(openPR) Meinungen, Theorien, Philosophien; Beim Klimaschutz scheiden sich die Geister ebenso, wie bei Fragen des politischen Eingreifens in Wirtschaft, Industrie und Handel. Wie viel Verantwortung für Natur und Umwelt liegt in den Händen der Zivilgesellschaft? Der in NRW lebende Autor Detlef Rostock will aufklären. Vor den Berichten zum Klimaschutz und zur Energiewende macht er den Streichholztest und widerspricht damit einer verbreiteten CO2-Theorie. Zunächst ein Blick nach Olsberg, NRW.
Hier, im nordrhein-westfälischen Olsberg hat die Arbeit in den Fachgruppen für das geplante "Klimaschutzgesetz NRW" begonnen. „Neben Vertretern aus verschiedenen Interessengemeinschaften und Verbänden bringt sich der Landesbeirat Holz NRW e.V. aktiv in die Planungen und Diskussionen ein, um die Anerkennung der CO2-Senkenleistung von Holz im neuen Klimaschutzgesetz zu erreichen“, heißt es auf der Internetseite der CO2-Bank.de. Die CO2-Bank dokumentiert bereits seit Januar 2009, als Internet-Datenbank, die CO2-Senkenleistung durch Holz.
Angesichts der Schwierigkeit, das menschliche Verdienst von den natürlichen Effekten zu unterscheiden, sei für jedes Land die maximal anrechenbare Senkenleistung aus der Waldbewirtschaftung limitiert worden. So könne etwa die Schweiz sich maximal 1,83 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr anrechnen lassen, was etwa 45 Prozent der Kyoto-Reduktionsverpflichtung entspräche. Das geben die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF), sowie das Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft (BFW), die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) und die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) in der von ihnen gemeinsam betriebenen Informationsplattform Waldwissen.Net zu bedenken. – Weil es schwierig ist, vom Menschen verursachte Klimaentwicklungen von natürlichen Effekten zu unterscheiden, wurde das politische Eingreifen in die Waldwirtschaft begrenzt. Das klingt vernünftig.
Mit dem Ende der Abholzungen der Regenwälder und durch zusätzliches Anpflanzen von 500 Millionen Hektar könnte dem CO2-Ausstoß wirksam begegnet werden. Damit wies Phillip Duffy, der Präsident des Woods Hole Reserach Center in Massachusetts auf das Klimaschutzpotential der Wälder hin.
In dieser Einschätzung bestärkt wird er von seiner Kollegin Frances Seymour, einer der profiliertesten Waldexpertinnen weltweit: „..Wir haben jetzt endlich die Technologien, um die Waldnutzung kontrollieren zu können und wir wissen jetzt, was zu tun ist, um den Waldschutz mit einfachen Mitteln effektiver zu machen“, sagt sie und spielt damit auf die Rolle der lokalen Waldbesitzer und der indigenen Völker in den Tropenländern an.
Sie halten den Odem der Erde in ihren Händen. Vielleicht besitzen sie neben dem „schwarzen Gold des Amazonas“, Terra Preta, auch den grünen Diamant des Lebens.
Beim Anteil am gesamten CO2-Emissionsbudget liegen die USA und China mit insgesamt etwa 40 Prozent vorn, gefolgt von Russland mit 7,5 und Indien mit 4,1 Prozent. Japan folgt mit 3,8 Prozent. Im Dezember 2015 hatten sich 195 Staaten auf einen „globalen Klimavertrag“ geeinigt.
Ein sonniger und windiger Plan zum Klimaschutz: Im Sommer 2016 wird die Bundesregierung mit dem Klimaschutzplan 2050 die Richtung für die Klimapolitik Deutschlands festlegen.
Aus diesem Grund unterzeichneten rund zehn kirchliche Organisationen, unter anderem das Islamic Relief Deutschland und die Nordkirche, sowie mindestens ebenso viele Umweltverbände, der Vegetarierbund, ferner Südwind und der Bundesverband erneuerbarer Energien und andere Nichtregierungsorganisationen wie etwa das „Bergwaldprojekt“ ein „Papier mit zentralen Forderungen für den Klimaschutzpfad bis 2050“. In diesem Papier der NROs sind „notwendige Transformationspfade“, also Veränderungswege, in den Sektoren Industrie und Gewerbe / Handel / Dienstleistungen (GHD), Gebäude, Verkehr, Landwirtschaft und Energiewirtschaft detailliert beschrieben.
