openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Bahn-Preissystem muss korrigiert werden

29.04.200401:47 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Rückgang der Bahnkunden zwingt zum Handeln

Zu Pressemeldungen, die Bahn sei 20% unter Plan und 14% unter dem Niveau des Vorjahresquartals, erklären der verkehrspolitische Sprecher, Dirk Fischer (Hamburg) MdB, und der zuständige Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Eduard Lintner MdB:

Die vor der Bilanzkonferenz der Deutschen Bahn AG am 21. Mai bekannt gewordenen Quartalszahlen des größten Verkehrskonzerns Europas lassen nur einen Schluss zu: Der Vorstand der Bahn AG muss auf die alarmierenden Rückgänge bei den Reisendenzahlen und den Einnahmen im Personenfernverkehr schon jetzt reagieren und darf nicht mit Reaktionen bis zum Jahresende warten.

Der Bahnvorstand darf sich bei seiner Ursachenforschung auch nicht mit dem Hinweis auf die schwache Konjunktur herausreden. Der Zusammenhang mit dem neuen Preissystem und der wachsenden Kritik daran ist zu augenscheinlich.

Das Preissystem muss vor allem unter folgenden Kriterien überprüft werden:

- Mehr Transparenz durch Vereinfachung und leichterer Zugang für Kunden, etwa durch Fahrkartenverkauf im Zug ohne Zuschlag, wie von privaten Schienenverkehrsbetreibern erfolgreich praktiziert;

- Abschaffung der abschreckenden Stornogebühren;

- Einführung einer Bahncard für Spontanreisende;

- Keine weitere Vermehrung der Unübersichtlichkeit durch weitere Sonderangebote, sondern Einarbeitung solcher Elemente in ein vereinfachtes Preissystem;

- Ausdehnung der Geltung von Bahncards zumindest auf den Regionalverkehr;

- Verbesserung des Verkehrsangebots durch Wiederaufnahme der Interregioverbindungen, ohne Sonderzuschlag wie bei der Zuggattung IC;

- Kooperative Zusammenarbeit mit Drittanbietern von Schienenpersonenverkehr.

Hier muss sofort gehandelt werden, ein Abwarten, bis das neue System dem Publikum vertrauter geworden ist, ist aufgrund der bekannt gewordenen Fakten nicht angebracht.

 

Autor(en): Dirk Fischer, Eduard Lintner

CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

Platz der Republik 1,

11011 Berlin

mailto:E-Mail

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 8634
 97

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Bahn-Preissystem muss korrigiert werden“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von CDU/CSU-Fraktion

Bayerisches Volksbegehren für Mietenstopp unzulässig // Rückenwind für Klage gegen Berliner Mietendeckel
Bayerisches Volksbegehren für Mietenstopp unzulässig // Rückenwind für Klage gegen Berliner Mietendeckel
(Berlin, 16. Juli 2020) Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat das Volksbegehren „Sechs Jahre Mietenstopp“ für unzulässig erklärt. In seiner Begründung verwies das Gericht darauf, dass dem Bundesland Bayern für eine entsprechende Regelung die Gesetzgebungskompetenz fehle. Hierzu erklärt Dr. Jan-Marco Luczak, der die abstrakte Normenkontrolle gegen den Berliner Mietendeckel für die Bundestagsabgeordneten der CDU/CSU koordiniert: „Die Entscheidung aus Bayern gibt Rückenwind für unser Verfahren gegen den Berliner Mietendeckel in Karlsruhe. …
Trittins Sturheit beim Dosenpfand schadet allen
Trittins Sturheit beim Dosenpfand schadet allen
Viele Fragen zur Umsetzung des Dosenpfandes noch offen 19. Dezember 2002 Zur Diskussion um die Einführung des Dosenpfandes zum 1.1.2003 erklären der umweltpolitische Sprecher, Dr. Peter Paziorek MdB, der stellvertretende Vorsitzende, Dr. Klaus Lippold MdB, und der Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zum Dosenpfand, Werner Wittlich MdB: Trittins Unbelehrbarkeit in Sachen Dosenpfand schadet allen. Die augenblickliche Dialogunfähigkeit des Ministers verhindert eine praktikable Handhabung des gegenwärtigen Schwebezustandes beim Vol…

