openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Bundesbildungsministerium vom Ausbildungsmodell beeindruckt

06.06.201717:02 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Bundesbildungsministerium vom Ausbildungsmodell beeindruckt
Lukas Kirschmer (Mi.) bekommt von Thomas Sondermann (re.) einen Glücksbringer für die WorldSkills
Lukas Kirschmer (Mi.) bekommt von Thomas Sondermann (re.) einen Glücksbringer für die WorldSkills

(openPR) Gute Ausbildung braucht nachhaltige Lernorte
BIBB-Modellversuch zur nachhaltigen Entwicklung im Ausbaugewerbe stellt nachhaltige Lerninhalte und die Ausbildungsstätte als nachhaltigen Lernort vor.

Das Kompetenzzentrum Ausbau und Fassade der Überbetrieblichen Ausbildungsstätte (ÜBA) Leonberg ist Partner im BIBB-Modellversuch „Q_EN_POLIS“ zur Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung.



Vertreterinnen und Vertreter der Ausbildungsstätte trafen am 31. Mai 2017 Ministerialdirigent Thomas Sondermann und Helga Berg vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Vertretung von Ministerin Johanna Wanka (BMBF). Beim Treffen stand vor allem die ÜBA als ein auf Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit ausgerichteter Lernort im Mittelpunkt.

Nachhaltige Entwicklung stellt ähnlich wie Digitalisierung eine große Herausforderung für die berufliche Bildung dar. Auch das Stuckateur-Handwerk befindet sich wie viele Handwerksbranchen im Umbruch: Der Klimaschutz führt beispielsweise zu neuen Anforderungen an Gebäudegestaltung, -bau und -instandhaltung. Inhaber und Handwerksmeister werden immer stärker zu wichtigen Beratern ihrer Kunden, deren Wünsche sich zunehmend auf energiesparende Techniken zur Wärmedämmung oder Flächenheizsysteme richten. Aus diesem Grund wurde schon im vorherigen BIBB-Förderschwerpunkt zur nachhaltigen Entwicklung der Modellversuch „BauNachhaltig“ gefördert. Darin wurden neue Lernmodule zur nachhaltigen Entwicklung im Ausbaugewerbe erarbeitet, bei denen es u. a. um die Verzahnung der Gewerke beim energieeffizienten Bauen ging. Es reicht jedoch nicht, nachhaltige Entwicklung und globale Verantwortung in der Ausbildung zu vermitteln. Es bedarf zudem entsprechender Organisations- und Personalentwicklung, um auch als Unternehmen oder Organisation Nachhaltigkeit als Leitidee authentisch zu leben.
Die Gestaltung solcher „nachhaltigen Lernorte“ ist Aufgabe von sechs Modellversuchen des aktuellen BIBB-Förderschwerpunkts „Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung 2015-2019“, welcher aus Mitteln des BMBF gefördert wird. Im Modellversuch Q_EN_POLIS wird dazu gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Praxis ein ganzheitliches Konzept für eine Überbetriebliche Ausbildungsstätte entwickelt und erprobt. Sowohl Auszubildende als auch das Berufsbildungspersonal sollen befähigt werden, diesen Prozess mit zu gestalten und aus einer passiven Rolle in eine aktive Beteiligten-Rolle hinein zu wachsen. Projektpartner in Q_EN_POLIS sind die Berufsfördergesellschaft mbH Leonberg, das Kompetenzzentrum für Ausbau und Fassade, der Fachverband der Stuckateure für Ausbau und Fassade Baden-Württemberg, die INTERVAL GmbH und FS MEDIEN.

Die große Bedeutung, die der Nachhaltigkeit in der Ausbildung im Ausbaugewerbe zukommt, wird durch ein Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern des baden-württembergischen Stuckateurverbandes, dem Kompetenzzentrum für Ausbau und Fassade und des JOBSTARTER plus Projekts Go2Bau im Haus der Wirtschaft in Stuttgart deutlich: Ministerialdirigent Thomas Sondermann und Helga Berg vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sprachen dort in Vertretung ihrer Ministerin Johanna Wanka mit Stuckateurinnen und Stuckateuren sowie Ausbaumanagerinnen und Ausbaumanagern der Ausbildungsstätte über nachhaltige Ausbildungsinhalte und die ÜBA als nachhaltigen Lernort.

