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Wettbewerb um die Besten - Kampf um die Köpfe

02.11.200917:09 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Talente für öffentlich-rechtliche IT-Dienstleister akquirieren, qualifizieren und binden

Wettbewerb um die Besten - Kampf um die Köpfe

• Schulabgänger informieren
• Studienangebote optimieren
• Rahmenbedingungen verbessern



Berlin, 2. November 2009. Der öffentliche Sektor steuert auf einen Nachwuchsmangel von besorgniserregendem Ausmaß zu. Besonders im Bereich der technischen Berufsbilder werden in den kommenden Jahren gute Berufsanfänger Mangelware. 20 Prozent aller Stellen mit technisch-naturwissenschaftlichem Profil können 2030 in deutschen Verwaltungen nicht mehr besetzt werden, so eine Prognos-Studie.
Vitako, die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister, hat eine Initiative gestartet, um dem zukünftigen Mangel hochqualifizierter IT-Fachkräfte aktiv entgegenzuwirken. „Unsere Maßnahmen verfolgen drei Kernziele“, erklärt Vitako-Vorstandsvorsitzender Wilfried Kruse, „Interessenten besser informieren, Studienangebote optimieren und Gehaltsstrukturen attraktiver machen.“

Ausbildungsführer / Studienführer

Die wenigsten Berufseinsteiger wissen, dass öffentliche IT-Bertriebe in Deutschland attraktive Arbeitgeber sind und sehr gute Ausbildungs- und (Weiter-) Qualifizierungsangebote bieten. Auf den Web-Seiten unter www.vitako.de entsteht daher in den kommenden Wochen ein spezielles Informationsangebot für Schulabsolventen und Berufseinsteiger: Im Ausbildungsführer stellen sich die Mitgliedsunternehmen von Vitako mit ihren Ausbildungsangeboten vor. Der Ausbildungsführer bietet Informationen über die Ausbildungsangebote, etwa zum Fachinformatiker, zum IT – Systemelektroniker, zum Informatikkauffmann/zur Informatikkauffrau oder zur IT-Systemkauffrau/zum IT–Systemkaufmann. Auch die Möglichkeiten, sich in berufsbegleitenden Studiengängen weiter zu qualifizieren, sind noch zu wenig bekannt – der Ausbildungsführer wird das ändern.
Der Studienführer von Vitako informiert über die Hochschulangebote rund um die IT für den öffentlichen Sektor. Neben Informatik, Verwaltungsmanagement oder Wirtschafts- und Verwaltungsinformatik gibt es hier auch zahlreiche interessante berufsbegleitende Angebote.

Studiengänge mitgestalten

Es stellt sich auch die Frage, ob die bestehenden Studiengänge wie Informatik, Verwaltungsmanagement oder Wirtschafts- und Verwaltungsinformatik wirklich den komplexen Anforderungen der öffentlichen Arbeitgeber gerecht werden.
An diesem Punkt setzt Vitako an: Bachelor- und Masterstudiengänge in den einschlägigen Fachrichtungen werden im Diskurs mit Hochschulen mitgestaltetet und auf die Anforderungen der Studierenden und der öffentlichen IT-Dienstleister als Arbeitgeber noch besser abgestimmt. Neue – insbesondere berufsbegleitende und duale – Ausbildungsangebote sollen gestärkt werden.
„Vitako ist seit einigen Monaten in einem intensiven Dialog mit verschiedenen Hochschulen. Das Interesse an Kooperation ist groß, erste Absprachen sind getroffen – wir sind uns sicher, dass die Qualifizierungsinitiative Bewegung in die Bildungslandschaft bringt“, erklärt Wilfried Kruse.

Rahmenbedingungen verbessern

Ein Grund für den erwartbaren und teils schon spürbaren IT-Fachkräftemangel ist das relativ unflexible Tarifgefüge im öffentlichen Dienst. Zwar birgt der neue TVöD deutlich mehr Anreize für Nachwuchskräfte – etwa die leistungsorientierte Bezahlung nach § 18 TVöD, vorgezogene Leistungsstufen oder Erfolgsprämien. Es gibt aber auch Hemmnisse wie überholte Bewertungsmerkmale, fehlende Überleitungsverträge oder die Unmöglichkeit einer Fachkarriere über die Entgeltstufe 11 hinaus. „Ziel muss sein, dass den IT-Spezialisten neben der Führungskarriere eine eigenständige Fachkarriere in Aussicht gestellt wird und mit den Fachkräften flexibler als heute verhandelt werden kann“, erklärt Kruse.
Entsprechend müssten die Laufbahnverordnungen für Beamte des gehobenen und höheren Dienstes novelliert sowie die Eingruppierungsvorschriften des TVöD für IT-Fachkräfte angepasst werden. Notwendig wäre darüber hinaus eine Flexibilisierung, die auch variable, leistungsbezogene Gehaltsbestandteile ermöglicht.

Gegen die Privatwirtschaft bestehen

Für eine IT-Karriere bei einem öffentlich-rechtlichen IT-Dienstleister gibt es gute Gründe: vielfältige Aufgabengebiete, interessante Gestaltungsmöglichkeiten im Zuge von Verwaltungsmodernisierung und eGovernment und nicht zuletzt die Aussicht auf einen krisensicheren Arbeitsplatz. Kruse: „Die öffentlich-rechtlichen IT-Dienstleister müssen ihre USPs als Arbeitgeber noch stärker nach außen kommunizieren, um im Kampf um die Köpfe gegen die Privatwirtschaft bestehen zu können.“ Vitako arbeitet an diesem Thema.

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