openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Stärkt endlich die Binnennachfrage durch ein Grundeinkommen

25.08.201508:17 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Stärkt endlich die Binnennachfrage durch ein Grundeinkommen
Unbedingtes individuelles Grundeinkommen, eBook PDF oder ePUB, je 9,95 Euro
Unbedingtes individuelles Grundeinkommen, eBook PDF oder ePUB, je 9,95 Euro

(openPR) Die Spekulanten werden überall in der Welt zunehmend nervös. Aktien- und Rohstoffkurse rauschen in den Keller. EZB-Direktor Coeure sieht in den jüngsten Abwertungen des Renminbi eine Reaktion auf eine bedenklich starke Abkühlung der chinesischen Konjunktur.



In der Griechenlandkrise haben sich die Währungspartner – wenn alles so läuft wie sie hoffen – für rund 90 Milliarden Euro erst einmal wieder einige Monate Zeit gekauft. Ob die Griechen wirklich daran denken, die Auflagen zu erfüllen, ist allerdings genauso fraglich wie bisher schon. Sicher ist nur, daß die Kredite sämtlich verloren sind, ganz gleich, ob man die Tilgung auf St. Nimmerlein verschiebt, auf Zinsen verzichtet oder sie gleich im Wege eines Schuldenschnitts verschenkt.

Sicher ist auch, daß die Sparer und diejenigen, die auf Kapitallebensversicherungen zur Altersvorsorge gesetzt haben, für die EZB-Politik des billigen Geldes für Spekulanten mit ihrer schleichenden Enteignung bezahlen müssen. Neuabschlüsse solcher Verträge sind jetzt reine Geldverschwendung. Die Folgen dieses kurzsichtigen Handelns im Interesse der Banken und Hedgefonds werden aber bald auch andere zu spüren bekommen.

Obwohl die Europäische Zentralbank über Anleihekäufe wöchentlich viele Milliarden frisches Geld in das Finanzsystem pumpt, um die aus ihrer Sicht gefährlich niedrige Inflation zu „bekämpfen“ verharrt die Teuerungsrate bei 0,2 Prozent. Niedrige Rohstoffpreise, harter Wettbewerb, stagnierende oder gar sinkende Masseneinkommen und eine weltweit erlahmende Konjunktur lassen keine Preissteigerungen zu. Wer sich Experte zu sein wähnt, den sollte das nicht überraschen.

Die Währungsturbulenzen werden künftig wahrscheinlich noch zunehmen, weil immer mehr Länder in wirtschaftliche und soziale Schwierigkeiten geraten und sich mit der Abwertung ihrer Währungen zu retten versuchen. China ist dafür das Paradebeispiel. Letztlich wird das aber nicht helfen, da von einem Abwertungswettlauf niemand profitieren kann. Im Gegenteil. Auf diese Weise wird nur eine Weltwirtschaftskrise herbeigeführt.

Verschiedentlich hat Prof. Querulix schon auf den Unsinn der Exportmanie hingewiesen und eine Stärkung der Binnennachfrage gefordert. Kürzlich meinte auch EZB-Direktor Coeure, daß es unvernünftig sei, nur auf den Export zu setzen. Vielleicht setzt sich ja angesichts einer sich weiter verschärfenden Finanz- und Wirtschaftskrise die Erkenntnis durch, daß ein Staat nur mit binnenwirtschaftlichen Mitteln nachhaltig sozial und ökonomisch stabilisiert werden kann. Angesichts des Zustroms von hunderttausenden Flüchtlingen wäre es dem sozialen Frieden bestimmt förderlich, wenn man Millionen Deutschen wenigstens die Furcht vor der Verarmung nehmen würde.

