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Das Dialogmodell

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(openPR) Qualität versa Quantität im Coaching und in der Mediation

Wir können nach Wittgenstein nur dann wissen, was ein Wort bedeutet, wenn wir sehen, wie die Teilnehmer eines Gespräches es verwenden, denn die Bedeutung der Wörter wird durch den Gebrauch der Teilnehmer innerhalb eines spezifischen Kontextes festgelegt.


Mit anderen Worten: Die Bedeutung eines Wortes kann (muss) verhandelt werden. Und genau das möchte ich hiermit tun: Ich möchte Sie einladen, den Begriff NEUTRALITÄT neu zu verhandeln.

1)
Beginnen wir langsam. Beginnen wir mit der Definition von Qualität versa Quantität: Qualität bedeutet Beschaffenheit, Eigenschaft, Wert etc. Qualität ist eine Grundkategorie bei Aristoteles. In der von ihm ausgehenden Denktradition sind die Qualitäten einer Sache die Eigenschaften, die ihr notwendiger Weise zukommen, die ihr (inneres) Wesen ausmachen. Quantität demgegenüber ist die mess- oder zählbare Größe, Zahl, Menge etc. Die Naturwissenschaft beschäftigt sich vorrangig mit Quantitäten, mit der Erkenntnis quantitativer Unterschiede und Veränderungen. Im dialektischen Denken bedeutet Qualität darüber hinaus »etwas Neues«, oft »Höheres«, auf dem Vorherigen beruhend aber dennoch anders. Dass quantitative Veränderungen in qualitative umschlagen können, ist eine Erkenntnis Hegels. Dieser Umschlag ist es, der Entwicklung überhaupt erst einen Wert verleiht. Anders ausgedrückt: Quantität, die nicht in Qualität „gipfelt“, hat keinen intrinsischen (innewohnenden) Wert entwickelt.

Damit haben wir zwei Merkmale gewonnen, die eine Qualität ausmachen:

– Veränderung von Quantität in Qualität (Umschlag, s.o.)
– Mit der Folge eines „höheren“ (innewohnender) Wertes

2)
Der Begriff Coaching und (systemische) Mediation wird an folgenden (äußeren) Eigenschaften* gemessen:

– Interaktion & Personenzentrierung, Prozessberatung
– Lösungs- und Zielorientierung
– Beziehung
– Hilfe zur Selbsthilfe
– Transparente Methoden
– Konzept
– Zeitliche Begrenzung
– Zielgruppe
– Qualifikation des Coachs
– Zielsetzung
– Psychologischer Vertrag
– Neutralität des Coachs

*Näheres zu den Begrifflichkeiten in Bezug auf das Coaching finden Sie in http://www.coaching-report.de/definition-coaching.html

Hier interessiert uns vorrangig die Eigenschaft der Neutralität. Zur Neutralität heißt es im oben zitierten Artikel: „Der Coach drängt dem Klienten nicht seine eigenen Ideen und Meinungen auf, sondern sollte stets eine unabhängige Position einnehmen. Der Coach ist nicht der „Macher“, sondern ein neutraler Feedbackgeber und Sparringspartner. Er darf dem Klienten auf keinen Fall seine eigenen Wertvorstellungen aufdrängen.“ Äußere Merkmale der Neutralität sind danach: Die „unabhängige“ Position und das „neutrale“, d.h. von eigenen Wertvorstellungen „freie“ Feedback. Wann ist eine Position „unabhängig“? Und wann ist ein Feedback „frei“ von eigenen Wertvorstellungen? Oder anders herum gefragt: Wann, wo und wie schlägt die Neutralität als Quantität (i.e.S. äußeres Maß) in die Neutralität als Qualität (i.e.S. höherer innerer Wert) um? Im Duden finden wir unter dem Begriff der Neutralität folgende synonyme Begrifflichkeiten subsumiert: Parteilosigkeit, Sachlichkeit, Unbefangenheit, Unparteilichkeit, Unvoreingenommenheit, Vorurteilsfreiheit, Vorurteilslosigkeit; (bildungssprachlich) Objektivität. Neutralität wird also am Ende der Subsumtionsreihe mit Objektivität „gleichgesetzt“, was wiederum inzident bedeutet, dass Subjektivität im Gegensatz zur Neutralität steht; was wiederum inzident dazu führt, dass in der Subjektivität (besser: in der Überwindung der Subjektivität) der „Umschlag“-Platz (i.e.S. Veränderung, s.o.) zu finden ist, wo sich die Neutralität als Quantität (i.e.S. äußeres Maß) in die Neutralität als Qualität (i.e.S. höherer innerer Wert) wandelt.

3)
Damit stellt sich uns in Bezug auf das Coaching / die Mediation folgende Frage: Wie können wir als Coach / Mediator unsere Subjektivität überwinden? Nach Krishnamurti ist es das Kennzeichen der höchsten Intelligenz, dass wir beobachten ohne zu bewerten. Dazu eine kleine Anekdote, die ich während meiner Ausbildung als Schulmediatorin machte: Wir hatten uns in Paaren zu gruppieren um dann, während eines Rundganges im Park, unserem Partner bewertungsfrei zu beschreiben, was wir im Park sahen. Ich sah wunderschön duftende Blumen und ich entdeckte fröhlich bunte Schmetterlinge, die in der Luft tanzten und von hier nach da flatterten. …So und jetzt reduzieren wir den letzten Satz auf Beobachtung ohne Bewertungsinhalte: Ich sah Blumen im Park und ich sah Schmetterlinge, die von hier nach da flogen. Merken Sie den Unterschied? Im ersten Satz schwingt meine (Beobachter)Freude mit, im zweiten Satz nicht. Was ich damit sagen will: So wenig wie wir Menschen nicht nicht-kommunizieren könne, so wenig können wir Menschen nicht nicht-bewerten, denn daraus ist das gemacht, was uns lebendig, sprich individuell eigen-sinnig macht.

Was nun? Was also bleibt uns zu tun, um die Subjektivität zu überwinden, d.h. um die äußere Neutralität in eine höhere d.h. mit einem inneren Qualitäts-Wert bereicherte Neutralität umschlagen zu lassen?

Meine Antwort dazu lautet: www.dialogmodell.de

Das Dialogmodell behauptet, dass Evolution (i.e.S. Entwicklung / Veränderung) im Individuellen wie im Kollektiv nur stattfinden kann, wenn sich Gegensatzpole alternierend gebend austauschen. Das Physikergenie Walter Russel sagt dazu: „Das gesamte Prinzip der Schöpfung liegt im ausgewogenen Geben. Der Mensch muss das Prinzip der Schöpfung erkennen: Das Geben zwischen den sich austauschenden polaren Hälften jedes Kreislaufs mit dem Ziel, dieses Geben zu wiederholen. Dieses Gesetz gilt universell, und jedes Individuum muss es umsetzen. Der Mensch wird immer weiter Kriege führen, bis er lernt, aus vollem Herzen zu geben …“

Mehr dazu finden Sie in www.dialogmodell.de

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