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kanzlei JURA.CC Salomonsgasse 6 50667 Köln Tel: 0 22 1 - 95 81 4321 E-Mail: kanzlei@JURA.CC Web: http://www.JURA.CC Mehr Informationen auf http://www.rechtstipp.cc

Über das Unternehmen

Rechtsanwalt Dipl.-Jur. Jens Usebach, LL.M. vertritt Sie im Verfassungsrecht, insbesondere im Wahlrecht.

Aktuelle Pressemitteilungen von kanzlei JURA.CC
Bild: Betreute & schuldunfähige Straftäter können nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen werden.Bild: Betreute & schuldunfähige Straftäter können nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen werden.
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Betreute & schuldunfähige Straftäter können nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen werden.

Das Bundesverfassungsgericht hat mit Beschluss vom 29. Januar 2019 zum Aktenzeichen 2 BvC 62/14 entschieden, dass die Regelungen der Wahlrechtsausschlüsse für in allen ihren Angelegenheiten Betreute gemäß § 13 Nr. 2 des Bundeswahlgesetzes (BWahlG) und für wegen Schuldunfähigkeit in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebrachte Straftäter gemäß § 13 Nr. 3 BWahlG verfassungswidrig sind. Das Bundesverfassungsgericht hat auf eine Verfassungsbeschwerde festgestellt, dass die von diesen Regelungen betroffenen Beschwerdeführer zu 1., 2. und 4. b…
25.02.2019
Bild: Ansprüche des Künstlers bei Veränderung, Zerstörung und Beseitigung der KunstBild: Ansprüche des Künstlers bei Veränderung, Zerstörung und Beseitigung der Kunst
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Ansprüche des Künstlers bei Veränderung, Zerstörung und Beseitigung der Kunst

§ 97 UrhG lautet: (1) Wer das Urheberrecht oder ein anderes nach diesem Gesetz geschütztes Recht widerrechtlich verletzt, kann von dem Verletzten auf Beseitigung der Beeinträchtigung, bei Wiederholungsgefahr auf Unterlassung in Anspruch genommen werden. (…) (2) Wer die Handlung vorsätzlich oder fahrlässig vornimmt, ist dem Verletzten zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet. (…) § 14 UrhG lautet: Der Urheber hat das Recht, eine Entstellung oder eine andere Beeinträchtigung seines Werkes zu verbieten, die geeignet ist, se…
25.02.2019
Bild: Herstellung von Gefrierzellen zur Anwendung bei Menschen verbotenBild: Herstellung von Gefrierzellen zur Anwendung bei Menschen verboten
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Herstellung von Gefrierzellen zur Anwendung bei Menschen verboten

Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz hat mit Urteil vom 19. Februar 2019, zum Aktenzeichen 6 A 10136/18.OVG entschieden, dass das Verbot der Herstellung von Gefrierzellen zur späteren Anwendung bei Menschen rechtmäßig ist, ebenso rechtmäßig ist die Anwendung bereits hergestellter Gefrierzellen bei Menschen. Der Kläger ist approbierter Arzt und spezialisiert auf die Behandlung von Menschen mit Zellen tierischen Ursprungs (sogenannte Frischzellentherapie). Seit einigen Jahren friert der Kläger die Zellsuspension vor der Anwendu…
22.02.2019
Bild: AfD scheitert mit Klage gegen Tweet von Berlins Regierendem BürgermeisterBild: AfD scheitert mit Klage gegen Tweet von Berlins Regierendem Bürgermeister
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AfD scheitert mit Klage gegen Tweet von Berlins Regierendem Bürgermeister

Der Verfassungsgerichtshof Berlin hat mit Beschluss vom 20.02.2019 zum Aktenzeichen 80/18 entschieden, dass Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller auf Twitter eine Demonstration gegen Rassismus und Rechtsextremismus positiv bewerten durfte, ohne dass er damit das Recht der AfD auf Chancengleichheit verletzt hat. Am 27.05.2018 fand in Berlin eine vom Bundesverband der AfD angemeldete Demonstration zum Thema "Zukunft Deutschland" statt, die um 15:16 Uhr beendet war. Anlässlich dieser Demonstration wurden am selben Tag zahlreiche weite…
22.02.2019
Bild: Die Hinterbliebenenversorgung des Arbeitgebers darf nicht an Mindestehedauer geknüpft werdenBild: Die Hinterbliebenenversorgung des Arbeitgebers darf nicht an Mindestehedauer geknüpft werden
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Die Hinterbliebenenversorgung des Arbeitgebers darf nicht an Mindestehedauer geknüpft werden

