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Rauchverbot bald auch im Auto?

28.07.200608:45 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Die Diskussion hat begonnen, obwohl bislang kein Faktor in der Unfallstatistik. Zigarettenpausen empfohlen. Wertverlust für Raucherautos.

Teltow, den 27. Juli 2006. Das Rauchverbot wird wie in einigen europäischen Nachbarländern auch in Deutschland kommen. Die Bundesregierung plant für 2007 ein gesetzliches Rauchverbot zunächst in öffentlichen Gebäuden und kann sich dabei parteiübergreifender Zustimmung gewiss sein. Die Vorstellungen von Gesundheitspolitikern im Deutschen Bundestag aber gehen noch weiter. Sie halten ein Rauchverbot in Gaststätten und generell in abgeschlossenen Räumen für sinnvoll und fordern eine zügige Richtungsentscheidung darüber gleich nach der Sommerpause.

Ein Rauchverbot im Auto steht zwar nicht unmittelbar an, ist aber durchaus in der Diskussion. Schon 2001 riefen nicht wenige Politiker im Zusammenhang mit dem Rauchverbot am Arbeitsplatz nach einer qualmfreien Zone auch im Auto. Im Frühjahr 2005 wurde diese Forderung von Verkehrsexperten und -politikern fraktionsübergreifend erneuert. Die Beschäf-tigung mit einer Zigarette lenke ebenso ab wie ein Handy, war ein Hauptargument. Und folgerichtig wollen maßgebliche EU-Politiker den Einbau von Aschenbechern aus den Autos verbannen und üben entsprechenden Druck auf die Automobilindustrie aus. Und schließlich dürfen in Schottland und Belgien Berufskraftfahrer schon seit März dieses Jahres nicht mehr beim Rauchen am Steuer erwischt werden. Nicht wenig also spricht dafür, dass die jetzt in Deutschland erst richtig hochgehende Rauchverbotsdiskussion vor dem Auto nicht halt machen wird. Dies umso weniger, als eine deutliche Mehrheit der Deutschen (67 Prozent) laut einer Umfrage sich für ein gesetzliches Rauchverbot am Steuer ausspricht.

Seitens der Versicherungswirtschaft ist Rauchen am Steuer keine ausgewiesene Größe in der Unfallstatistik. Gleichwohl sind Fälle dokumentiert, in denen Gerichte eine grobe Fahrlässigkeit des Fahrers bei Unfällen sa-hen, wenn dieser sich z. B. nach einer heruntergefallenen Zigarette bückt, was den Versicherungsschutz bei nicht wenigen Verträgen tangieren könnte. Auch wenn diese „Rauch-Unfälle“ in vielen Fällen schwierig zu beweisen sind, rät die Direct Line Versicherung AG aus überzeugenden Gründen dazu, auf das Rauchen am Steuer zu verzichten und empfiehlt stattdessen Zigarettenpausen – am besten außerhalb des Wagens – einzulegen. Denn Rauchen lenkt vom Verkehr ebenso ab wie jede andere Nebentätigkeit am Steuer. Und als Mittel gegen Übermüdung taugt der Zigarettenkonsum schon gar nicht. „Die Konzentrationsfähigkeit sinkt, die Ablenkung nimmt zu“, erklärt Thomas Wagenpfeil vom Medizinisch-Psychologischen Institut der TÜV SÜD Gruppe. Dass Rauchen gesundheitsschädlich ist, steht auf jeder Zigarettenpackung. Im geschlossenen Wagen sind darüber hinaus Mitfahrer naturgemäß besonders gefährdet, insbesondere Kinder.

Direct Line tritt gleichwohl dafür ein, den Rauchern unter den Autofahrern nicht mit gesetzlichen oder tariflichen Zwängen zu Leibe zu rücken. Denn hier hat offenbar die Vernunft aus eigener Einsicht Vorfahrt. Denn mehr als die Hälfte der Raucher, so ergab eine Umfrage des AvD-Instituts für Verkehrssoziologie, verzichtet prinzipiell auf das Qualmen im Auto. 19,4 Prozent unterlassen aus gesundheitlichen Gründen hier den Griff zur Zigarette. 18,6 Prozent immerhin befürchten realistischer Weise, dadurch vom Verkehrsgeschehen abgelenkt zu werden. Wichtigstes Motiv mit 49,6 Prozent für den Verzicht auf den „Rauchgenuss“ im Auto ist aber der Werterhalt des Fahrzeugs. Ein begründetes Motiv: Eine Direct Line-Stichprobe unter sachverständigen Autohändlern ergab, dass für Raucher-Gebrauchtwagen nicht nur deutlich niedrigere Preise erzielt werden, sondern dass sie immer schwieriger überhaupt zu verkaufen sind.

Direct Line Versicherung AG
Betina Welter
Leiterin Unternehmenskommunikation

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