sich zu äußern

Oberbürgermeister von Bonn darf sich zu Bürgerentscheid äußern! Das Verwaltungsgericht Köln hat mit Beschluss vom 18. April 2017 zum Aktenzeichen 4 L 1613/17 einen Eilantrag des Bürgerbegehrens „Kurfürstenbad bleibt!“, mit dem das Bürgerbegehren erreichen wollte, dass sich der Oberbürgermeister der Stadt Bonn nicht mehr zum Bürgerbegehren auf der Internetseite der Stadt Bonn äußern darf. In der Bundesstadt Bonn besteht bis Freitag, 21. April 2017, 24.00 Uhr, die Möglichkeit, im Rahmen eines Bürgerentscheids über die Frage „Soll das Kurfürst…
04.03.2019
Bild: Krankenhaushaftung – beim Sturz einer dementen Patientin aus dem FensterBild: Krankenhaushaftung – beim Sturz einer dementen Patientin aus dem Fenster
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Krankenhaushaftung – beim Sturz einer dementen Patientin aus dem Fenster

Das Oberlandesgericht Hamm hat mit Urteil vom 17.01.2017 zum Aktenzeichen 26 U 30/16 entschieden, dass ein Krankenhaus gegenüber einer dementen Patientin zum Schadensersatz verpflichtet ist, wenn eine demente Frau flüchtet und dabei aus einem Fenster stürzt. Im konkreten Fall wurde eine Frau, die an schwerer Demenz erkrankt war, in ein Krankenhaus eingeliefert. Am Aufnahmetag war die Frau unruhig, aggressiv, verwirrt und desorientiert. Sie zeigte Weglauftendenzen und wollte die Station verlassen. Auch mit Medikamenten konnte die Frau nic…
04.03.2019
Bild: Zugang zu Unterlagen über Uwe Mundlos durch JournalistenBild: Zugang zu Unterlagen über Uwe Mundlos durch Journalisten
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Zugang zu Unterlagen über Uwe Mundlos durch Journalisten

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat mit Urteil vom 28. Februar 2019 zum Aktenzeichen 7 C 20.17 entschieden, dass das Bundesministerium der Verteidigung (Beklagte) einem Presseverlag (Klägerin) Zugang zu Unterlagen gewähren muss, die den Terroristen und ehemaligen Bundeswehrsoldaten Uwe Mundlos betreffen und in den Personalakten anderer (ehemaliger) Soldaten enthalten sind. Etwa enthaltene personenbezogene Daten der anderen Soldaten sind zu schwärzen. Ausgangspunkt des Rechtsstreits war ein Antrag der Klägerin auf Zugang zu allen Unter…
01.03.2019
Bild: Rechtsreferendarin darf Kopftuch beim Referendardienst tragenBild: Rechtsreferendarin darf Kopftuch beim Referendardienst tragen
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Rechtsreferendarin darf Kopftuch beim Referendardienst tragen

In einem Eilverfahren hat das Verwaltungsgericht Frankfurt am Main mit Beschluss vom 13.04.2017 zum Aktenzeichen 9 L 1298/17.F entscheiden, dass eine Rechtsreferendarin islamischen Glaubens es erlaubt ist, ihren juristischen Vorbereitungsdienst einschließlich eventuell durchzuführender Beweisaufnahmen und staatsanwaltschaftlicher Sitzungsvertretungen sowie der Leitung von Anhörungsausschüssen mit einem Kopftuch, das Haare und Hals bedeckt, durchzuführen. Im Verfahren hat eine Muslimin das Rechtsreferendariat begonnen. Sie trägt als Ausdruck i…
28.02.2019
Bild: Soldaten, die auf Kosten der Bundeswehr studieren und abbrechen, müssen Ausbildungskosten erstattenBild: Soldaten, die auf Kosten der Bundeswehr studieren und abbrechen, müssen Ausbildungskosten erstatten
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Soldaten, die auf Kosten der Bundeswehr studieren und abbrechen, müssen Ausbildungskosten erstatten

