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Forschungsergebnis: Soziale Netzwerke spielen bei "unerfülltem Kinderwunsch" eine große Rolle

10.10.201708:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Das Institut für Sozialforschung und Technikfolgenabschätzung (IST) der OTH Regensburg hat eine Broschüre zum Thema „Familienplanung und Reproduktionsmedizin bei Frauen mit Migrationshintergrund“ veröffentlicht. Die Broschüre enthält die komprimierten Ergebnisse der am Institut durchgeführten und vom Bundesbildungsministerium geförderten Studie zum Einfluss sozialer Netzwerke auf den Wissenstransfer am Beispiel der Reproduktionsmedizin, insbesondere bei Frauen mit Migrationshintergrund.



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Das erste Retortenbaby, das 1978 geboren wurde, ist den allermeisten ein Begriff. Doch seither hat sich die Fortpflanzungsmedizin rasant weiterentwickelt. Ob Verfahren der Präimplantationsdiagnostik oder Möglichkeiten wie das Social Freezing, also das Einfrieren unbefruchteter Eizellen – die Techniken der Reproduktionsmedizin sind vielfältig und die Bereitschaft, sie zu nutzen, ist groß, insbesondere unter jungen Frauen mit Migrationshintergrund. Das hat die Studie „Der Einfluss sozialer Netzwerke auf den Wissenstransfer am Beispiel der Reproduktionsmedizin“ (NeWiRe) des Instituts für Sozialforschung und Technikfolgenabschätzung (IST) der OTH Regensburg ergeben. Dieses und weitere Ergebnisse wurden nun erstmals komprimiert in Form einer Broschüre veröffentlicht.

Die Broschüre „Familienplanung und Reproduktionsmedizin bei Frauen mit Migrationshintergrund“ stellt die wichtigsten Erkenntnisse aus der vom Bundesbildungsministerium geförderten Studie NeWiRe für die Praxis zusammen. „Gerade Frauen mit Migrationshintergrund sind besonders aufgeschlossen für Techniken der assistierten Reproduktion, auch weil sich die meisten Migrantinnen ein erfülltes Leben nur mit eigenen Kindern vorstellen können“, sagt Prof. Dr. Sonja Haug. „Gleichzeitig ist das Wissen und der Informationsstand über Reproduktionsmedizin bei dieser Zielgruppe besonders gering.“ Darauf müssten sich reproduktionsmedizinische Zentren und psychosoziale Beratungsstellen im Sinne einer kultursensiblen Medizin einstellen, so Prof. Dr. Haug.

Die Befragung ergab außerdem, dass soziale Netzwerke beim Thema „Unerfüllter Kinderwunsch“ eine große Rolle spielten. Viele wenden sich in Internetforen an andere Betroffene, von denen sie Antworten auf ihre Fragen erhalten möchten und mit denen sie sich austauschen können. „Diese Peer-to-Peer-Beratung ist besonders glaubwürdig, führt auch zur Stärkung der Autonomie und Expertise, birgt aber auch die Gefahr von Fehlinformationen“, resümiert Prof. Dr. Sonja Haug.

Die Studie NeWiRe beruht auf vier Teilstudien: Erstens wurde eine repräsentative Bevölkerungsbefragung durchgeführt, zweitens gab es eine Online-Befragung der reproduktionsmedizinischen Zentren in Deutschland, drittens wurden Beiträge eines Internetforums zur Kinderwunschbehandlung analysiert und viertens gab es Interviews mit Expertinnen und Experten.

Quelle: idw

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