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Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS)

Heiko Habbe


Über das Unternehmen

Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst - Jesuit Refugee Service - (JRS) ist als internationale Hilfsorganisation heute mit etwa 1.200 Mitarbeitern weltweit in über 50 Ländern vertreten. Der Jesuitenorden gründete den JRS 1980 angesichts des Elends der vietnamesischen Bootsflüchtlinge. Unserem Auftrag entsprechend begleiten und unterstützen wir Flüchtlinge und Migranten und treten für ihre Rechte ein.
In Deutschland engagieren wir uns für Abschiebungshäftlinge und so genannte Geduldete in Berlin, Eisenhüttenstadt und München. Schwerpunkte unserer Arbeit sind die Seelsorge in Abschiebungshaftanstalten, Härtefallberatung sowie Verfahrensberatung bei Aufenthaltsproblemen und die Rekrutierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für weltweite Einsätze. Außerdem ist der JRS Mitglied im Katholischen Forum „Leben in der Illegalität“, das sich für die für die sozialen Rechte von Menschen ohne Aufenthaltsstatus einsetzt. Wir setzen uns in der Öffentlichkeit für die Situation von Flüchtlingen und Migranten ein und nehmen Stellung zu Entwicklungen im Ausländerrecht und in der Ausländerpolitik.

Aktuelle Pressemitteilungen von Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS)
Unanfechtbar: Abgeschobener Iraker muss aus Griechenland zurückgeholt werden
Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS)

Unanfechtbar: Abgeschobener Iraker muss aus Griechenland zurückgeholt werden

Berlin, 8. Februar 2010. Das Verwaltungsgericht Frankfurt/Oder hat die Zurückschiebung eines jungen irakischen Flüchtlings nach Griechenland in einem Eilverfahren für rechtswidrig erklärt und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) verpflichtet, ihm die Rückkehr zu ermöglichen, um sein Asylverfahren in Deutschland weiter zu betreiben. Der 27-jährige Hiwa H. befand sich seit seiner Einreise aus Griechenland am 06.09.2009 in der Abschiebungshaft Eisenhüttenstadt (Brandenburg). Dort hat einen Asylantrag gestellt. Das BAMF erließ jedo…
08.02.2010
Bild: Abschiebungshaft wird zu schnell, zu häufig und zu lange beantragtBild: Abschiebungshaft wird zu schnell, zu häufig und zu lange beantragt
Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS)

Abschiebungshaft wird zu schnell, zu häufig und zu lange beantragt

Berlin, 4. Februar 2009. Abschiebungshaft wird zu schnell, zu häufig und zu lange beantragt und verhängt. Für zwei Drittel aller Fälle, die durch einen Rechtshilfefonds des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes in Bayern, Berlin und Brandenburg, unterstützt wurden, konnte eine Entlassung aus der Haft erreicht werden. Die betroffenen Personen waren somit rechtswidrig oder rechtsfehlerhaft inhaftiert. Der Fonds finanzierte im vergangenen Jahr Anwaltshonorare in Höhe von 20.000 € für 83 Abschiebungshäftlinge, von denen 56, also 67 %, aus der Haft entlas…
04.02.2009
Bild: Rückführungsrichtlinie verabschiedet – Gesetzgeber muss nun handelnBild: Rückführungsrichtlinie verabschiedet – Gesetzgeber muss nun handeln
Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS)

Rückführungsrichtlinie verabschiedet – Gesetzgeber muss nun handeln

Das Europäische Parlament hat heute die EU-Rückführungsrichtlinie verabschiedet und den zwischen dem Berichterstatter des EP, Manfred Weber (CSU), und dem Ministerrat ausgehandelten Kompromiss angenommen. Die Rückführungsrichtlinie schreibt fest, dass illegale Einwanderer Europa verlassen müssen. Das Rückführungsverfahren wird an Mindeststandards gekoppelt. Die Richtlinie muss innerhalb von zwei Jahren umgesetzt werden. Dazu erklärt der Jesuiten-Flüchtlingsdienst Deutschland: Mit dem Kompromiss haben sich diejenigen Kräfte vor allem im Minis…
18.06.2008
Bild: Inhaftiert – und keine Chance auf einen Anwalt? Rechtshilfefonds für Abschiebungshäftlinge nun auch in BayernBild: Inhaftiert – und keine Chance auf einen Anwalt? Rechtshilfefonds für Abschiebungshäftlinge nun auch in Bayern
Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS)