Das Bundesarbeitsgericht hat mit Urteil vom 19. Februar 2019 zum Aktenzeichen 3 AZR 150/18 entschieden, dass eine in Allgemeinen Geschäftsbedingungen enthaltene Versorgungsregelung, nach der die Hinterbliebenenversorgung entfällt, wenn im Zeitpunkt des Todes des Versorgungsberechtigten die Ehe nicht mindestens zehn Jahre bestanden hat, den unmittelbar Versorgungsberechtigten unangemessen benachteiligt und ist daher nach § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB unwirksam ist. Die Klägerin ist Witwe ihres im Jahr 2015 verstorbenen Ehemanns, dem von seinem ehem…
21.02.2019
Bild: Kündigung des Chefarztes durch Kirche wegen Wiederverheiratung rechtswidrigBild: Kündigung des Chefarztes durch Kirche wegen Wiederverheiratung rechtswidrig
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Kündigung des Chefarztes durch Kirche wegen Wiederverheiratung rechtswidrig

Das Bundesarbeitsgericht hat mit Urteil vom 20. Februar 2019 zum Aktenzeichen 2 AZR 746/14 entschieden, dass ein der römisch-katholischen Kirche verbundenes Krankenhaus seine Beschäftigten in leitender Stellung bei der Anforderung, sich loyal und aufrichtig im Sinne des katholischen Selbstverständnisses zu verhalten, nur dann nach ihrer Religionszugehörigkeit unterschiedlich behandeln darf, wenn dies im Hinblick auf die Art der betreffenden beruflichen Tätigkeiten oder die Umstände ihrer Ausübung eine wesentliche, rechtmäßige und gerechtferti…
21.02.2019
Bild: Verfall des Urlaubs nur, wenn der Arbeitgeber darauf hingewiesen hatBild: Verfall des Urlaubs nur, wenn der Arbeitgeber darauf hingewiesen hat
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Verfall des Urlaubs nur, wenn der Arbeitgeber darauf hingewiesen hat

Das Bundesarbeitsgericht hat mit Urteil vom 19. Februar 2019 zum Aktenzeichen 9 AZR 541/15 entschieden, dass der Anspruch eines Arbeitnehmers auf bezahlten Jahresurlaub in der Regel nur dann am Ende des Kalenderjahres erlischt, wenn der Arbeitgeber ihn zuvor über seinen konkreten Urlaubsanspruch und die Verfallfristen belehrt und der Arbeitnehmer den Urlaub dennoch aus freien Stücken nicht genommen hat. Der Unternehmer beschäftigte den Arbeitnehmer vom 1. August 2001 bis zum 31. Dezember 2013 als Wissenschaftler. Nach der Beendigung des Arbe…
21.02.2019
Bild: Rechtsreferendare bleiben armBild: Rechtsreferendare bleiben arm
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Rechtsreferendare bleiben arm

Rechtsreferendare bleiben arm Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat mit Beschluss vom 05.02.2019 zum Aktenzeichen 13 K 579/19 entschieden, dass Rechtsreferendare in Baden-Württemberg keinen Anspruch auf Gewährung höherer Unterhaltsbeihilfe haben. Der Antragsteller ist seit Oktober 2018 Rechtsreferendar in Baden-Württemberg. Der Rechtsreferendar machte geltend, die vom Landesamt für Besoldung und Versorgung an ihn ausbezahlte monatliche Unterhaltsbeihilfe von derzeit 1.252,51 Euro brutto/1.061,25 Euro netto sei zu niedrig. Er lebe in der Hochrh…
20.02.2019
Bild: Werbung für Plüschtiere - Verbraucher können Höhe und Diagonale unterscheidenBild: Werbung für Plüschtiere - Verbraucher können Höhe und Diagonale unterscheiden
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Werbung für Plüschtiere - Verbraucher können Höhe und Diagonale unterscheiden

Das Oberlandesgerichts Köln hat mit Urteil vom 06.02.2019 zum Aktenzeichen 6 U 141/18 entschieden und festgestellt, dass Verbraucher auch bei nur geringer Aufmerksamkeit erkennen können, dass die Diagonale eines Plüschtieres größer ist als seine Stehhöhe. In dem Rechtsstreit hatten sich zwei Importeure von Plüschtieren darüber gestritten, ob die Verbraucher durch die Werbung des beklagten Unternehmens in die Irre geführt werden. Dieses hatte bei den gängigen Online-Verkaufsportalen die Höhe der bis zu 160 cm großen Teddybären gemessen vom li…
20.02.2019
Bild: Postzustellung an ObdachlosenBild: Postzustellung an Obdachlosen
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Postzustellung an Obdachlosen