Das Bundesverwaltungsgericht hat mit Urteil vom 12.04.2017 zum Aktenzeichen 2 C 16.16 entschieden, dass Soldaten auf Zeit, die auf Kosten des Bundes ein Hochschulstudium absolvieren, die Bundeswehr jedoch vor Ablauf ihrer Verpflichtungszeit verlassen, grundsätzlich verpflichtet sind, dem Bund die Ausbildungskosten zu erstatten. Im zu entscheidenden Fall hat eine ehemalige Soldatin während ihrer Bundeswehrzeit auf Kosten des Bundes ein Hochschulstudium der Humanmedizin absolviert. Nach der Verpflichtungserklärung war die Soldatin verpflichtet…
28.02.2019
Bild: Leichte Verspätung führt nicht zum Prüfungsabbruch - ein Prüfungsausschluss ist dann rechtswidrigBild: Leichte Verspätung führt nicht zum Prüfungsabbruch - ein Prüfungsausschluss ist dann rechtswidrig
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Leichte Verspätung führt nicht zum Prüfungsabbruch - ein Prüfungsausschluss ist dann rechtswidrig

Das Bundesverwaltungsgericht hat mit Urteil vom 27. Februar 2019 zum Aktenzeichen 6 C 3.18 entschieden, dass landesrechtliche Vorschriften, die im Rahmen von berufsbezogenen Prüfungen Sanktionen vorsehen, dem Maßstab des Art. 12 Abs. 1 GG strengen Anforderungen in Bezug auf ihre Bestimmtheit und Verhältnismäßigkeit unterliegen. Die Klägerin war zu dem Termin für die mündliche Prüfung im Rahmen der als Teil der ersten juristischen Prüfung abzulegenden staatlichen Pflichtfachprüfung pünktlich erschienen und hatte den als Prüfungsleistung zu erb…
28.02.2019
Bild: AfD darf nicht durch Verfassungsschutz als „Prüffall“ bezeichnet werdenBild: AfD darf nicht durch Verfassungsschutz als „Prüffall“ bezeichnet werden
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AfD darf nicht durch Verfassungsschutz als „Prüffall“ bezeichnet werden

Das Verwaltungsgericht Köln hat mit Beschluss vom 26. Februar 2019 zum Aktenzeichen 13 L 202/19 dem Bundesamt für Verfassungsschutz (Bundesamt) untersagt, die Partei Alternative für Deutschland - AfD als "Prüffall" zu bezeichnen. Auf einer Pressekonferenz vom 15. Januar 2019 in Berlin teilte der Präsident des Bundesamtes mit, dass die Gesamtpartei AfD als Prüffall bearbeitet werde, die "Junge Alternative" (JA) und die Teilorganisation der AfD "Der Flügel" hingegen zum Verdachtsfall erklärt würden. Die Einstufung als Verdachtsfall ermöglicht n…
27.02.2019
Bild: Abgeordnete haben Anspruch auf AuskunftBild: Abgeordnete haben Anspruch auf Auskunft
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Abgeordnete haben Anspruch auf Auskunft

Der Staatsgerichtshof Bremen, hat mit Urteil vom 26.02.2019 zum Aktenzeichen St 1/18 entschieden, dass der Senat der Freien Hansestadt Bremen eine parlamentarische Anfrage der Abgeordneten Jan Timke, Piet Leidreiter und Klaus Remkes nicht hinreichend beantwortet hat. In der Sitzung der Bremischen Bürgerschaft am 21.06.2018 stellte der Abgeordnete Jan Timke im eigenen Namen und für die Gruppe „Bürger in Wut“ („BIW“) zu dem Thema „Angriffe im privaten Wohnumfeld“ im Rahmen der Fragestunde der Bremischen Bürger-schaft folgende Fragen: „Erstens…
27.02.2019
Bild: Rechtsanwalt muss Tourismusbeitrag zahlenBild: Rechtsanwalt muss Tourismusbeitrag zahlen
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Rechtsanwalt muss Tourismusbeitrag zahlen

Das Verwaltungsgericht Koblenz hat mit Urteil vom 8. Februar 2019 zum Aktenzeichen 5 K 773/18.KO entschieden, dass ein Rechtsanwalt zur Abgabe des Tourismusbeitrag herangezogen werden kann. Der Kläger ist bereits seit vielen Jahren in der Stadt Boppard als Rechtsanwalt tätig. Bis zum Jahr 2016 zog die Stadt Boppard Rechtsanwälte nicht zur Zahlung eines Tourismusbeitrags (damals noch „Fremdenverkehrsbeitrag“ genannt) heran. Dies änderte sich im Jahr 2017. Gestützt auf eine Änderung des rheinland-pfälzischen Kommunalabgabengesetzes erließ der…
27.02.2019
Bild: Nur der Idiot macht einen Idioten-Test, wenn er dazu von der Behörde "verdonnert" wird!Bild: Nur der Idiot macht einen Idioten-Test, wenn er dazu von der Behörde "verdonnert" wird!
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Nur der Idiot macht einen Idioten-Test, wenn er dazu von der Behörde "verdonnert" wird!

