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Das Dialogmodell

Bild: Das Dialogmodell

(openPR) Ambivalenz bezeichnet in der Psychologie das Nebeneinander von gegensätzlichen Gefühlen und Gedanken.

In der gehobenen Umgangssprache gebräuchlicher ist das Adjektiv ambivalent als zwiespältig, doppelwertig, mehrdeutig, vielfältig. Der Begriff HASSLIEBE ist ein Beispiel für eine solche Verknüpfung gegensätzlicher Wertungen: Abgöttische Liebe heute und abgrundtiefer Hass morgen.

Wikipedia sagt zur Hassliebe folgendes: Als Hassliebe bezeichnet man eine zwiespältige Einstellung gegenüber einer Person, einer Sache oder einer Tätigkeit, die gleichzeitig mit Gefühlen der Zuneigung (Liebe) und Abneigung (Hass) verbunden ist. Die Nähe zum Objekt der Hassliebe wird gesucht, obwohl gleichzeitig auch der Wunsch besteht, eine Distanz zu schaffen.

Aus archetypischer, symbolhafter Sicht haben wir es bei der Hassliebe mit einem PENTAGRAMM zu tun. Beim abgrundtiefen Hass steht das Pentagramm mit der Spitze nach unten (i.e.S. Materie beherrscht Geist); bei der abgöttischen Liebe steht das Pentagramm mit der Spitze nach oben (i.e.S Geist beherrscht Materie). Ob nun der Geist die Materie behrrscht oder die Materie den Geist, – in beiden Fällen geht es um KONTROLLE über das Andere. Kontrollzwänge können aus traumatisierten Lebensgeschichten resultieren. Das Gefühl der Hilflosigkeit und der Ohnmacht, das erlebt wurde, darf sich unter keinen Umständen wiederholen. Deshalb muss Kontrolle ausgeübt werden, um das Retriggern zu vermeiden. Bei der Hassliebe haben wir es also nur vordergründig mit einem Nähe-Distanz-Problem zu tun. Hintergründig kann sich ein Trauma verbergen. Das Trauma mit der Notwendigkeit der Kontrolle verhindert die Mäßigung der Extreme über den Dialog (Vermengung/Vermischung), wie wir es am Beispiel der Bipolarität kennengelernt haben, d.h. die Co-Existenz kann sich nicht autopoietisch (er)finden.

Hier findet das Dialogmodell aus www.dialogmodell.de seine Grenze. Es muss zuerst das Trauma bearbeitet sein, bevor eine Nivellierung der Gegensätze stattfinden kann.

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