Das könnte Sie auch interessieren:

mm
mm
Deutsche Bahn entlässt zwei Vorstände Hamburg, 19. Mai 2003 - Die Deutsche Bahn trennt sich von zwei Vorstandsmitgliedern, denen die Verantwortung für das umstrittene neue Preissystem angelastet wird. Das berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe (Erscheinungsdatum: 23. Mai 2003). Wie das Magazin aus Bahnkreisen erfuhr, stehen Personenverkehrsvorstand Christoph Franz und der Marketingvorstand seines Ressorts, Hans-Gustav Koch, unmittelbar vor der Ablösung. Damit zieht Bahn-Chef Hartmut Mehdorn erste Konsequenzen aus den enttäusc…
Endlich - Mehdorn kündigt Änderung des Preissystems an
Endlich - Mehdorn kündigt Änderung des Preissystems an
Bahn beugt sich endlich dem Unmut der Fahrgäste 25. Juni 2003 - Anlässlich der heutigen Sitzung des Ausschusses für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen des Deutschen Bundestages erklärt der verkehrspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Dirk Fischer (Hamburg) MdB: Die Bahn beugt sich endlich dem Unmut der Fahrgäste. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, kündigt in der heutigen Ausschusssitzung eine Änderung des Preissystems noch in den Sommermonaten an. Dies ist zu begrüßen, denn das wahre Übel der Fahrgas…
Drehgenehmigungen der Bahn - DJV schreibt Mehdorn
Drehgenehmigungen der Bahn - DJV schreibt Mehdorn
Drehgenehmigungen der Bahn DJV schreibt Mehdorn DJV-Vorsitzender Rolf Lautenbach hat am heutigen Vormittag den nachfolgenden Brief an Bahn-Chef Hartmut Mehdorn geschickt. Gerne stellen wir Ihnen das Schreiben für Ihre Berichterstattung zur Verfügung:   Deutsche Bahn AGHerrn Hartmut MehdornPotsdamer Platz 2 10785 Berlin vorab per FAX 030/29761155 13.12.2002 hz/hu Sehr geehrter Herr Mehdorn, mit Befremden und Verärgerung musste ich zur Kenntnis nehmen, dass die Deutsche Bahn AG anlässlich des Fahrplan- und Tarifwechsels am 14. Dezemb…
Bahnpreisanpassung war notwendiger Schritt
Bahnpreisanpassung war notwendiger Schritt
2. Juli 2003 - Zur heutigen Praesentation des ueberarbeiteten Preissystems der Deutsche Bahn erklaert die stellvertretende verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagfraktion Karin Rehbock-Zureich: Die SPD-Bundestagsfraktion begruesst, dass die Bahn auf die drastischen Umsatzverluste der letzten Monate, insbesondere im Fernverkehr ueber 500 Kilometer, reagiert hat und das Preissystem jetzt neu justiert. Erfreulich ist, dass die Bahn sich auf ihre treuesten Kunden besinnt, die Vielfahrer. Diese zwar relativ kleine Kundengruppe hat in der…
DB AG zieht Konsequenzen aus gescheitertem Preissystem
DB AG zieht Konsequenzen aus gescheitertem Preissystem
Neuer Schwung für die Schiene? 2. Juli 2003: Zu den heute von Bahnchef Mehdorn vorgestellten Korrekturen am neuen Preissystem der DB AG erklären der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Klaus Lippold MdB, und der verkehrspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dirk Fischer MdB: Das erst vor einem halben Jahr eingeführte neue Preissystem der DB AG, das sich an der Preissystematik des Luftverkehrs orientierte, hat sich als Flop erwiesen und in nur wenigen Monaten einen Image-, Kunden- und Umsatzverlust …