Die Fachorganisation der Stuckateure engagiert sich zusätzlich zum BIBB-Modellversuch verstärkt in der Nachwuchsförderung und bietet jungen Stuckateurinnen und Stuckateuren die Möglichkeit der Teilnahme an den beruflichen Europa- und Weltmeisterschaften – den EuroSkills und WorldSkills. Lukas Kirschmer, dem Teilnehmer des Nationalteams der Stuckateure an der WorldSkills 2017, die im Oktober in Abu Dhabi durchgeführt wird, überreichten sie als Maskottchen und Glücksbringer ein von Ministerin Wanka signiertes Stucki-Männchen.

Mit dem JOBSTARTER-plus Projekt Go2Bau fördert der Verband die Vernetzung und den Aufbau von Strukturen, die den kleinen und mittleren Unternehmen des Gewerks landesweit Zugang zu Förderprogrammen rund um die Azubi-Gewinnung ermöglichen und dadurch zur Verbesserung bei der Fachkräftesicherung beitragen.

Daneben wird mit dem Ausbau-Manager ein attraktives Ausbildungsmodell angeboten, das Abiturientinnen und Abiturienten in nur sieben Semestern die Qualifikationen Stuckateurgeselle, Stuckateurmeister, Ausbau-Manager und Gebäudeenergieberater ermöglicht. Mehr dazu unter www.ausbau-manager.de.

Zusätzlich zum überbetrieblichen Unterricht für rund 450 Auszubildende werden auch Förderkurse, Zusatzqualifikationen, Praktika und Kurse für die Integration von Flüchtlingen angeboten. Neben Nachhaltigkeit ist dabei auch die Digitalisierung ein wichtiges Thema in der Aus- und Weiterbildung. Nachhaltigkeit zeigt sich auch bei früheren Projekten mit dem BIBB: So werden bis heute – entwickelt im Modellversuch Neue Wege in die duale Ausbildung / Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung – motivierte Stuckateurgesellen als ausbildende Fachkräfte zu Azubi-Trainern weiter qualifiziert.

Das im Artikel erwähnte Maskottchen wird von Eberhard Lang aus Mainhardt unter dem Namen „Marvin der Stucki“ angeboten.
Interessenten können die Handwerkerpuppe unter www.der-marvin.de bestellen. Lang sieht in der 30 Zentimeter großen Standpuppe den idealen Werbeträger, denn die Figur verkörpere wie kaum etwas anderes auf sympathische Weise das Berufsbild des Stuckateurs. „Sie trägt damit auch zum Berufsstolz und zum besseren Image des Stuckateurberufs bei, der ja bis heute bei vielen Menschen wenig bekannt ist“ so sein Erfinder weiter.

Foto: © Fachverband der Stuckateure / Stephan Bacher

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 953939
 831

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Bundesbildungsministerium vom Ausbildungsmodell beeindruckt“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Fachverband der Stuckateure für Ausbau und Fassade Baden-Württemberg

