Wort zum Sonntag am 9.2.2007
Frank Abbas, Streetworker in den Ghettos von Varna in Bulgarien bittet mich zu ihm zu kommen. Eine Stunde von Bukarest entfernt befindet sich der Grenzort Giurgiu. Die Grenze erinnert an die alten Befestigungsanlagen zwischen den damaligen Ländern. Jetzt ist es Europa und doch muss man noch eigenartige Schlangen fahren, um an die bulgarische Grenze zu kommen. Abkassierung der Brückenbenutzung von 6 Euro, nur Euro werden angenommen. Ich habe nur einen 10-Euroschein, der Rest wird einbehalten. Bulgarische Grenze: G…
Wort zum Sonntag, Freitag 27. November 2006
Erster Teil: Morddrohungen
Nach meinem Wort zum Sonntag vom vergangenen Freitag „Soll der Papst kuschen“, will ich heute noch deutlicher werden. Mich beeindrucken meine Kritiker nach diesem Artikel überhaupt nicht.
„Die islamische Welt sollte ihr Potential nutzen, um den Feinden die Hände abzuhacken“ Originalzitat des iranischen Präsidenten, Mahmud Ahmdimedschad, der sich auf den Koran beruft.Wenn wir in Europa nicht gegenhetzen wollen, dann sind wir mindestens sprachlos. Aber ist das richtig, zu …
Der Papst und der Koran: so titelte unser eigener Nachrichtendienst bereits am 13. Februar 2006 um 9.15 Uhr in openPR und in der www.depeschedondemidoff.com. Da hatte doch tatsächlich Pater Flavio Fession von der amerikanischen Ave-Maria-Universität in Florida erzählt, Papst Benedikt XVI. habe in einem internen Gespräch in seiner Sommerresidenz erklärt, dass der Islam nicht reformierbar sei. Damit wollte ich es für mich bei der noch lange andauernden Diskussion bewenden lassen.
Aber: Wer ist schon Pater Flavio Fession, wer ist schon Pater D…
Wort zum Sonntag aus Rumänien
Jetzt fallen wieder die Blätter zu Boden. Die Natur kleidet sich in wunderbare Herbstfarben und Farbnuancen. Der Mais färbt seine Blätter in trockenes Braun, die verbliebenen Blumen lassen ihre Köpfe traurig hängen. Der Wind spielt mit den Blättern und und erzählt uns von den Höhen und Tiefen des Jahres, vom Licht und vom Schatten, von Freude und von Trauer.
Jetzt wird die Ernte eingefahren. Und es ist die Zeit, auch an die Ernte des Lebens zu denken. An die strahlenden Sommerfarben bzw. Erlebnisse, die Herbstf…
Lavinia ist 5 Jahre alt und lebt in Timisoara. Ein Arzt gab ihr die Polioschutzimpfung. Dann war ihre unbefangene Kinderzeit zu Ende. Das rechte Beinchen ist nur noch ein Knochen, das linke Bein hat durch einen Karzinom einen Umfang von einem halben Meter. Lavinia weint ständig. Sie ist hellwach und realisiert sehr gut, dass die Impfung sie zu einem Monster machte.
Bitte helfen Sie Lavinia. Sie müßte dringend in ein Spezial-Krankenhaus in Deutschland oder in Amerika, um ihre Qualen zu lindern. Pater Don Demidoff hat Lavinia am 14.09.2006 be…
Nach meinem Infarkt im Februar dieses Jahres haben die Halbgoetter in Weiss in St.Gallen, Zuerich und Tirgu Mures entschieden, dass ich nicht mehr lange zu leben habe. Jeden Morgen öffne ich also die Augen und frage unseren Herrn: bin ich noch da oder wo? Immer mehr beschäftigte mich daraufhin der Gedanke der Heimatsuche.
Vor 16 Jahren kam ich nach Rumänien, um mich um die Strassenkinder zu kümmern. Ich kam in ein fremdes Land, vor allem die Indoktrination des Kommunismus machte mir schwer zu schaffen. Aber auch in der Paedagogik musste ich …
Wort zum Sonntag
Haben Sie mein Wort zum Sonntag in der letzten Woche gelesen? Hatten Sie auch schon mal so ein Erlebnis der besonderen Art? Ich sprach von der Begegnung mit Engeln.
