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Mietpreisbremse ohne Kraft: Hamburg zeigt, wie steigende Mieten zu stoppen sind

03.06.201614:59 UhrIndustrie, Bau & Immobilien

(openPR) Von Hamburg lernen: Während die Mieten in vielen Großstädten trotz Mietpreisbremse weiter steigen, schafft Hamburg die Wende / Mieten in der Hansestadt im Vergleich zum Vorjahr um 1 Prozent gesunken / Immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, hat exemplarisch 12 Städte mit Mietpreisbremse untersucht: Am stärksten sind die Mieten in Ingolstadt (+15 Prozent), Düsseldorf und Augsburg (jeweils +11 Prozent) gestiegen/ Immowelt-CEO Carsten Schlabritz: „Um einen weiteren Anstieg der Preise zu verhindern, muss neuer Wohnraum geschaffen werden.“



Nürnberg, 02. Juni 2016. Während die Mieten in vielen Großstädten trotz Mietpreisbremse weiter steigen, schafft Hamburg mit tausenden neuen Wohnungen die Wende. Immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, hat exemplarisch 12 Städte mit Mietpreisbremse untersucht. Nur in der Hansestadt sind die Mieten im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken (-1 Prozent). Der Preis pro Quadratmeter liegt in Hamburg aktuell bei 11,10 Euro (Median). Verglichen wurden die Angebotspreise von Mietwohnungen und -häusern. Dabei wurden 64.900 Objekte untersucht, die jeweils zwischen Januar und Mai 2015 bzw. 2016 auf immowelt.de eingestellt waren.

Mieten in 8 von 12 untersuchten Städten deutlich gestiegen
In Berlin, wo die Mietpreisbremse direkt mit der Gesetzesänderung am 1. Juni 2015 in Kraft getreten ist, sind die Preise demnach um 6 Prozent gestiegen. Auch wenn die Mietpreisbremse in Nordrhein-Westfalen und Hamburg erst im Juli und in Bayern im August in Kraft getreten ist, sind deutliche Entwicklungen erkennbar: In Ingolstadt sind die Mieten heute sogar 15 Prozent teurer als vor einem Jahr – trotz Mietpreisbremse. Auch in Augsburg und Düsseldorf (jeweils +11 Prozent) sind die Mieten stark gestiegen. In Köln, Regensburg und Bonn (jeweils +1 Prozent) sind sie weitestgehend stabil geblieben. In 8 der 12 untersuchten Städte sind die Mieten trotz Mietpreisbremse deutlich gestiegen. „Gleichzeitig erleben wir, dass die Nachfrage nach Miet- und Kaufobjekten weiter zunimmt“, erklärt Immowelt-CEO Carsten Schlabritz. „Um einen weiteren Anstieg der Preise zu verhindern, muss neuer Wohnraum geschaffen werden. Insbesondere in den attraktiven Ballungsgebieten treibt die Nachfrage die Preise weiterhin in die Höhe.“

Hamburg: jährlich mehrere tausend Wohnungen
Hamburg scheint das Problem der steigenden Mieten in den Griff bekommen zu haben – den Grundstein hat die Hansestadt allerdings schon 2013 mit dem „Bündnis für das Wohnen“ gelegt. Seitdem entstehen in der Hansestadt jährlich mehrere tausend Wohnungen. Die Mietpreisentwicklung macht den Anschein, als ob Hamburgs Konzept greift: 2013 stiegen die Mieten gar nicht, 2014 nur um 3 Prozent. Zwischen 2014 und 2015 gab es noch einmal einen Anstieg um 7 Prozent – von 10,50 Euro auf 11,20 Euro. Aktuell liegen die Angebotsmieten pro Quadratmeter im Median bei 11,10 Euro.

Seit dem 1. Juni 2015 können die Bundesländer für Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt die Mietpreisbremse verhängen. Bei Wiedervermietung von Bestandsimmobilien darf die Miete höchstens auf das Niveau der ortsüblichen Vergleichsmiete zuzüglich 10 Prozent angehoben werden. Allerdings gibt es Ausnahmen: Neubauten sowie umfassend sanierte Wohnungen sind vom Gesetz nicht betroffen. Außerdem gilt der Bestandsschutz: Kein Vermieter muss die Miete senken – auch nicht, wenn er die Wohnung neu vermietet.

Berechnungsgrundlage
Datenbasis für die Berechnung der Mietpreise (Nettokaltmieten bei Neuvermietung) waren 64.900 auf immowelt.de inserierte Angebote. Enthalten sind Neu- und Bestandsbauten, sanierte und nicht sanierte Objekte. Die Preise geben jeweils den Median der zwischen Januar und Mai 2015 sowie Januar und 15. Mai 2016 angebotenen Mietwohnungen und -häuser wieder. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise.

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