Bild: Anita Raisch stellt im Branchenzentrum Ausbau und Fassade ausBild: Anita Raisch stellt im Branchenzentrum Ausbau und Fassade aus
Anita Raisch stellt im Branchenzentrum Ausbau und Fassade aus
Kunstausstellung im Branchenzentrum Ausbau und Fassade Während des Sommers wechselte die Kunstausstellung im Rutesheimer Branchenzentrum Ausbau und Fassade wieder die gezeigten Exponate. Die Werke der Künstlerin Anita Raisch – allesamt Leihgaben - lösten nun die abstrakten Gemälde von Bernd Ruben Wetterau ab. Die voraussichtlich bis Sommer 2021 im Branchenzentrum verbleibende Gemäldegalerie von Anita Raisch verschreibt sich vielseitigen Richtungen. Zum einen sind es fotorealistische Werke, also Gegenstände, die der Künstlerin auffallen, wer…
30.09.2020
Bild: Mitgliedschaft in der Fach-Innung lohnt sich für jeden selbständigen HandwerksmeisterBild: Mitgliedschaft in der Fach-Innung lohnt sich für jeden selbständigen Handwerksmeister
Mitgliedschaft in der Fach-Innung lohnt sich für jeden selbständigen Handwerksmeister
Die Innung ist der freiwillige Zusammenschluss selbstständiger Handwerker in einem Beruf. Sie bildet als Körperschaft des öffentlichen Rechts die Basisorganisation der handwerklichen Selbstverwaltung. Der hohe Organisationsgrad der Betriebe in den Innungen ist Beweis für ihre fachliche Kompetenz. Mit der Mitgliedschaft erwerben die Betriebe zudem ein imaginäres Gütesiegel für handwerkliche Qualitätsarbeit, dem die Kunden vertrauen. Auf die Gründe angesprochen, warum sie nicht in der Innung organisiert sind antworten Handwerksunternehmer oft,…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Ausbau-Manager – ein Ausbildungsmodell für handwerklich BegabteBild: Ausbau-Manager – ein Ausbildungsmodell für handwerklich Begabte
Ausbau-Manager – ein Ausbildungsmodell für handwerklich Begabte
… Kompetenzzentrums für Ausbau und Fassade (KomZet) haben berufliche Schulen, die Knauf Akademie und ein Netzwerk aus weiteren Bildungsexperten mit dem Ausbildungsmodell zum Ausbau-Manager eine völlig neue Karrierechance im Stuckateur-Handwerk entwickelt: Der Ausbau-Manager vereint die handwerkliche Praxis mit qualifiziertem Unternehmensmanagement. Gerade …
Bild: Als Ausbau-Bachelor in die Zukunft startenBild: Als Ausbau-Bachelor in die Zukunft starten
Als Ausbau-Bachelor in die Zukunft starten
… Stuckateur-Handwerk steht synonym für gesundes und schönes Wohnen, energetische Sanierung sowie die anspruchsvolle Gestaltung von Gebäuden. Ab sofort ist dieses Gewerk um ein Ausbildungsmodell reicher: Gemeinsam haben das Kompetenzzentrum für Ausbau und Fassade (KomZet) und die Knauf Akademie mit dem Ausbau Bachelor (cra) eine völlig neue Karrierechance …
Bild: Praxisstudium zum Ausbau Bachelor of Craftsman hat begonnenBild: Praxisstudium zum Ausbau Bachelor of Craftsman hat begonnen
Praxisstudium zum Ausbau Bachelor of Craftsman hat begonnen
Mit dem neuen Ausbildungsjahr ist auch das kombinierte Ausbildungsmodell Ausbau-Bachelor (cra) des Stuckateur-Handwerks an den Start gegangen. Dieses Ereignis wurde nun im Kompetenzzentrum für Ausbau und Fassade (KomZet) in Rutesheim bei der offiziellen Kick-off-Veranstaltung mit vielen Vertretern der am Ausbildungsmodell beteiligten Partner und den …
Bild: Neue Karrierechancen im Stuckateur-Handwerk als Ausbau BachelorBild: Neue Karrierechancen im Stuckateur-Handwerk als Ausbau Bachelor
Neue Karrierechancen im Stuckateur-Handwerk als Ausbau Bachelor
