(openPR) Die Union hat in den letzten vier Wochen viel an Zustimmung verloren. Dies belegt der jüngste Monatsbericht des Instituts für Demoskopie Allensbach für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (Mittwochsausgabe). In der sogenannten Sonntagsfrage sind CDU und CSU von 36,6 Prozent auf 33,3 Prozent gefallen. In den neuen Bundesländern würden sogar nur 22,3 Prozent die CDU wählen (nach 27,0 Prozent im vor Monatsfrist).Die SPD hat im selben Zeitraum nur leicht dazugewonnen - von 28,2 auf jetzt 29,3 Prozent. Ähnlich hoch ist die Steigerung der Linkspartei auf nunmehr 10,3 Prozent; die Zugewinne der FDP und der Grünen sind nur halb so hoch. In den neuen Bundesländern sieht der Trend anders aus; dort sind die Zugewinne der beiden kleinen Parteien deutlicher, während die PDS/Linkspartei um 1,9 Prozentpunkte niedriger notiert. Überdeutlich ist der Zugewinn der SPD in den östlichern Bundesländern; sie konnte 4,3 Prozentpunkte aufholen auf jetzt 27,9 Prozent. Damit liegt sie von Schwerin bis Dresden fünfeinhalb Prozentpunkte vor der Partei der Bundeskanzlerin. Der Allensbacher Monatsbericht ist diesmal der Stärkung des Patriotismus in Deutschland auf der Spur. 79 Prozent der Bevölkerung sehen in der Identifikation mit dem eigenen Land grundsätzlich etwas Positives, 74 Prozent sind überzeugt, daß die Nation auch im vereinigten Europa die entscheidende Identifikationsebene bleiben wird. Die Erhebung umfaßte rund 2000 Befragte und fand vom 28. Juli bis 9. August statt.
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