(openPR) Nach meinem Infarkt im Februar dieses Jahres haben die Halbgoetter in Weiss in St.Gallen, Zuerich und Tirgu Mures entschieden, dass ich nicht mehr lange zu leben habe. Jeden Morgen öffne ich also die Augen und frage unseren Herrn: bin ich noch da oder wo? Immer mehr beschäftigte mich daraufhin der Gedanke der Heimatsuche.
Vor 16 Jahren kam ich nach Rumänien, um mich um die Strassenkinder zu kümmern. Ich kam in ein fremdes Land, vor allem die Indoktrination des Kommunismus machte mir schwer zu schaffen. Aber auch in der Paedagogik musste ich neue Antworten finden. Wie oft rutschte mir der Satz heraus, das machen aber die Kinder in Deutschland nicht. Bis heute kann ich nicht sagen, dass Rumänien meine neue Heimat sei.
16 Jahre später, heute auf der Reise der Heimatsuche in Deutschland, sehe ich ein total veraendertes Land: Werteverfall, heilloses Multi-Kulti, die Ellenbogenpolitik des kranken Globalismus. Am heutigen Tag hat ein Muslim einen katholischen Pfarrer in Kassel niedergestochen. Und das Mädchen Natascha wurde vor 10 Jahren von einem Gewaltverbrecher entführt, in einem Verlies im Keller gefangengehalten und staendig misbraucht und konnte erst jetzt fliehen. Da rutschte mir tatsächlich diese Woche in Deutschland der Satz heraus: das machen aber die Menschen in Rumänien nicht.
Ich bin entsetzt, wie sich mein Vaterland zum Negativen verändert hat. Ich kann nicht sagen, dass Deutschland noch meine Heimat sei. Aber wo ist meine Heimat, wo? Im zweiten Weltkrieg floh meine Mutter mit mir schwanger aus einem russischen Staedtchen namens Demidoff Das Staedtchen hatte deutschen Truppen als Standort gedient. Wer mein Vater ist, weiss ich nicht. Die Flucht war erniedrig- end, demütigend, unmenschlich. Bis zur Klinik in Deutschland schaffte es meine Mutter und starb bei meiner Geburt. Ich wurde in eine fremde Welt, in eine fremde Heimat geworfen. Ich wuchs auf ohne eine Familie, ohne Zuneigung, ohne Heimat. Aber wo ist meine Heimat, wo?
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Ihr Pater Don Demidoff ICCC
Priester Biserica Catolica Ecumenica Independenta Iacobeni
*International Council of Community Churches USA
Parinte al Copiilor strazii Cincu / Strassenpriester der Strassenkinder
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Öcumenische Heilige Messe für alle sonntags um 11 Uhr Kindergottesdienst sonntags um 14 Uhr in der Basilica in Iacobeni 13 km von Agnita, 60 km von Sibiu / Rumänien. Wenn Sie meine Arbeit für die verlassenen Kinder in Cincu oder fuer die Gefangenen in Codlea oder fuer die Zigeunergemeinde in Iacobeni unterstuetzen wollen, hier ist das Konto der Naechstenliebe: Pater Don Demidoff, Raiffeisenbank Agnita, Konto Nr. 4467650.