Bisher gelten rund 12 Millionen Deutsche als arm. Durch Rentenkürzungen in der Folge der Agendapolitik der Schröder-SPD und die hohe Zahl prekärer Arbeitsverhältnisse wird sich in unserem reichen Land in den kommenden Jahren zunehmend von Altersarmut ausbreiten. Eine Schande! Die Abgeordneten des Bundestags sollten sich verpflichtet fühlen, diesen beschämenden Mißstand unverzüglich abzustellen. Aber die Betroffenen haben keine Lobby und sind selbst passiv. Da haben die Politiker nichts zu befürchten.

Deutschland wäre zu einer epochalen Reform mit dem Ziel größerer sozialer Gerechtigkeit und zugleich nachhaltig stabilisierter Binnennachfrage in der Lage, wenn sich die Politiker bei ihren Entscheidungen statt an wirtschaftlichen Sonderinteressen strikt am Allgemeinwohl orientierten. Für eine Wende der politischen Moral in diese Richtung ist es höchste Zeit, nicht zuletzt auch deshalb, weil auch die künftige politische Stabilität unseres Landes davon abhängt. Vielleicht führt ja die absehbare Verschärfung der Krise zu größerer Einsicht. Not macht bekanntlich erfinderisch.

In einer vor Jahren erschienen, sehr lesenswerten Studie mit dem Titel „Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft“ ist mir Zahlen unterlegt dargestellt, wie soziale Gerechtigkeit und binnenwirtschaftliche Stabilität gleichermaßen und nachhaltig gefördert und gesichert werden können. Die absehbare weitere Entwicklung der globalen Krise wird auch zeigen, wie wichtig es ist, von der Dominanz des kurzfristigen Profits als einzigem Maßstab wirtschaftlichen und politischen Handelns wegzukommen.

„Längst nicht alles, was irgendwelchen Leuten Profit einbringt, ist für die Menschheit vernünftig“ mahnt Prof. Querulix im Volksmund. Öffentliche Aufgaben, die mit Mitteln der Gesellschaft finanziert werden, müssen wirtschaftlich vernünftig erfüllt werden, brauchen, ja sollen aber nicht profitabel sein.

Primat der Politik muß – gerade auch im Interesse wirtschaftlicher Prosperität – das allgemein Wohl sein und nicht die Sonderinteressen einzelner oder kleiner politiknaher Bevölkerungsgruppen. Die von vielen Abgeordneten in Verkennung ihres Auftrags vertretenen Sonderinteressen sind Gift für den sozialen Frieden und den langfristigen wirtschaftlichen Wohlstand der Bevölkerungsmehrheit. Daß diese „Volksvertreter“ sich beharrlich weigern, ihre Bezüge aus sogenannten Nebentätigkeiten detailliert zu veröffentlichen und damit ihre Abhängigkeiten von Sonderinteressen offen zu legen, spricht Bände und zeigt wie gering das Bewußtsein von der Verpflichtung gegenüber dem Allgemeinwohl bei ihnen entwickelt ist. Das gilt zwar nicht nur für die deutschen Politiker. Wirtschaftliche und soziale Krisen haben aber ihren Ursprung immer im menschlichen Handeln. Wenn das aus falschen Prämissen folgt, führt es zu Problemen und im schlimmsten Fall gibt es Krieg.

Die Studie „Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft“ (ISBN 978-3-943788-18-1, eBook [PDF] oder ISBN 978-3-943788-32-7, eBook [ePub]) ist für 9,95 Euro beim Verlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital (www.read.ruedenauer.de) sowie in allen guten (Internet-)Buchhandlungen erhältlich.