Hier übernehmen Umweltverbände und insbesondere auch die Kirchen viel Verantwortung für die Schöpfung, auch angesichts „der Schwierigkeit, das menschliche Verdienst von den natürlichen Effekten zu unterscheiden“.
Am 22. April fand schließlich die feierliche Unterzeichnungszeremonie des Pariser Klimaabkommens in New York statt, zu dem über sechzig Staats- und Regierungschefs erwartet worden waren. Die Entwicklungsorganisation Germanwatch spricht hier von einem starken Signal.
Ein nicht minder starkes Signal ist sicherlich auch die Ankündigung der Rockefeller-Stiftung, sich aus den fossilen Energien zurückziehen zu wollen.
Der deutsche Klimaökonom und stellvertretende Direktor am Potsdam-Institut für Klimaforschung, Ottmar Edendorfer, fordert, dass den Worten nun Taten folgen.
„In China“, so stellt er fest, „sowie in der Türkei und Vietnam sind Kohlekraftwerke in der solch ungeheuren Größenordnung in Planung, dass sie alle Bemühungen zur Begrenzung der Klimarisiken zunichtemachen könnten…“. Möglicherweise liegt es an der Unkalkulierbarkeit von Wind und Sonne.
Eine Zitterpartie für unsren Planeten?
Die Antwort könnte auch „nein“ lauten, wenn man einen simplen „Streichholztest“, wie er aus dem Schulunterricht stammen könnte, betrachtet.
Man halte die flache Hand über eine Streichholzflamme.
Detlef Rostock schreibt dazu folgendes: „Wie man mit der freien Hand als „Messgerät“ für die Wärmestrahlung leicht überprüfen kann: Eine 200-mal stärkere Kohlenstoffdioxidkonzentration als sie in normaler Luft gegeben ist, schafft es nicht, auch nur einen winzigen, spürbaren Teil der riesigen, 1.000 Grad heißen Wärmeenergie in Richtung Erdboden zu strahlen. Damit fehlt der wichtigsten Vorstellung der IPCC-Klimaforscher, dass Kohlenstoffdioxid unten in der Atmosphäre Wärmeenergie in Richtung Erde strahlen könne, jede Basis. (…)Die IPCC-Klimaforscher behaupten, dass das Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre die von der Erdoberfläche durch Wärmestrahlung nach oben gesandte Wärmeenergie, soweit sie von der Wellenlänge her zum Kohlenstoffdioxid passt, durch Wärmestrahlung wieder von sich gebe. Strahlung breitet sich üblicherweise nach allen Seiten gleichmäßig aus. Um den Streichholzkopf herum müsste es in gleichem Abstand nach allen Seiten gleichmäßig wärmer geworden sein, nach unten, nach oben, nach allen Seiten. Wärmer wird es nur nach oben hin. Offensichtlich gibt es also bestenfalls einen so zwergenhaften Wärmeabtransport durch (Wärme-) Strahlung, dass man ihn nicht spüren kann. Auch relativ hoch konzentriertes Kohlenstoffdioxid ist – in der unteren Atmosphäre – nicht in der Lage, Wärmeenergie durch Wärmestrahlung von sich zu geben. Wärmeenergie aus der Verbrennung von Streichhölzern, Kerzen – oder fossilen Brennstoffen – wird durch die Konvektion nach oben transportiert.“
Einen ausführlichen Beitrag widmet er dem Thema in seinem gerade erst erschienenen Sachbuch „Deutschland, das glaubt man nicht“.
Viel Innovation kam zum Klimagipfel 2016, über den die Zeit unter andrem folgendes berichtet: „Am Rande der Konferenz wollten zahlreiche Länder auch eigene Initiativen vorstellen. So stellte auch Obama, Microsoft-Gründer Bill Gates und zahlreiche Regierungschefs am Nachmittag eine Initiative vor, mit der 20 Staaten ihre Mittel für Forschung und Entwicklung erneuerbarer Energien für fünf Jahre verdoppeln wollen. Auch private Investoren um Gates wollen dafür Mittel bereitstellen. Sie alle wollen ihren eigenen Beitrag zum sinnvollen Umgang mit Mutter Erde leisten.



