Mit Urteil vom 06.04.2017 hat das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) zum Aktenzeichen 3 C 24.15 entschieden, dass die Wiedererlangung einer entzogenen Fahrerlaubnis (Führerschein weg!) nicht immer von einem Idioten-Test abhängig gemacht werden darf. Im konkret vom Gericht zu entscheidenden Fall wurde einem Mann in einem Strafverfahren wegen einer Trunkenheitsfahrt (§ 316 StGB) der Führerschein nach § 69 StGB weggenommen (die Juristen sagen: die Fahrerlaubnis entzogen). Die Führerscheinstelle wollte dem Mann den Führerschein aber nicht zurüc…
26.02.2019
Bild: Grundlegende Entscheidung des BGH zur bekifften Autofahrt!Bild: Grundlegende Entscheidung des BGH zur bekifften Autofahrt!
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Grundlegende Entscheidung des BGH zur bekifften Autofahrt!

Mit Beschluss vom 14.02.2017 zum Aktenzeichen 4 StR 422/15 hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden, unter welchen Voraussetzungen das Gericht ein objektiv und subjektiv sorgfalts- und damit fahrlässig ordnungswidriges Verhalten im Sinne des § 24a Abs. 2 und 3 StVG schlussfolgern darf. Nunmehr muss der THC-Wert im Blut (THC = Tetrahydrocannabinol, zählt zu den psychoaktiven Cannabinoiden und ist der hauptsächlich rauschbewirkende Bestandteil der Hanfpflanze (Cannabis)) mindestens 1,0 ng/ml betragen. Das bedeutet, dass ein Kraftfahrer nac…
26.02.2019
Bild: Karnevalszeit ist in Köln von Weiberfastnacht bis AschermittwochBild: Karnevalszeit ist in Köln von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch
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Karnevalszeit ist in Köln von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch

Das Arbeitsgericht Köln hat mit Urteil vom 11.01.2019 zum Aktenzeichen: 19 Ca 3743/18 entschieden, dass als Karnevalszeit in Köln gerichtsbekannt eine Zeit von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch gemeint ist. Geklagt hatte eine Kellnerin, die unter anderem am Karnevalssamstag gearbeitet hat, die einen Anspruch darauf hat, dass eine "in der Karnevalszeit" geleistete Tätigkeit in ihrem Arbeitszeugnis steht; der Arbeitgeber als Beklagter war der Auffassung, dass mit Karnevalszeit keine Zeit von Weiberfastnach bis Aschermittwoch gemeint ist. Der…
26.02.2019
Bild: Wenn die Baugenehmigung des Nachbarn stinkt!Bild: Wenn die Baugenehmigung des Nachbarn stinkt!
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Wenn die Baugenehmigung des Nachbarn stinkt!

Das Verwaltungsgericht Hannover (VG Hannover) hat mit Beschluss vom 31.03.2017 zum Aktenzeichen Az. 4 B 2350/16 in einem Eilverfahren entschieden, dass eine Baugenehmigung zur Errichtung von Pferdeställen vorläufig gestoppt werden muss. Zuvor hatte der Nachbar nämlich auf dem Gelände Kühe gehalten und will dort nun Pferde halten. Dazu hat er eine Baugenehmigung für den Umbau der Kuhställe in Pferdeställe bei seiner Gemeinde beantragt und auch erhalten. Dagegen wendet sich nun der Nachbar in einem Eilverfahren vor dem VG Hannover. Der Nachb…
25.02.2019
Bild: Eine private Krankenkasse muss eine Laser-Operation am Auge bezahlenBild: Eine private Krankenkasse muss eine Laser-Operation am Auge bezahlen
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Eine private Krankenkasse muss eine Laser-Operation am Auge bezahlen

