Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst - Jesuit Refugee Service - (JRS) ist als internationale Hilfsorganisation heute mit etwa 1.200 Mitarbeitern weltweit in über 50 Ländern vertreten. Der Jesuitenorden gründete den JRS 1980 angesichts des Elends der vietnamesischen Bootsflüchtlinge. Unserem Auftrag entsprechend begleiten und unterstützen wir Flüchtlinge und Migranten und treten für ihre Rechte ein.
In Deutschland engagieren wir uns für Abschiebungshäftlinge und so genannte Geduldete in Berlin, Eisenhüttenstadt und München. Schwerpunkte unserer Arbeit sind die Seelsorge in Abschiebungshaftanstalten, Härtefallberatung sowie Verfahrensberatung bei Aufenthaltsproblemen und die Rekrutierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für weltweite Einsätze. Außerdem ist der JRS Mitglied im Katholischen Forum „Leben in der Illegalität“, das sich für die für die sozialen Rechte von Menschen ohne Aufenthaltsstatus einsetzt. Wir setzen uns in der Öffentlichkeit für die Situation von Flüchtlingen und Migranten ein und nehmen Stellung zu Entwicklungen im Ausländerrecht und in der Ausländerpolitik.