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BIW fordert Rauchverbot in öffentlichen Räumen

20.06.200609:15 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Der Schutz von Nichtrauchern muß verbessert werden

Die Wählervereinigung BÜRGER IN WUT (BIW) unterstützt die Forderung von Bundesgesundheitsminister Horst Seehofer nach einem generellen Rauchverbot in allen öffentlichen Gebäuden. „Eine solche Regelung ist längst überfällig. In vielen Ländern wie Großbritannien, Italien und den USA ist es zum Teil schon seit Jahren untersagt, in öffentlichen Räumen zu rauchen. Hierzulande hat es die starke Tabaklobby bislang verstanden, einen wirksamen Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens zu verhindern“, so Jan Timke, Vorsitzender des BIW.

Einer Ende 2005 veröffentlichten Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums zufolge sind in Deutschland 35 Millionen Erwachsene in ihrer Freizeit oder am Arbeitsplatz den Schadstoffen von Tabakrauch ausgesetzt. Passivrauchen begünstigt die Entstehung von Herz- und Lungenkrankheiten, Krebs, Diabetes und Schlaganfällen. Jedes Jahr sterben in Deutschland 3.300 Menschen an den Folgen des Passivrauchens. Das sind mehr Todesfälle als durch Asbest, illegale Drogen und BSE zusammen.
Vor diesem Hintergrund geht der Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Seehofer aus Sicht des BIW nicht weit genug. Neben öffentlichen Gebäuden muß es auch in Bars, Kneipen und Restaurants sowie in allen öffentlichen Verkehrsmitteln einschließlich der Fernzüge ein gesetzliches Rauchverbot geben. Das ist nicht nur im Interesse der Kunden, sondern auch der dort beschäftigten Arbeitnehmer. Freiwillige Vereinbarungen allein reichen nicht aus, wie die Erfahrungen speziell in der Gastronomie zeigen.

In Deutschland sterben jedes Jahr über 140.000 Menschen an den Folgen des Nikotinkonsums. Für die Behandlung von Raucherkrankheiten müssen die deutschen Krankenkassen jährlich 20 Milliarden Euro aufwenden, ein Betrag, der doppelt so hoch ist wie die Einnahmen des Staates aus der Tabakbesteuerung.

„Die Politik muß jetzt endlich handeln. Rauchverbote führen, wie etwa das Beispiel Italien zeigt, nicht nur zu einem Rückgang des Nikotinkonsums, sondern auch zu einer Reduzierung der Gesundheitskosten. Der BIW befürwortet eine Drogenpolitik, die neben der repressiven Bekämpfung von Rauschgiften aller Art auch legale Suchtsstoffe wie Alkohol und Nikotin schrittweise, aber konsequent zurückdrängt“, so Jan Timke weiter.

Der BIW fordert die Bundesregierung außerdem dazu auf, ihren Widerstand gegen ein europaweites Tabakwerbeverbot endlich aufzugeben und die entsprechende EU-Richtlinie nicht länger zu blockieren. Ein Werbeverbot für Zigaretten dient vor allem dem Schutz von Kindern und Jugendlichen, die von der Tabakindustrie durch geschickt aufgemachte Marketingkampagnen immer früher zum Rauchen verführt werden. Allein zwischen 1993 und 2000 erhöhte sich die Raucherquote unter Jugendlichen bei Mädchen um 75 % und bei Jungen um 63 %. Das Einstiegsalter in den Nikotinkonsum liegt heute bei durchschnittlich 13,6 Jahren. Bis zum 18. Lebensjahr raucht hierzulande fast die Hälfte der jungen Menschen. Diesem Trend muß unbedingt Einhalt geboten werden, wobei das Verbot der Tabakwerbung ein wichtiger Baustein der Suchtprävention ist.


Über:

Das Projekt „Bürger in Wut“ (BIW) steht für eine neue, ganzheitlich angelegte Strategie zur Teilnahme einer demokratisch-konservativen Kraft an der politischen Willensbildung in Deutschland. Unser Ziel ist es, eine neue politische Organisation in unserem Land zu etablieren. Sie soll das bürgerliche Lager stärken und die linke Mehrheit aufbrechen, die sich als Ergebnis der Bundestagswahlen 2005 im deutschen Parlament ergeben hat.

Der BIW spricht gezielt Wählerschichten an, die heute weder von den Unionsparteien noch der FDP erreicht werden. Diese Menschen wollen wir für eine pragmatische, an den Realitäten orientierte Politik ohne ideologische Scheuklappen gewinnen. Das politische Handeln muß darauf ausgerichtet sein, die anstehenden Probleme jenseits aller dogmatischen Lehren möglichst optimal zu lösen.

Deutschland braucht Veränderungen, damit es in der Zukunft bestehen kann. Sollen diese Veränderungen nachhaltig sein, müssen nicht nur die richtigen politischen Konzepte umgesetzt werden. Vielmehr bedarf es auch einer geistig-moralischen Wende in unserem Land, die von den Unionsparteien zwar versprochen, aber nie vollzogen wurde. Fundamentale Werte, die auch im 21. Jahrhundert für den Fortbestand unseres Gemeinwesens unverzichtbar sind, müssen wieder in den Vordergrund gerückt werden. Auch dafür steht der BIW.

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