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DB AG zieht Konsequenzen aus gescheitertem Preissystem

29.04.200400:41 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Neuer Schwung für die Schiene?

2. Juli 2003: Zu den heute von Bahnchef Mehdorn vorgestellten Korrekturen am neuen Preissystem der DB AG erklären der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Klaus Lippold MdB, und der verkehrspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dirk Fischer MdB:



Das erst vor einem halben Jahr eingeführte neue Preissystem der DB AG, das sich an der Preissystematik des Luftverkehrs orientierte, hat sich als Flop erwiesen und in nur wenigen Monaten einen Image-, Kunden- und Umsatzverlust bewirkt.

Es ist gut, dass Bahnchef Mehdorn Konsequenzen aus der berechtigten massiven Kritik zieht und zu grundlegenden Korrekturen dieser unternehmerischen Fehlentscheidung bereit ist.

Den von der Union immer wieder vorgebrachten Kritikpunkten am neuen Preissystem - Benachteiligung von Berufspendlern, kinderreichen Familien, Alleinreisenden sowie Fahrgästen, die flexibel sein wollen oder müssen - wird nun offenbar Rechnung getragen:

Unter den neuen Konditionen ist ab 1. August offenbar wieder mehr Flexibilität beim Bahnreisen möglich; auch den Interessen von Stamm- und Dauerkunden kommt die DB AG wieder stärker entgegen. Einzelne wichtige Korrekturen am Preissystem - faire Bedingungen für Familien mit mehr als drei Kindern, Minderung der Stornogebühren von 45 auf 15 € - hatte die DB AG ja auf Initiative der Unionsfraktion bereits in den vergangenen Wochen und Monaten vorgenommen. Die Wiedereinführung des lange bewährten 50prozentigen Preisnachlasses mit der Bahncard 50 ist ein weiteres Einlenken auf Druck der Union, das wir begrüßen.

In den nächsten Wochen wird sich zeigen, ob sich diese Preisgestaltung nun beim Verbraucher bewährt. Problematisch könnte zum Beispiel der hohe Preis der Bahncard 50 werden. Bedauerlich ist zudem, dass die für die Bahnkunden günstigeren Tarife nicht schon jetzt, zu Beginn der Ferienzeit, erhältlich sind.

Die dramatische Situation bei der DB AG insgesamt kann aber nicht allein durch Korrekturen am Preissystem gewendet werden. Die Deutsche Bahn und der Schienenverkehr in Deutschland werden erst dann neuen Schwung bekommen, wenn die konzeptionellen Rahmenbedingungen stimmen.



Wir fordern daher die Bundesregierung auf, endlich ein umfassendes und systematisches Konzept für den Schienenverkehr vorzulegen. Die dritte Stufe der Bahnreform mit ihren positiven Folgen für mehr und fairen Wettbewerb auf der Schiene muss jetzt vorankommen.

Autor(en): Dirk Fischer, Dr. Klaus W. Lippold

 

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