(openPR) Düsseldorf, Juni 2006. Variable Gehaltsbestandteile im Jahreseinkommen sind längst nicht mehr nur bei Vertrieblern oder Führungskräften gängige Praxis. Die Zahl der Arbeitnehmer mit flexiblen Gehaltsbausteinen wächst – in Deutschland ist bereits bei 48 Prozent der Beschäftigten ein variabler Anteil im Jahresgehalt enthalten. Bei jedem Fünften beträgt er bis zu 10 Prozent. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der europäischen Jobbörse StepStone, die unter mehr als 10.700 Besuchern in acht Ländern Europas durchgeführt wurde.
Der Trend zu flexiblen Gehaltsbestandteilen ist in ganz Europa zu beobachten. Vor allem bei den Italienern wird von einer leistungsorientierten Entlohung Gebrauch gemacht. Bei 54 Prozent der italienischen Beschäftigten bestimmen schon heute persönliche Erfolge und Bilanzzahlen des Unternehmens einen Teil des Gehalts. Auch in Frankreich haben viele Unternehmen die leistungsorientierte Bezahlung eingeführt. Bei 51 Prozent der Franzosen sind Boni, Prämien oder Gratifikationen Teil des Jahregehalts.
In den skandinavischen Ländern, in Belgien und in den Niederlanden haben flexible Gehaltsbestandteile derzeit jedoch noch eine deutlich geringere Bedeutung: Nur rund ein Drittel der Beschäftigten erhält dort einen variablen Gehaltsanteil. In Norwegen sind es sogar nur 22 Prozent.
„Nicht nur Vertriebsmitarbeiter oder Führungskräfte sollten sich auf den Vorschlag eines variablen Gehaltsbestandteils im Bewerbungsgespräch vorbereiten. Finanzielle Anreize sollen die Motivation fördern, denn Leistung zahlt sich buchstäblich aus“, kommentiert Ralf Baumann, Vorstand der StepStone Deutschland AG, die Ergebnisse.
An der Umfrage auf den Internetseiten von StepStone in Deutschland, Dänemark, Norwegen, Schweden, Italien, Belgien, den Niederlanden und Frankreich beteiligten sich insgesamt 10.748 Besucher. Einzelergebnisse der Umfrage erhalten Sie im Internet:
http://www.stepstone.de/ueberuns/default.cfm?link=variable_salary