KOPP: Etappensieg für Bahnkunden
KOPP: Etappensieg für Bahnkunden
BERLIN. 31. Juli 2003 Zu den ab 1. August geltenden Änderungen beim Preissystem der Deutschen Bahn AG, erklärt die verbraucherpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Gudrun : Die Verbraucher haben ihre Marktmacht erprobt und einen Etappensieg errungen. Der starre Bahn-Monopolist ist in Bewegung geraten. Die Änderungen am Preissystem der Deutschen Bahn AG sind ein erster, wichtiger Schritt hin zu mehr Kundenorientierung - aber das Unternehmen hat noch einen langen Weg vor sich. Auf mittleren bis langen Strecken wird das Bahnfahren…
Rot-Grün versagt auch bei Bahnpolitik
Rot-Grün versagt auch bei Bahnpolitik
Versäumnisse rächen sich 23. September 2003: Zur aktuellen Diskussion um die DB AG erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Klaus Lippold MdB: Die schweren Versäumnisse von Rot-Grün bei der Bahnpolitik rächen sich jetzt, wie die aktuelle Diskussion um die DB AG zeigt. Die Bundesregierung und ihr Verkehrsminister versagen auch in diesem zentralen Bereich der Infrastrukturpolitik. Statt Stärkung der Schiene, wie im Koalitionsvertrag zugesagt und von der Union eingefordert, stehen Mittelkürzungen und Invest…
Deutsche Bahn im Gespräch mit Umwelt- und Fahrgastverbänden
Deutsche Bahn im Gespräch mit Umwelt- und Fahrgastverbänden
Erstes Spitzentreffen am 13. Juni 2003 in Frankfurt am Main (Frankfurt am Main, 13. Juni 2003) Die Deutsche Bahn nimmt den regelmäßigen Dialog mit Fahrgast- und Umweltverbänden wieder auf. Dr. Karl-Friedrich Rausch, Vorstand Personenverkehr, hatte am heutigen Freitag die Verbände Verkehrsclub Deutschland, Deutscher Bahnkunden-Verband, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Naturschutzbund und Allianz pro Schiene zu einem Erfahrungsaustausch nach Frankfurt am Main eingeladen. Das Gespräch, das Bahnchef Hartmut Mehdorn bereits vor einige…
Die Bahn macht den Kunden wieder zum König
Die Bahn macht den Kunden wieder zum König
Die Bahn macht den Kunden wieder zum Koenig Berlin, 2. Juli 2003 - Zu den heute bekannt gegeben Aenderungen im Tarifsystem der Deutschen Bahn AG erklaert die Parlamentarische Staatssekretaerin im Bundesumweltministerium, Margareta Wolf, die auch dem Aufsichtsrat der DB AG angehoert: Die heute praesentierten Aenderungen am Preissystem der Bahn sind grundlegend und richtungweisend. Sie signalisieren, dass der Bahn die Wende zu mehr Kundenfreundlichkeit gelungen ist. Dass die Bahn zu einer solchen Entscheidung faehig war, bestaetigt auch diej…
Personalabbau beim Service schwächt die Schiene
Personalabbau beim Service schwächt die Schiene
23. Oktober 2003 - Zum geplanten Personalabbau im Servicebereich der Deutschen Bahn AG erklaert die stellvertretende verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Karin Rehbock-Zureich: Die Planungen der Deutschen Bahn AG, bis 2005 rund 3.000 Stellen vorwiegend im Servicebereich abzubauen, ist ein voellig falsches verkehrspolitisches Signal und wird die Schiene weiter schwaechen. Unbestreitbar muss die Bahn auch im Personalbereich weiter Kosten senken. Eine Einschraenkung der Serviceleistungen von Zugbegleitern und Schalterbedien…
Sie lesen gerade: Bahn-Preissystem muss korrigiert werden