(openPR) Es wird unruhig in Kreisen des IWF und der Weltbank. Allmählich scheint sich die Besorgnis Bahn zu brechen, die Fluten spottbilligen und für Privilegierte sogar kostenlosen Geldes könnten die Weltwirtschaft verheeren und eine Weltwirtschaftskrise bisher nicht dagewesenen Ausmaßes bewirken.
Was hat der kürzliche Angriff auf den Goldpreis zu bedeuten? Wir wissen zwar, daß es starke Kräfte unter den Finanzhaien und mit ihnen verbündeten Notenbankern (nicht nur in den Vereinigten Staaten) gibt, die ihr „Spiel“ durch die steigende Zuwendung seriöser Anleger zum Gold gefährdet sehen. Sie verdienen vor allem an den maßlos überhöhten Anleihen- und Aktienkursen und möchten gerne noch mehr Anleger in die Spekulationsblasen drängen.
Wer sich von Bankstern für dumm verkaufen läßt ist selbst schuld. Aber welche Folgen können die Manöver mit Leerverkäufen für die Realwirtschaft haben? Da gibt es etliche Fragen.
Erstens: woher kommt das Gold, das die Bankster nicht haben, aber trotzdem verkaufen? Es kann eigentlich nur geliehen sein. Da kommen die Notenbanken als Verleiher in Frage, da diese sicherlich über das Mißtrauensvotum der Goldinvestoren verstimmt sind, das diese der Politik der Notenbankpolitiken mit ihrem Investment kontinuierlich vor die Nase halten.
Zweitens: Die Verleiher werden sich – hoffen wir’s – Gedanken über die Fähigkeit der Entleiher gemacht haben, das Gold zurückzugeben. Da die wirtschaftliche Lage großer einiger Banken desaströs ist und deshalb das weltweite Finanzsystem hoch gefährdet ist, legen kaufmännische Vernunft und Sorgfaltspflicht nahe, mit Goldverleihen keine Risiken einzugehen. Gehen die Notenbanken das hohe Risiko ein, drängt sich der Gedanke auf, daß es sich um eine Verzweiflungstat handelt. Der Goldkurs – vom Preis ist hier nicht die Rede! – darf nicht in die Höhe schießen, weil das in kürzester Zeit zeigen würde: Es steht schlecht um die Finanz- und damit auch um die Realwirtschaft, die vom unvermeidlichen Supercrash mit in den Abgrund gezogen wird.
Drittens: Man lasse sich weder von Bankstern noch von unfähigen Politikern sowie deren medialen Sprachrohren für dumm verkaufen. Die Die Finanzpolitik der letzten 10 Jahre ist grandios gescheitert. Die Zeche werden auf jeden Fall die an der Misere unschuldigen Sparer, aber auch die Halter exzessiv überteuerter Anleihen und Aktien sowie Immobilienspekulanten bezahlen. Wahrscheinlich werden zudem Millionen Menschen zu den Leidtragenden der abstrusen Finanz- und Geldpolitik der drei großen Notenbanken der Welt gehören, die als Folgewirkung des Zusammenbruchs des Weltfinanzsystems in der Realwirtschaft ihre Arbeit verlieren werden.
Viertens: Die Politiker scheinen auf das bevorstehende Fiasko nicht vorbereitet zu sein. Warum auch. Ihre Gehälter laufen ja weiter und die „dicken“ Pensionen sind sicher. Sie werden aber aufwachen müssen, wenn die sozialen und politischen Folgen ihnen auf den Leib rücken. Vorausschauende, proaktive Politik hätte wenigstens den schlimmsten möglichen Folgen eines weltweiten (finanz)wirtschaftlichen Kollapses vorbauen können. Nun ist es zu spät.
Prof. Querulix beobachtet und kommentiert seit vielen Jahren das fragwürdige Treiben und die Verirrungen des Menschentiers. Seine Kommentare sind in bisher sechs Bänden der Serie „Tacheles“ gesammelt erschienen – eine Dokumentation des Niedergangs der westlich-abendländischen Kultur. Ein siebter Band ist für Ende des Jahres geplant. Die eBooks im Umfang zwischen ca. 180 und 280 Seiten kosten je 9,95 Euro. Der jüngste Band trägt den Titel „Menschenwelt im Umbruch“ (ISBN 978-3-943788-42-6). Anfang 2017 soll ein weiterer Band erscheinen. Alle Bände sind im eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital (www.read.ruedenauer.de) erschienen und dort sowie in allen gut sortierten (Internet-)Buchhandlungen erhältlich.
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