READ Pressestelle

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 867351
 573

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Stärkt endlich die Binnennachfrage durch ein Grundeinkommen“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von READ - Rüdenauer Edition Autor Digital

Bild: Keine Zeit verschwenden - Besprechungen und Konferenzen produktiv führenBild: Keine Zeit verschwenden - Besprechungen und Konferenzen produktiv führen
Keine Zeit verschwenden - Besprechungen und Konferenzen produktiv führen
Führungskräfte verbringen nicht selten mehr als 3 Tage der Woche in Besprechungen; der Zeitaufwand dafür steigt erfahrungsgemäß mit ihrer hierarchischen Position. Es liegt deshalb nahe, alles daran zu setzen, Besprechungen und Konferenzen so produktiv wie möglich zu gestalten. Die wichtigste Frage, die vor der Einberufung einer jeden Besprechung oder Konferenz beantwortet werden muß lautet: Ist ein Gruppengespräch unter den gegebenen Bedingungen notwendig oder wenigstens zweckmäßig? Kann das vorliegende Thema bzw. die vorliegende Aufgabe in …
Bild: Ein Blick auf Sein und Schein der aktuellen GeldwirtschaftBild: Ein Blick auf Sein und Schein der aktuellen Geldwirtschaft
Ein Blick auf Sein und Schein der aktuellen Geldwirtschaft
Die Börsenkurse spiegeln derzeit nicht annähernd die realwirtschaftliche Situation der Unternehmen wider, sondern die Wirkung der von der EZB erzeugten Schwemme kostenlosen Geldes. Dessen Empfänger suchen verzweifelt nach möglichst lukrativen Verwendungsmöglichkeiten für den kostenlosen Geldsegen. Diejenigen, die Zugang zu Zentralbankgeld zum derzeitigen Minustarif haben, „leiden“ besonders an diesem Anlagenotstand. Leider rechtfertigt die realwirtschaftliche Lage weltweit schon lange nicht mehr die derzeitigen Aktienkurse und die Hoffnung a…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Das Thema „Grundeinkommen“ verdient sachliche BehandlungBild: Das Thema „Grundeinkommen“ verdient sachliche Behandlung
Das Thema „Grundeinkommen“ verdient sachliche Behandlung
… eigenen Landes zur Verfügung. Wahr ist auch, daß eine von höherer und mit der Entwicklung der Wirtschaftsleistung Schritt haltende Massenkaufkraft und damit Binnennachfrage die Ausbeutung der Sparer und die Vernichtung privater Altersversorgungen zugunsten von Bankstern und skrupellosen Schuldenmachern durch die EZB-Geldpolitik überflüssig machte. Ein …
Bild: Hehre Ziele, miese LeistungenBild: Hehre Ziele, miese Leistungen
Hehre Ziele, miese Leistungen
… - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft“ vorgeschlagen wird. Ein solches Grundeinkommen, das seinen Namen wirklich verdient, würde auch die Binnennachfrage stärken und stabilisieren und damit endlich die riskante Abhängigkeit Deutschlands von Export verringern. Der einzige „Nachteil“ eines solchen Grundeinkommens wäre, daß …
Bild: Große Koalition: Chance für ein soziales Deutschland?Bild: Große Koalition: Chance für ein soziales Deutschland?
Große Koalition: Chance für ein soziales Deutschland?
… ebenso perfide wie falsch. Wohlstand für alle, wie Ludwig Erhard ihn propagierte, bedeutet nicht nur soziale Gerechtigkeit, sondern stabilisiert auch die Binnennachfrage und damit die Beschäftigung zu auskömmlichen Löhnen. Der Zusammenhang zwischen Einkommensverteilung und Binnennachfrage wird künftig noch wichtiger. Wirtschaftskriege mögen dafür sorgen, …
Bild: Corona – eine Chance zum Nachdenken und zum Lernen . . .Bild: Corona – eine Chance zum Nachdenken und zum Lernen . . .
Corona – eine Chance zum Nachdenken und zum Lernen . . .
