(openPR) Die Bundestagsarena im Berliner Regierungsviertel kommt den Bundestag teuer zu stehen. Wegen des geringen Interesses von Sponsoren bleibt die Parlamentsverwaltung auf einem Großteil der Kosten von knapp 2,5 Millionen Euro sitzen. Ursprünglich hatte der Bundestag gehofft, etwa die Hälfte über Sponsorengelder abdecken zu können. Nach Angaben eines Sprechers der Bundestagsverwaltung belaufen sich die Zusagen von Sponsoren und Medienpartnern bislang aber erst auf 370.000 Euro. Dies bedeutet, dass der Bund für das einmonatige Prestige-Projekt voraussichtlich etwa eine Million Euro mehr zahlen muss als geplant. Wer dafür wieder bluten muss, dürfte jedem einleuchten.
Die Arena ist mit 22 Metern Höhe und einem Durchmesser von 30 Metern der gläsernen Kuppel des benachbarten Reichstags nachempfunden. Unter dem Motto “Zu Gast beim Parlament” erfahren die Besucher in einem 30-minütigen Programm Wissenswertes über den Bundestag. Das dies ein Flop werden musste, konnte im Vorfeld schon erahnt werden, denn die “Gäste der Freunde” konnten sich bereits über 65 Jahre ein Bild vom Bundestag machen und sind übersättigt mit deren Ergebnissen. Als erfolgversprechendes Konzept, hätte nach dem Sozialticker, die Bundesregierung sicherlich für mehr Sponsoren werben können, wenn das Gebäude mit Sichtstäben verkleidet und durch Südfruchtverkaufsständen ein Füttern ermöglicht werden würde.
Dann wäre sogar ein Überschuss für Diäten machbar gewesen.
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