… steht stellvertretend für Begriffe wie gesundes und schönes Wohnen, energetische Sanierung sowie die anspruchsvolle Gestaltung von Gebäuden. Seit 2015 ist dieses Gewerk um ein Ausbildungsmodell reicher: Das Deutsche Kompetenzzentrum für Ausbau und Fassade (KomZet) und die Knauf Akademie haben mit dem Ausbau Bachelor (cra) eine völlig neue Karrierechance …
Forschungsergebnis: Soziale Netzwerke spielen bei "unerfülltem Kinderwunsch" eine große Rolle
Forschungsergebnis: Soziale Netzwerke spielen bei "unerfülltem Kinderwunsch" eine große Rolle
… Reproduktionsmedizin bei Frauen mit Migrationshintergrund“ veröffentlicht. Die Broschüre enthält die komprimierten Ergebnisse der am Institut durchgeführten und vom Bundesbildungsministerium geförderten Studie zum Einfluss sozialer Netzwerke auf den Wissenstransfer am Beispiel der Reproduktionsmedizin, insbesondere bei Frauen mit Migrationshintergrund. --- Das …
Bild: Jetzt Ausbildungsplatz sichern: Stuckateur/in - Ein Beruf mit ZukunftBild: Jetzt Ausbildungsplatz sichern: Stuckateur/in - Ein Beruf mit Zukunft
Jetzt Ausbildungsplatz sichern: Stuckateur/in - Ein Beruf mit Zukunft
… der Innungsfachbetriebe auf deren Azubiportal unter www.stuck-azubi.de. Neben dem klassischen Beruf Stuckateur/in können Schulabgänger/innen mit (Fach-) Abitur in einem besonders praxisorientierten Ausbildungsmodell einen Abschluss als Ausbau Manager – Meisterplus für Raum und Fassade erwerben, der in rund 3,5 Jahren den Gesellenbrief, den Meisterbrief …
Jungen bleiben die Stiefkinder deutscher Bildungspolitik
Jungen bleiben die Stiefkinder deutscher Bildungspolitik
… e.V. Diese Aussage wird bestätigt durch das ausgeprägte Missverhältnis von Mädchenförderung zu Jungenförderung zuungunsten der Jungs. So führt das Bundesbildungsministerium auch heute noch ausschließlich Frauen- und Mädchenförderprogramme durch, jedoch kein einziges Jungenförderprogramm. Jungen, insbesondere Migrantenjungen, bleiben die größten Bildungsverlierer …
Bild: Knauf fördert neues Ausbildungsmodell für Stuckateur-FührungskräfteBild: Knauf fördert neues Ausbildungsmodell für Stuckateur-Führungskräfte
Knauf fördert neues Ausbildungsmodell für Stuckateur-Führungskräfte
… für (Fach-)Abiturienten bietet jungen Nachwuchskräften eine attraktive berufliche Perspektive. Vor diesem Hintergrund engagiert sich die Knauf Akademie bei einem neuen Ausbildungsmodell, das unter der Bezeichnung „Ausbau Bachelor cra“ (cra = craftsman=Handwerker) laufen wird. Weitere Entwicklungspartner sind das deutsche Stuckateur-Handwerk unter Federführung …
Bild: Für Abiturienten eröffnen sich als Ausbau Bachelor neue Karrierechancen im Stuckateur-HandwerkBild: Für Abiturienten eröffnen sich als Ausbau Bachelor neue Karrierechancen im Stuckateur-Handwerk
Für Abiturienten eröffnen sich als Ausbau Bachelor neue Karrierechancen im Stuckateur-Handwerk
… Stuckateur-Handwerk steht synonym für gesundes und schönes Wohnen, energetische Sanierung sowie die anspruchsvolle Gestaltung von Gebäuden. Seit 2015 ist dieses Gewerk um ein Ausbildungsmodell reicher: Das Deutsche Kompetenzzentrum für Ausbau und Fassade (KomZet) und die Knauf Akademie haben mit dem Ausbau Bachelor (cra) eine völlig neue Karrierechance …
Bild: Abitur geschafft - doch was nun?Bild: Abitur geschafft - doch was nun?
Abitur geschafft - doch was nun?
… Studienabbrechern mit praktischer Veranlagung und Freude an Gestaltung bietet sich beispielsweise im Stuckateurhandwerk bei Betrieben in ganz Deutschland durch das kombinierte Ausbildungsmodell Ausbau Managerin / Ausbau Manager ein interessantes und vielseitiges Betätigungsfeld mit sehr guten Berufsaussichten. Sie können in diesem Ausbildungsmodell in …
Sie lesen gerade: Bundesbildungsministerium vom Ausbildungsmodell beeindruckt