(openPR) München, 19. Juli 2006 Am 06. Juli 2006 stand die Änderungen im Landesentwicklungsplan (LEP) auf der Tagesordnung des Bayerischen Landtags. „An diesem Tag stimmte die CSU im Landtag für mehr Fluglärm im Münchner Westen“, so SPD-Stadtrat Dr. Josef Assal. Der neue LEP gestattet es den Flughafenbetreibern, Oberpfaffenhofen vom Werks- zum Verkehrsflughafen auszubauen. Damit stiege das Flugaufkommen und der Fluglärm erheblich. Rund 37.000 Aubinger und zehntausende Bürger in den umliegenden Stadtteilen wären direkt von dieser Entscheidung betroffen.
„Die Münchner CSU führt die Bürgerinnen und Bürger im Münchner Westen hinters Licht“, so Jan-Ulrich Bittlinger, stellvertretender OV-Vorsitzender von Aubing. „Wenn es in Zukunft mehr Fluglärm im Münchner Westen gibt, dann trägt nur einer Schuld – die CSU“, so Bittlinger. Die Landeshauptstadt München hat sich mehrfach ganz klar gegen einen Ausbau des Flughafens Oberpfaffenhofen ausgesprochen (siehe zuletzt Rathaus Umschau 29.06.2006). Seit Wochen drückt sich aber die Münchner CSU, den Bürgern im Münchner Westen reinen Wein einzuschenken und die Folgen eines Flughafenausbaus klar zu benennen. Der Münchner Westen läge bei einem Ausbau mitten in der Haupteinflugsschneise des Flughafens.
„Die CSU ist zu feige zu sagen: Ja, ein Ausbau bringt deutlich mehr Fluglärm in den Münchner Westen“, so SPD-Stadtrat Josef Assal. Stattdessen versucht die CSU die Landeshauptstadt München mit in die Verantwortung zu ziehen, obwohl diese bereits gegen einen Ausbau gestimmt hat. Die SPD Aubing startet auf Initiative von Stadtrat Dr. Josef Assal eine Plakat- und Flugblatt-Aktion, um den Bürgerinnen und Bürgern im Münchner Westen ganz klar die Fluglärm-Verursacher vor Augen zu führen.
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1994 übernahm die aus Franken zugezogene Gabriele Sörgel das Ruder. Sie war ab 1994 Fraktionssprecherin der SPD im Bezirksausschuss und ab Sommer 1996 stellvertretende Münchner Parteivorsitzende.
Die Missachtung des Votums des Ortsvereins bei der Kandidatenaufstellung für die Stadtratswahl führte Ende 1995 zu massiven Verstimmungen innerhalb und außerhalb des Ortsvereins. Der Kandidat des Ortsvereins, Peter Malter, nahm seine Zurücksetzung durch übergeordnete Parteiorgane zum Anlass, sämtliche Parteiämter sowie sein Mandat und damit auch den Vorsitz im Bezirksausschuss aufzugeben. In der Öffentlichkeit fand diese parteiinterne Demontage des Bezirksausschussvorsitzenden wenig Zustimmung und belastete den Wahlkampf für die Stadtratswahl, zumal dieses Thema der örtlichen Presse über drei Monate lang bis hin zur Wahl Schlagzeilen lieferte. Dennoch konnte die Aubinger SPD bei der ersten Direktwahl zum Bezirksausschuss im März 1996 einen Sitz (7 Sitze) dazugewinnen. Da die CSU mit 10 von 19 Mandaten die absolute Mehrheit erreichte, ging der Vorsitz letztlich für diese Wahlperiode endgültig verloren.
In der Jahreshauptversammlung im März 1996 bekam der Ortsverein einen neuen Vorsitzenden. Dr. Josef Assal ist Arzt und seit 30 Jahren Neuaubinger. Neben seiner Arbeit im Bezirksausschuß hat er nun die Verantwortung über den Aubinger-Neuaubinger Ortsverein übernommen. Er setzt sich ganz besonders dafür ein, daß die Anliegen und Sichtweisen der Parteibasis in den übergeorneten Parteigremien ernst genommen werden. Er hat sich mittlerweile in den übergeordneten Parteigremien Gehör und Achtung verschafft.
Wichtige Projekte wie die Renovierung des Wienerwaldsaales, Verlängerung der Einhausung der A99 oder Schaffung einer Jugendfreizeiteinrichtung sind von ihm zielführend angepackt worden; im Rathaus konnte er beim Oberbürgermeister Christian Ude und bei der SPD-Stadtratsfraktion die Zustimmung zu diesen Projekten in unserem Stadtbezirk erreichen.









