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Das Dialogmodell

Bild: Das Dialogmodell

(openPR) Einfach ausgedrückt bedeutete Konstruktivismus, dass alles, was ich sehe und erlebe im Kontext meiner eigenen Subjektivität zu verstehen ist.

Mit anderen Worten: Die Welt ist nicht so, weil sie so ist, wie sie schon immer war und auch immer sein wird; sondern die Welt ist so, wie ich sie hier und jetzt wahrnehme. Die konstruktivistische Betrachtungsweise hat den immensen Vorteil, dass wir VERÄNDERUNGSMACHT über die Welt im Außen erlangen; denn wenn wir wir unsere Wahrnehmung verändern, dann verändern wir damit auch die Welt, wie sie für uns hier und heute ist. Andererseits hat die konstruktivistische Betrachtungsweise aber auch den großen Nachteil, dass wir dann die Verantwortung dafür tragen, wie die Welt für uns hier und heute ist; denn unsere Wahrnehmung können wir beeinflussen, – positiv wie auch negativ. Die Medaille hat also zwei Seiten, – und wir wir uns denken können -, können wir die Medaille nur mit beiden Seiten in die Hand nehmen, oder eben gar nicht.



Was nun braucht es, um sich die konstruktivistische Sicht anzueignen. Ich behaupte, es braucht das Wissen um die Vergänglichkeit, wie es in den Lehren Buddhas verankert ist.
Und wenn ich von Wissen rede, dann meine ich damit nicht das Buchwissen, sondern das innere Wissen aus Herz und Verstand, wie es sich in der Aktion und der Reaktion beweist. Der Weg, den Buddha dazu gab, war der Weg über das Begreifen von Leere und Form. “Leere erscheint in der Form von Form und doch ist Leere frei von Form.” Mit anderen Worten: So wie Leere der eine Hintergrund ist, vor dem verschiedene Formen erkennbar werden, so bilden Formen Vordergründe, hinter denen die eine Leere liegt. Da Leere formlos ist, ist sie grenzenlos. Da sie keine Grenze hat, erstreckt sie sich in sämtliche Formen hinein und durch sämtliche Formen hindurch. Leere ist weder ein Etwas noch ein Nichts. Leere ist wie die Null. Die Null enthält eine Information, nämlich die der Null, im Gegensatz zum Nichts, das keinerlei Information enthält.

Die Lehre von Leere und Form wurde von Buddha in einem ganz bestimmten Kontext mit einer ganz bestimmten Motivation entwickelt, was nach Spencer Brown der natürliche Lauf einer jeden Begriffsbildung ist. Der Kontext und die Motivation, in dem die Lehre von Leere und Form entwickelt wurde, waren die vier Leidensgruppen. Nach Buddha ist das Leben in dieser Welt durch vier Leidensgruppen bestimmt, – nämlich Alter, Tod, Verlust, Krankheit. Buddha, der wohlgehütet im Palast seiner Eltern aufgewachsen war, und bei einem heimlichen Ausflug zum ersten Mal mit dem Leben und seinen vier Leidensgruppen konfrontiert wurde, suchte “ all so” einen Weg der “Erlösung” von diesen vier Leidensgruppen.

„Gehe nicht darüber hinaus, bleibe aber auch nicht dahinter zurück.“ Mit diesen Worten ermahnte der große Meister seine Schüler zur Balance in Denken und Sein. Unter dem Boddhi-Baum, wo er seine Erleuchtung fand, war ihm bewusst geworden, dass alles, was er im Außen wie auch im Inneren der Welt wahrnimmt, „nur“ das Produkt seiner eigenen subjektiven Konstruktion ist. Das befreite ihn von der Illusion der Etikettierung der Wahrnehmung als objektive Wahrheit. Es verwundert also nicht, wenn Matthias Varga von Kibéd sagt, dass die Wurzeln der heutigen konstruktivistischen Systemtheorie im Buddhismus zu finden sind.

Die Lehre von Leere und Form diente also dazu, einen Weg aus den vier Leidensgruppen zu bahnen, indem erkannt und verstanden wird, dass Dinge nicht aus sich selbst heraus existent sind, sondern nur in Abhängigkeit von Wechselwirkungen entstehen und auch nur solange und soweit existieren, als die Wechselwirkungen bestehen. Der Irrglaube, dass Dinge aus sich selbst heraus existent sind, wird in der buddhistischen Terminologie Illusion genannt. Diese Illusion führt dazu, dass der Mensch sein Leben als von außen durch der/die/das gemacht wahrnimmt. „Ändere deine Wahrnehmung und du änderst dein Leiden“, so in etwa könnte das Motto aus der Lehre von Leere und Form lauten.

Mehr dazu in www.dialogmodell.de

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