Heute will ich Ihnen noch mehr offenbaren von diesen wunderbaren Wesen zwischen Himmel und Erde. In meinem Buch "Der Dornenpriester", das im Herbst auch in rumänischer Sprache erscheint, habe ich einiges von dem preisgegeben, was man eigentlich nur im innersten seines Herzens bewahrt: das Geheimnis von den Engeln Gottes.
Wußten Sie, dass jeder Mensch im Zeic…
Wort zum Sonntag - Publiziert in der Rumänischen Tageszeitung „Ziarul de Sibiu“ und www.depeschedondemidoff.com
Freitag den 25. August 2006. Maria ist völlig verzweifelt. Die Zahl der Kinder, die sich in Westeuropa täglich das Leben nehmen wird immer größer. In Deutschland sind es allein 40 Kinder und Jugendliche jeden Tag, die nicht mehr leben wollen. Wieviele es in Rumänien sind, ist nicht bekannt.
Maria ist völlig verzweifelt, absolut zerstört. Sie sieht keine Perspektive mehr, sie weiss nicht mehr, wie es weitergehen soll. Wenn sie an i…
Ich gab Ihnen in einem vergangenen „Wort zum Sonntag“ den Rat, abends vor dem Schlafen Ihre Sorgen und Probleme unserem unendlichen grossen und guten Gott zu übergeben. Heute möchte ich das noch ein wenig vertiefen. Bei vielen oder fast bei allen Menschen bewegt sich im Schlaf der Geist weiter, er geht in das Reich der Träume und viele Träume sind sehr anstrengend. So anstrengend, dass man am nächsten Morgen schweissgebadet und erschöpft aufsteht. Hatten auch Sie dieses Erlebnis auch schon einmal?
So möchte ich Ihnen heute meine Erfahrung an…
Reisen und Gutes tun: sich selbst und anderen
Eine Nachricht für Menschen, die einen Ort für eine Aus-Zeit suchen
Das Haus der Stille in Transilvanien - Oase des Friedens
Oder: einfach Stille für nur ein paar Tage
Transilvanien: hinter den Bergen. Hier liegt der Ort Iacobeni (Jakobsdorf / Jakabvalva) und hier ist ein kleines Paradies entstanden: das "Haus der Stille". Neben der ehrwürdigen , jetzt innen vollständig renovierten oecumenischen Basilika aus dem 12. Jahrhundert, liegt dieses Anwesen, herrlich über dem Dorf gelegen, ein Dorf, i…
Sie können es kaum erwarten, die Rumänen. Endlich, endlich werden wir Europa sein. Werden wir das?
Am 1. Januar 2007 wird sich nun der Himmel öffnen und es wird Manna vom Himmel regnen und Gold und Silber. Wird es das? Pustekuchen. Wir brauchen Europa? Aber in Wirklichkeit braucht uns Europa: die rumänischen Bodenschätze, die Sklaven-Arbeitslöhne, das Land als militärische Schutzzone vor dem Russischen Löwen und die wunderbare unberrührte rumänische Natur.
Weiss denn Brüssel wirklich, wie es in Rumänien aussieht? Täglich kommen hochkarätige …
Die Telefonnummer Gottes
Worte zum Sonntag
Gott ist tot, sagte der Atheist zu mir.
Ich sagte: Das ist aber eigenartig,
ich habe soeben noch mit ihm gesprochen.
Sie gibt es noch reichlich in diesem wunderschönen und doch so moralisch zerstörten Land Rumänien, die ewig Gestrigen, die Kommunisten, die Atheisten. Immer noch verbreiten sie ihr Gift, sie haben immer noch nichts gelernt, sie wollen die neue Realität nicht wahrhaben. Sie verfahren nach den alten Schemen, den alten Doktrien, dem alten Hass und der ewigen Menschen- und Gottesverachtu…
Rumänien: ein Jahr vor dem Eintritt in Europa. Iacobeni ein Dorf von vielen.
