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Geschichtsradtour wider das Vergessen

11.05.200912:22 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Geschichtsradtour wider das Vergessen
Nach dem gemeinsamen Gedenken an der Blutenburg mit Stadtrat Tobias Weiß (4. von links), Irene Seiler (7. von links) und Willi Fries (8. von links)
Nach dem gemeinsamen Gedenken an der Blutenburg mit Stadtrat Tobias Weiß (4. von links), Irene Seiler (7. von links) und Willi Fries (8. von links)

(openPR) Anfang Mai jährte sich der Todesmarsch der Häftlinge des Konzentrationslagers Dachau durch den Münchner Westen zum 64. Mal. Zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus organisierte der Kulturarbeitskreis der CSU München-West anlässlich dieses Jahrestages eine erste Geschichts-Rad-Tour entlang eines Teils der Strecke des Todesmarsches. Auf dass solches Unrecht nie wieder geschehen möge!


„Das Grundgesetz wird in diesem Jahr 60 Jahre alt - ein gutes Zeichen der stabilen demokratischen Verhältnisse in Deutschland. Unserer Ansicht nach ist es aber auch wichtig, immer wieder aus unserer Vergangenheit zu lernen. Wir wollen mit unserer Geschichtsradtour an die Gräueltaten während der Zeit des Nationalsozialismus erinnern und der Opfer gedenken. Denn nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft gestalten.“ erklärt Irene Seiler, einer der Organisatorinnen der Geschichts-Rad-Tour, die Zielsetzung.
Nach einem Besuch des Konzentrationslagers Dachau und einem 15-minütigen Innehalten (Meditation) im Kloster Karmel, fuhren die Teilnehmer mit dem Rad verschiedene Orte im Münchner Westen an, um mehr über die Vergangenheit während der Zeit des Nationalsozialismus bis hin zur heutigen Entwicklung zu erfahren. Entlang der Strecke machte die Gruppe u.a. am ehemaligen KZ-Außenlager Dachau, den Junkerswerken, der ehemaligen Porzellanmanufaktur in Allach und der Pfarrer-Grimm-Gedenktafel in der Pfarrer-Grimm-Straße Halt. Als jugendliche Zeitzeugen erzählten Andreas Reupold und Willi Fries, die beiden weiteren Mitorganisatoren der Geschichts-Rad-Tour, eindrucksvoll aus ihren Erinnerungen an den Todesmarsch. Am Ende der Tour gedachten die Teilnehmer am Denkmal des Todesmarsches an der Blutenburg mit einem gemeinsamen Gebet der Opfer der Todesmärsche und des Nationalsozialismus. Mit dem Gebet und dem gemeinsamen Singen der Bayernhymne zu dem sich zahlreiche Obermenzinger spontan einfanden nahm diese eindrucksvolle Radtour ein würdevolles Ende.
„Gerade in einer Zeit verschwindender Werte und der Zunahme von Extremismus auf der ganzen Welt, ist es umso wichtiger gerade die Jugend über das Unrechtsregime des Nationalsozialismus aufzuklären. Die Grundfesten der Demokratie sind ein wichtiges, wenn nicht sogar das höchste Gut, das wir haben. Und jeder muss dazu beitragen, uns dieses hohe Gut zu erhalten und der steigenden Politikverdrossenheit entgegenzuwirken,“ verdeutlicht Stadtrat Tobias Weiß die Symbolik dieser Rad-Tour in die Vergangenheit. Auch im nächsten Jahr will sich der CSU Kulturarbeitskreis München-West mit dieser Rad-Tour wieder am Gedenken beteiligen.

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