(openPR) Wenn…
es stimmt, dass gemäß der Lehre vom abhängigen Entstehen aus dem Zusammenkommen von Körper & Seele eine vom Zusammenklingen abhängige, scheinbar eigenständige geistig-psychische Existenz aus Denken, Fühlen, Empfinden und (innerem) Reagieren entsteht, das sogenannte Bewusstsein
Dann…
ist eine Veränderung im Denken, Fühlen, Empfinden und (innerem) Reagieren nur über die Veränderung des Zusammenklingens aus Körper & Seele möglich (das & steht für Konsistenz).
Der Körper strebt nach Wohlbefinden (i.w.S. Ausgewogenheit, Balance), während die Seele nach Entlastung strebt (i.w.S. die „reine“ Weste). Ist das Eine & das Andere erfüllt, dann wird sich das im Spiegelbild der scheinbar eigenständigen geistig-psychischen Existenz aus Denken, Fühlen, Empfinden, inneres Reagieren (sprich: Bewusstsein) unweigerlich zeigen.
Der Schmetterling steht für Transformation, und wie in dem Buch Begegnungsmodell erklärt wurde, ist das Mittelfeld aus Denken Fühlen, Empfinden und Tun (wozu auch das innere Reagieren = die Emotion gehört) nicht nur in seiner Ausstrahlung über das Zusammenklingen der beiden Flügel aus Körper und Seele bestimmt, sondern auch in seiner Existenz vom Zusammenklingen der beiden Flügel aus Körper und Seele abhängig, mit anderen Worten: Nur wenn beides im Plus steht, wenn also der Körper kraftvoll UND die Seele lichtvoll ist, kann sich eine Transformation, sprich Verwandlung hin zum gewünschten Ich–Selbst ereignen.
Der Schmetterlingsflug steht für das neue Ich. So viele Menschen versuchen eine Transformation in ihrem Leben zu erreichen und scheitern. Warum? Wenn der Körper im Plus steht und die Seele im Minus, was ergibt das? Es ergibt eine Null. Wenn der Körper im Minus steht und die Seele im Plus, was ergibt das? Es ergibt wieder eine Null. Und noch schlimmer, wenn beide, also Körper und die Seele im Minus stehen, was ergibt das? Das ergibt dann entweder den Nervenzusammenbruch (als seelischer Spiegel) oder das Burn Out (als körperlicher Spiegel). Es heißt nicht umsonst: Musik ist „nur“ Mathematik. Das gleiche gilt für die Psychologie.
Anders formuliert:
Wenn die Gleichung aus 1 + 1 = 2 in ihrem outcame (i.w.S. die Schnittmenge) verändert werden soll, was muss der Mensch dafür tun? Ja, genau, er muss die Determinanten ändern, um zu einem anderen Ergebnis zu kommen, also die 1.
In Konsequenz:
Um sich zu verändern, muss man entweder die Qualität im Körper oder die Qualität in der Seele verändern. Und wenn man dann auch noch die Superposition, – d.h. den Quantensprung in das „höhere“ Ich-Selbst -, erreichen will, dann muss man Körper & Seele in ihrer Qualität verändern. Der Vorgang der Superposition ist im Buch Dialogmodell unter dem Kapitel Qualität beschrieben.
Und nur mal angenommen, der Ausgangspunkt all der menschlichen Überlegungen und Bestrebungen bisher war es gewesen, das outcame d.h. die Schnittmenge (alias: menschlicher Geist) zu verändern, ist der Mensch dann nicht wie der Narr Nasrudin, der in das Wasser sprang, um den Gipfel des Berges zu erklimmen, der sich ihm im Wasser spiegelte? Das ist das Geheimnis der Epistomologie, wie sie der Sheikh in Trinidad lehrt, dass der Mensch zuerst zurück denken muss an den Anfang aller Dinge, bevor er voraus denken kann an das Ende / das Ergebnis aller Dinge.
Es gibt ein Phänomen in der Schmerztherapie, dass nämlich Patienten, die in einer Amnesie enden, d.h. die ihre Persönlichkeit vergessen, auch keine Schmerzen mehr haben. Damit soll gesagt sein: So in etwa ist die Geburt des höheren Ich-Selbst, nämlich dass alles Negative, das mit dem alten Ich-Selbst in Verbindung steht, d.h. die so genannten neuronalen Autobahnen, einfach wie ausgelöscht sind. Im Sufismus ist dieser Vorgang so ausgedrückt: „Stirb’ bevor du stirbst.“
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