Das Oberlandesgericht Köln hat mit Beschluss vom 12.06.2018 zum Aktenzeichen III-1 RVs 107/18 entschieden, dass einem Obdachlosen in der Wärmestube wirksam Post zugestellt werden kann. Die Richter aus Köln meinen, dass gemäß § 37 StPO, § 181 ZPO bei der Wärmestube wirksam zugestellt werden kann. Zwar könne man sich in der Wärmestube nur vormittags aufhalten und dort nicht übernachten. Das ändere aber nichts daran, dass der Obdachlose dort im Sinne der Zustellungsvorschriften „gewohnt“ habe. Für die Wirksamkeit der Zustellung komme es nicht au…
19.02.2019
Bild: Xavier Naidoo kein AntisemitBild: Xavier Naidoo kein Antisemit
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Xavier Naidoo kein Antisemit

Das Landgericht Regensburg hat mit Urteil vom 17.07.2018 entschieden, dass der Sänger Xavier Naidoo nicht als Antisemit bezeichnet werden darf. Im konkreten Fall hat eine Referentin der Amadeu-Antonio-Stiftung den Sänger Xavier Naidoo als Antisemiten bezeichnet. Konkret sagte sie: „Ich würde ihn (Naidoo) zu den Souveränisten zählen, mit einem Bein bei den Reichsbürgern. Er ist Antisemit, das darf ich, glaube ich, aber gar nicht so offen sagen, weil er gerne verklagt. Aber das ist strukturell nachweisbar.“ Dies darf Sie nun bei Androhung eines…
19.02.2019
Bild: Mangelnde Besuchspflicht führt nicht zum Ausschluss als ErbeBild: Mangelnde Besuchspflicht führt nicht zum Ausschluss als Erbe
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Mangelnde Besuchspflicht führt nicht zum Ausschluss als Erbe

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat mit Beschluss vom 05.02.2019 zum Aktenzeichen 20 W 98/18 entschieden, dass die sittenwidrige Verknüpfung zwischen Erbenstellung und Besuchspflicht nicht zum Ausschluss der Erbschaft führt. Setzt ein Erblasser erbrechtliche Vermögensvorteile als Druckmittel für zu Lebzeiten durchzuführende Besuche seiner Enkelkinder ein, ist eine an die Besuchspflicht geknüpfte bedingte Erbeinsetzung der Enkel sittenwidrig und damit nichtig. Die Enkel sind unter Berücksichtigung des hypothetischen Willens des Erblass…
19.02.2019
Bild: Keine Baugenehmigung für E-LadestationBild: Keine Baugenehmigung für E-Ladestation
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Keine Baugenehmigung für E-Ladestation

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat mit Beschluss vom 16.07.2018 zum Aktenzeichen 8 CE 18.1071 entschieden, dass Kommunen auf öffentlichen Verkehrsflächen Ladesäulen für E-Autos grundsätzlich ohne Baugenehmigung aufstellen dürfen. Im konkreten Fall hatte die Stadt München zwei Elektro-Ladesäulen auf öffentlichem Grund errichtet. Ein Anwohner war mit den Ladestationen nicht einverstanden, denn dadurch fielen vor seinem Wohnhaus Parkplätze weg, die nun nur noch für ladende E-Autos zur Verfügung standen. Der Anwohner vertrat die Auffassun…
18.02.2019
Bild: Patienten muss sich an Behandlungskosten für geplatztes Brustimplantant beteiligenBild: Patienten muss sich an Behandlungskosten für geplatztes Brustimplantant beteiligen
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Patienten muss sich an Behandlungskosten für geplatztes Brustimplantant beteiligen

Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen hat mit Beschluss vom 28. Januar 2019 zum Aktenzeichen L 16 KR 324/18 entschieden, dass sich eine Patientin an den Behandlungskosten für eingerissenes Brustimplantat beteiligen muss. Das Solidarprinzip der Krankenversicherung ist nicht grenzenlos. Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (LSG) hat entschieden, dass Patienten sich an den Kosten einer Behandlung beteiligen müssen, wenn die Krankheitsursache in willkürlichen Veränderungen des eigenen Körpers liegt. Geklagt hatte eine 46-jährige Fr…
18.02.2019
Bild: Haftung beim WaschstraßenschadenBild: Haftung beim Waschstraßenschaden
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Haftung beim Waschstraßenschaden