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit Urteil vom 29.03.2017, Az. IV ZR 533/15, entschieden, dass eine Fehlsichtigkeit auf beiden Augen eine Krankheit im Sinne von § 1 Abs. 2 der Musterbedingungen für die Krankheitskosten- und Krankenhaustagegeldversicherung darstellt und der private Krankenversicherer deshalb die Kosten einer LASIK-Operation zur Beseitigung dieser Fehlsichtigkeit tragen muss. In dem zugrunde liegenden Rechtsstreit begehrte eine Frau, die eine solche Operation erfolgreich hatte durchführen lassen, die Erstattung der dafür ange…
25.02.2019
Bild: Keine Eigenbedarfskündigung des Vermieters bei vorgetäuschtem EigenbedarBild: Keine Eigenbedarfskündigung des Vermieters bei vorgetäuschtem Eigenbedar
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Keine Eigenbedarfskündigung des Vermieters bei vorgetäuschtem Eigenbedar

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit Urteil vom 29.03.2017, Az. VIII ZR 44/16 entschieden, dass ein Mieter Schadensersatz von seinem ehemaligen Vermieter verlangen kann, wenn der Vermieter einen behaupteten Eigenbedarf nur vorgetäuscht hat. Der Mieter wohnte in einer 4-Zommer-Wohnung in Koblenz. Der Vermieter kündigte dem Mieter mit der Begründung, er benötige die Wohnung für seinen Hausmeister. Der Hausmeister zog tatsächlich nie ein. Setzt der Vermieter den behaupteten Eigenbedarf nach dem Auszug des Mieters nicht um, liegt der Verdacht …
25.02.2019
Bild: Die Eigenbedarfskündigung des Vermieters wegen Eigenbedarfs zur Nutzung für Beruf / GewerbeBild: Die Eigenbedarfskündigung des Vermieters wegen Eigenbedarfs zur Nutzung für Beruf / Gewerbe
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Die Eigenbedarfskündigung des Vermieters wegen Eigenbedarfs zur Nutzung für Beruf / Gewerbe

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit Urteil vom 29.03.2017, Az. VIII ZR 45/16, entschieden, unter welchen Voraussetzungen ein Vermieter einen Wohnraummietvertrag zur Eigennutzung (frei)beruflichen oder gewerblichen Zwecken kündigen kann. Die Mieterin bewohnt eine kleine 2-Zimmer-Wohnung in Berlin. Die Vermieterin kündigte der Mieterin die Wohnung wegen Eigenbedarfs mit der Begründung, damit ihr Ehemann benötige die Wohnung für sein Gewerbe. Die Gerichte haben die Kündigung der Wohnung zugelassen, weil der von der Vermieterin geltend gemachte…
25.02.2019
Bild: Rücktritt vom Haus-Kaufvertrag, wenn das Baujahr nicht stimmtBild: Rücktritt vom Haus-Kaufvertrag, wenn das Baujahr nicht stimmt
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Rücktritt vom Haus-Kaufvertrag, wenn das Baujahr nicht stimmt

In einem aktuellen Urteil (vom 27.03.2017 zum Aktenzeichen 22 U 82/16) hat das Oberlandesgericht Hamm (OLG Hamm) entschieden, dass Hauskäufer die Rückabwicklung des Kaufvertrages verlangen können, wenn das Haus nicht wie angegeben erbaut wurde, sondern schon zwei Jahre älter ist. Im konkreten Fall wurde im notariellen Kaufvertrag angegeben, dass das Haus auf dem Grundstück im Jahr 1997 erbaut wurde. Tatsächlich wurde es aber schon zwei Jahre früher, nämlich 1995, erbaut. Nach Auffassung des OLG Hamm steht den Hauskäufern wegen des im notari…
25.02.2019
Bild: Landwirt, dessen Kuh Frau tötete, muss fast 180.000,00 € Schadensersatz- und Schmerzensgeld zahlenBild: Landwirt, dessen Kuh Frau tötete, muss fast 180.000,00 € Schadensersatz- und Schmerzensgeld zahlen
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Landwirt, dessen Kuh Frau tötete, muss fast 180.000,00 € Schadensersatz- und Schmerzensgeld zahlen

Das Landesgericht Innsbruck in Österreich hat mit Urteil vom 22.02.2019 zum Aktenzeichen 1 Jv 924-24/19x entschieden, dass der Klage der Hinterbliebenen der bei einer Kuh-Attacke im Pinnistal am 28.7.2014 verstorbenen Frau weitgehend stattgegeben wird und der beklagten Landwirt zur Zahlung von ca. 180.000,00 € verpflichtet ist; darüber hinaus wurde die Haftung für künftige Folgenaus dem Unfall festgestellt. Nach Einvernahme von 32 Zeugen und der Parteien, Durchführung eines Augenscheins und Einholung von 2 Sachverständigengutachten gelangte…
25.02.2019
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