Inhaftiert – und keine Chance auf einen Anwalt? Rechtshilfefonds für Abschiebungshäftlinge nun auch in Bayern

München, 5. November 2007. Der in Berlin und Brandenburg seit zwei Jahren erfolgreich arbeitende Rechtshilfefonds für Abschiebungshäftlinge hat nun auch sein Pendant in Bayern. Nachdem eine entsprechende Initiative im März d. J. beim 14. Studientag für Mitarbeiter in der Flüchtlingsarbeit vorgestellt worden war, haben mittlerweile dreizehn Organisationen und kirchliche Stellen den Aufruf unterzeichnet und sich bereit erklärt, für Spenden zu werben. Ein entsprechendes Faltblatt soll nun in Umlauf gebracht werden. Abschiebungshaft ist keine St…
05.11.2007
Jesuiten-Flüchtlingsdienst: Lage von Migranten in EU dramatisch
Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS)

Jesuiten-Flüchtlingsdienst: Lage von Migranten in EU dramatisch

Berlin, den 15. Mai 2007. Einen umfangreichen Bericht über die soziale Ausgrenzung von Flüchtlingen in sieben europäischen Staaten hat der Jesuiten-Flüchtlingsdienst Europa heute in Brüssel vorgestellt. Behandelt wird die Situation in Belgien, Deutschland, Großbritannien, Italien, Malta, Portugal und Rumänien. Die Rechtslage ist in den einzelnen Staaten unterschiedlich. Überall jedoch werden Flüchtlinge, vor allem wenn sie nicht abgeschoben werden können, mit staatlichen Maßnahmen an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Ihre sozialen Menschenr…
15.05.2007
Bild: Spenden gegen ungerechte Abschiebungshaft - Rechtshilfefonds bringt in 32 Fällen die FreiheitBild: Spenden gegen ungerechte Abschiebungshaft - Rechtshilfefonds bringt in 32 Fällen die Freiheit
Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS)

Spenden gegen ungerechte Abschiebungshaft - Rechtshilfefonds bringt in 32 Fällen die Freiheit

Berlin, 19. Januar 2007. Eine positive Bilanz des Rechtshilfefonds für Abschiebungshäftlinge zieht der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS). Im vergangenen Jahr kamen 20.404 Euro an Spenden zusammen. Damit finanzierte der JRS für 61 Abschiebungshäftlinge in Berlin und Brandenburg Rechtshilfe, für 32 von ihnen erstritten Anwälte die Entlassung aus der Haft. 18 Häftlinge wurden trotz aller Bemühungen abgeschoben, bei elf läuft das Verfahren noch, sie müssen vorerst in der Haft verbleiben. Der Rechtshilfefonds wurde im Juni 2005 von zehn Organisati…
19.01.2007
Bild: "Situation von Abschiebungshäftlingen bleibt verbesserungswürdig"Bild: "Situation von Abschiebungshäftlingen bleibt verbesserungswürdig"
Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS)

"Situation von Abschiebungshäftlingen bleibt verbesserungswürdig"

"Zwar ist sowohl bei der Vermeidung von Abschiebungshaft als auch bei den Haftbedingungen in den letzten Jahren eine positive Entwicklung in Gang gekommen. Dennoch bleibt die Situation von Abschiebungshäftlingen noch in vielen Punkten verbesserungswürdig." Zu diesem Schluss kommt ein Aktionskreis[1] von zwölf Organisationen und kirchlichen Stellen, die nunmehr eine kritische Bilanz ihrer Initiative von vor vier Jahren gezogen haben. Der "Aktionskreis Abschiebungshaft Berlin" hatte nach zwei richtungweisenden Beschlüssen des Abgeordnetenhauses…
16.05.2006
Bild: Flüchtlinge im Blick: Nachwuchsjournalisten ausgezeichnetBild: Flüchtlinge im Blick: Nachwuchsjournalisten ausgezeichnet
Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS)