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit Urteil vom 19. Juli 2018 zum Aktenzeichen VII ZR 251/17 entschieden, dass einem Kunden, der sein Fahrzeug in eine Waschstraße verbringt, ein Schadensersatzanspruch zustehen kann. Im konkreten Fall hat ein Mann sein Auto in eine Waschstraße gefahren. Bei dieser handelt es sich um eine vollautomatisierte Anlage, durch die die Fahrzeuge während des Waschvorgangs von einem Schleppband mit einer geringen Geschwindigkeit gezogen werden. Dabei befinden sich die linken Räder auf der Fördereinrichtung, während die r…
18.02.2019
Bild: Bußgeld für Befahren der FußgängerzoneBild: Bußgeld für Befahren der Fußgängerzone
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Bußgeld für Befahren der Fußgängerzone

Das Oberlandesgericht Köln hat mit Beschluss vom 02.05.2018 zum Aktenzeichen III-1 RBs 113/18 entschieden, dass ein Fahrer sein Auto nicht in die Fußgängerzone lenken darf, um dort vor einer Postfachanlage zu halten und die Post von dort abzuholen. Im konkreten Fall hat ein Rechtsanwalt mit seinem Auto die Kanzleipost aus einer Postfachanlage in der Fußgängerzone gefahren und dafür ein Bußgeld von 30,00 Euro erhalten. Dagegen wehrte sich der Rechtsanwalt und verlor. Der Rechtsanwalt begründete seinen Einspruch damit, dass an der Fußgängerzone…
18.02.2019
Bild: Entlassung als Beamter auf Probe wegen Teilnahme an NPD-DemoBild: Entlassung als Beamter auf Probe wegen Teilnahme an NPD-Demo
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Entlassung als Beamter auf Probe wegen Teilnahme an NPD-Demo

Das Verwaltungsgericht Wiesbaden hat mit Beschluss vom 23.07.2018 zum Aktenzeichen 3 L 5382/17.WI entschieden, dass ein Beamter auf Probe wegen der Teilnahme an einer rechten Demonstration entlassen werden durfte. Die Verwaltungsrichter entschieden damit, dass ein Beamter auf Probe, nachdem er an gegen die Asyl- und Flüchtlingspolitik der Bundesregierung gerichteten Demonstrationen teilgenommen hatte, aus dem Beamtenverhältnis entlassen werden durfte. Die Verwaltungsrichter nahmen dabei an, dass die Voraussetzung für eine Entlassung aus dem B…
18.02.2019
Bild: Wolf darf abgeschossen werdenBild: Wolf darf abgeschossen werden
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Wolf darf abgeschossen werden

Das Verwaltungsgericht Oldenburg hat mit Beschluss vom 15. Februar 2019 zum Aktenzeichen 5 B 472/19 entschieden, dass ein Wolf rechtmäßig abgeschossen werden darf. Das Land Niedersachsen, in diesem Fall handelnd durch den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hat mit Ausnahmegenehmigung vom 23. Januar 2019 die zielgerichtete letale Entnahme (Abschuss) des sogenannten Rodewalder Rüden zugelassen. Die Genehmigung ist auf der Homepage des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen un…
18.02.2019
Bild: Fixierung von psychisch Erkrankten nur mit RichterbeschlussBild: Fixierung von psychisch Erkrankten nur mit Richterbeschluss
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Fixierung von psychisch Erkrankten nur mit Richterbeschluss

Das Bundesverfassungsgericht hat mit Urteil vom 24.07.2018 zu den Aktenzeichen 2 BvR 309/15 und 2 BvR 502/16 entschieden, dass die Fixierung von Patienten einen Eingriff in das Grundrecht auf Freiheit der Person darstellt. Aus dem Freiheitsgrundrecht sowie dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz ergibt sich für die Verfassungsrichter eine strenge Anforderung an die Rechtfertigung eines solchen Eingriffs. Damit muss die gesetzliche Ermächtigungsgrundlage hinreichend bestimmt sein und den materiellen und verfahrensmäßigen Anforderungen genügen. Be…
18.02.2019
Bild: Der Bewerber um den Polizeidienst und das TattooBild: Der Bewerber um den Polizeidienst und das Tattoo
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Der Bewerber um den Polizeidienst und das Tattoo

Das Verwaltungsgericht in Berlin hat mit Beschluss vom 23.07.2018 zum Aktenzeichen 5 L 248.18 entschieden, dass ein tätowierter Bewerber um den Polizeidienst nicht ohne gesetzliche Grundlage abgelehnt werden kann. Im konkreten Fall wurde ein 26-jähriger Polizeibewerber abgelehnt, weil er am linken Arm und rechten Unterarm sowie an der linken Schulter und am Handgelenk rechts tätowiert ist. Dort befinden sich teils großflächige Abbildungen, verschiedene Symbole und ein Sinnspruch. Die Tätowierungen zeigen u. a. Fußballvorlieben oder weisen fam…
18.02.2019
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