… sie zulassen oder gar aus eigensüchtigen Gründen fördern. Zweitens ist sie aber auch eine volkswirtschaftliche Dummheit allerersten Ranges, weil sie die volkswirtschaftliche Binnennachfrage Nachfrage einschränkt. Nicht nur aus moralischen, sondern auch aus ökonomischen Gründen ist es zweckmäßig, für eine gerechte Beteiligung aller Mitbürgerinnen und …
Bild: WahrheitenBild: Wahrheiten
Wahrheiten
… füllen nur wieder denen die Taschen, die in den letzten 30 Jahren ohnehin schon überproportional profitiert haben. Was wir brauchen ist eine unmittelbare kräftige Stärkung der Binnennachfrage. Und die sieht ganz anders aus. Exportweltmeister zu sein, ist zum Beispiel auch vollkommen sinnlos, wenn davon nur eine Minderheit profitiert, die auch noch viel zu …
Bild: Die Schuldigen werden gerettet, die Unschuldigen zahlen den Preis dafürBild: Die Schuldigen werden gerettet, die Unschuldigen zahlen den Preis dafür
Die Schuldigen werden gerettet, die Unschuldigen zahlen den Preis dafür
… sozialer Gerechtigkeit genüge getan. Ausbeutung in Billiglohn-Jobs wäre unmöglich und im Falle weltwirtschaftlicher konjunktureller Abschwächung würde ein solches Grundeinkommen auch die Binnennachfrage stabilisieren. Weil es bei der Bewältigung der derzeitigen Weltkrise um sehr viel mehr als nur um die Lösung eines (finanz)wirtschaftlichen Problems …
„Woche des Grundeinkommens“ vom 15.-21.9.08 in Deutschland, Österreich und der Schweiz
„Woche des Grundeinkommens“ vom 15.-21.9.08 in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Vielfalt an Diskussionen, Vorträgen und Aktionen zeigt Breite der Grundeinkommensbewegung Köln/Berlin, 25.8.2008 - Die Grundeinkommensbewegung kommt voran. Vier Jahre nach der Gründung des Netzwerks Grundeinkommen bilden sich in zahlreichen Städten neue Initiativen, die sich für die Idee stark machen. Die „Woche des Grundeinkommens“ setzt im September …
Bild: Weit entfernt von gerechten Löhnen und gerechten SteuernBild: Weit entfernt von gerechten Löhnen und gerechten Steuern
Weit entfernt von gerechten Löhnen und gerechten Steuern
… und Prekarisierung von Arbeitsverhältnissen erkauft werden, kann dieser Zusammenhang nicht außer Kraft gesetzt werden. Gerechte Einkommensverteilung und gerechte Steuern sichern die Binnennachfrage und stabilisieren dadurch Wirtschaft und Gesellschaft. Damit wird der Gefahr einer Störung des sozialen Friedens vorgebeugt, die gerade diejenigen bedenken …
Bild: Über das Verwirrspiel mit dem Begriff „Grundeinkommen“Bild: Über das Verwirrspiel mit dem Begriff „Grundeinkommen“
Über das Verwirrspiel mit dem Begriff „Grundeinkommen“
… Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft“ vorgeschlagen wird. Ein solches Grundeinkommen, das seinen Namen verdient, würde auch die Binnennachfrage stabilisieren und die riskante Abhängigkeit Deutschlands von Export erheblich verringern. Der „Nachteil“ eines Grundeinkommens, das diesen Namen wirklich verdient, wäre …
Bild: Europäische Währungsunion - Was jetzt zu tun wäreBild: Europäische Währungsunion - Was jetzt zu tun wäre
Europäische Währungsunion - Was jetzt zu tun wäre
… Gesellschaft notwendig. Die wichtigsten Maßnahmen dazu sind die Sicherung lebenslänglicher auskömmlicher Einkommen für die Bevölkerung und die Stärkung der Binnennachfrage. Die Einkommenssicherung ist unabdingbar zur Verhinderung des weiteren sozialen Auseinanderdriftens der Gesellschaft sowie zur nachhaltigen Stärkung der Binnennachfrage. Die Binnennachfrage …
Sie lesen gerade: Stärkt endlich die Binnennachfrage durch ein Grundeinkommen