Iacobeni im Harbachtal: 60 km von der Kreisstadt Sibiu (Hermannstadt) entfernt. Während sich Sibiu mit dem deutschen Bürgermeister Johannis mit Riesenschritten auf die Eingliederung in Europa sogar als Kulturhauptstadt vorbereitet und ein angenehmer fortschrittlicher Windzug über der Stadt liegt, scheinen die Uhren in den Dörfern, zum Beispiel Iacobeni, rückwärts zu gehen. Mit einem perfiden System werden die Menschen immer mehr in die Knie gezwungen, immer ärmer, i…
Der selbsternannte Sektenverfolger Robert Schlittenbauer (sekteninfo-bayern.de) hat seine Hetzkampagne gegen den Dornenpriester, Pater Don Demidoff ICCC, in Rumänien eingestellt. Nachdem das Landgericht Kempten am 12. Mai 2006 eine einstweilige Regelung erlassen hat, hat Schlittenbauer diese als definitiv anerkannt, mit der Begründung sich „nicht weiter für die Kirche verheizen zu lassen.Die gleichen Herrschaften sind zu feige, selbst zu handeln...“. Den vollständigen Text des Briefes lesen Sie in www.dondemidoffdepesche.com .Der Brief belegt…
2007 wird Rumänien in Europa integriert - doch ohne die Menschen, ohne die Krankenhäuser?
CHRONIK EINES INFARKTES
Pater Don Demidoff ICCC
Chronik II. Teil
Nach einer Odysee durch rumänische Krankenhäuser (siehe Chronik eines Infarktes, www.depeschedondemidoff.com/Tagebuch eines Dornenpriesters) begebe ich mich in Schweizer Behandlung. Hier der 2. Teil der Chronik
Abreise in die Schweiz. Ich will ohne Stress dort ankommen. Der Flug ist mir untersagt. Ich soll mich am 14.3.2006 im Kantonspital St.Gallen einfinden. Geplant ist eine „Koronaran…
Übersetzung eines Artikels aus der Zeitung ”ZIARUL de Sibiu” vom Samstag den 1. April 2006
Die Engel von Don Bosco
Straßenkinder, Kälte und Hunger, arme Eltern, wilde Ehen, Alkoholismus. Stücke aus einem Bild, das tiefe Spuren in jeder Seele hinterlässt. Wunden die umso tiefer sind, wenn sie unschuldige Kinder treffen – die Straßenkindern. Seit 1991 versucht Pater Don Demidoff diese Wunden durch seine Stiftung “ Sfantul Don Bosco” zu heilen.
Florentina stammt aus Fagaras. Sie ist 16 Jahre alt und ist kam in das Casa Don Bosco im Alter von…
Ein Brief an den Evangelischen Bischof von Sibiu in Rumänien
An das Landeskonsistorium der Evangelischen Kirche AB in Rumänien
Sr. Exz. Herrn Bischof Dr.Klein
Herrmanstadt / Sibiu
LKZ 1421/2006
Sehr geehrter Herr Bischof,
in Beantwortung Ihres Faxes vom 22.03.2006 teile ich Ihnen folgendes mit:
den Termin der Besichtigung am 28. März 2006 um 15 Uhr habe ich vorgemerkt. Wie Ihnen bekannt ist, habe ich den Kirchenvertretern niemals den Zutritt verwehrt. Was den Rest der angekündigten Kommission angeht, gehe ich davon aus, dass eine richte…
19.2.2006 - Sonntag
HL. Messe in der Basilika 11 Uhr. Ca 150 Meßbesucher. Ich fühle mich nicht wohl, müde, ausgelaugt. Aber das hatte ich schon öfter.
14 Uhr Gottesdienst für Kinder. Immer mehr erwachsene Männer und Frauen kommen dazu. Andiesem Tag ca. 530. Im zweiten Gottesdienst bewege ich mich zwischen den Kindern und Erwachsenen. Seit dem 2. Mai, dem Tag der Neu-Einweihung ist ein Wunder geschehen. Die Gottesdienstbesucher, alles Zigeuner, folgen mit Disziplin und Stille dem Geschehen. Am 2. Mai war es noch wie bei einem Volksaufstand. Ic…
Der Gründer und Leiter der Stiftung Casa Don Bosco, Zuhause für Strassenkinder in Cincu Rumänien, Initiator der „Liga für Moralische Wiedergeburt“ und Priester der „Ersten Oecumenischen Kirche in Rumänien – Iacobeni“ hat nach 15 Jahren Verfolgung in Rumänien erschöpft einen zweiten Herzinfarkt erlitten. Er wird am 01.03.2006 in der Klinik in Tirgu Mures operiert. Kinder und Mitarbeiter, aber auch die Menschen der Zigeuner-Gemeinde der Oecumenischen Kirche sind in großer Sorge.
Für den Fall eines Abschiedes hat er seinen Kindern in seinem Buch…