Flüchtlinge im Blick: Nachwuchsjournalisten ausgezeichnet

Bei einer Preisverleihung am Sitz des Europäischen Parlaments in Brüssel hat der Jesuiten-Flüchtlingsdienst JRS (Jesuit Refugee Service) die Gewinner eines Wettbewerbs für europäische Nachwuchsjournalisten ausgezeichnet. Den ersten Preis erhielt der dänische Student Kasper Tveden Jensen für seinen Artikel 'Suicidal Silence' (Selbstmörderisches Schweigen). Er erhält im Sommer 2006 die Gelegenheit, das Flüchtlingslager Kakuma in Kenia zu besuchen. Weitere Gewinner sind Hélène Hofman, Studentin aus Irland, für ihren Artikel 'Waiting to Check O…
24.04.2006
Bild: Jesuiten-Flüchtlingsdienst: „Abschiebungshaftkosten überprüfen“Bild: Jesuiten-Flüchtlingsdienst: „Abschiebungshaftkosten überprüfen“
Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS)

Jesuiten-Flüchtlingsdienst: „Abschiebungshaftkosten überprüfen“

Berlin, 15. Februar 2006. Nach dem Selbstmordversuch eines Abschiebungshäftlings anlässlich der hohen ihm in Rechnung gestellten Haftkosten und der anschließenden Protestaktionen im Abschiebungsgewahrsam in Berlin-Köpenick fordert der Jesuiten-Flüchtlingsdienst JRS, jetzt die Frage die Haftkosten zu überprüfen. Nach dem Aufenthaltsgesetz (§ 66 Abs. 1) hat ein Ausländer die Kosten seiner Abschiebung zu tragen, dazu zählen auch die Kosten der Abschiebungshaft und seiner Unterbringung und Verpflegung (§ 67 Abs. 1 Nr. 2). Der persönliche Tagessa…
15.02.2006
Bild: Der Fall des Monats: Abschiebung - egal wohin?Bild: Der Fall des Monats: Abschiebung - egal wohin?
Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS)

Der Fall des Monats: Abschiebung - egal wohin?

Eli A. ist Libanese. In sein Heimatland Libanon möchte er auch so schnell wie möglich wieder zurückkehren, um seine Familie zu unterstützen. Sein Problem: Bei der Einreise benutzte er einen gefälschten nigrischen Pass. Seine Angst: Die drohende Abschie-bung in den Niger – ein für ihn unbekanntes Land, zu dem er keinerlei Beziehungen hat und in dem die notwendige medizinische Behandlung seiner Zuckerkrankheit nicht gewährleistet ist. Der Fall: Eli A. wurde am 14. November 2005 festgenommen, weil er keine Aufenthaltsgenehmigung hat und deshalb…
17.01.2006
Flüchtlinge im Blick: Wettbewerb für Nachwuchsjournalisten
Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS)

Flüchtlinge im Blick: Wettbewerb für Nachwuchsjournalisten

Brüssel, 15. Dezember 2005 Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst JRS (Jesuit Refugee Service) hat einen Journalistenwettbewerb ausgeschrieben. Nachwuchsjournalisten sollen ermutigt werden, die reale Situation von Flüchtlingen in Europa in den Blick zu nehmen und zu recherchieren. Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst lädt Journalistikstudenten und Absolventen von Journalistenschulen ein, über die Realität hinter den Schlagzeilen zu berichten. Drei Sieger werden zu einem Treffen mit den Jury-Mitgliedern nach Brüssel eingeladen. Der Gesamtsieger erhält als…
15.12.2005
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