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Kienbaum-Studie: Saläre der DAX-Kontrolleure steigen kräftig

(openPR) Frankfurt am Main, 15. Juni 2015 Die Aktionäre gewähren ihren Aufsichtsräten deutlich höhere Saläre als im Vorjahr: Im DAX stieg die Vergütung der Kontrolleure im Schnitt um 9,5 Prozent, im MDAX waren es immerhin noch 5,8 Prozent mehr, so das Ergebnis einer aktuellen Studie der Beratungsgesellschaft Kienbaum. Ein Aufsichtsratschef im DAX hat mit durchschnittlich 376.000 Euro fast doppelt so viel verdient wie ein Chefkontrolleur im MDAX mit 198.000 Euro. Als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender erhielt man 2014 im DAX im Schnitt 241.000 Euro und im MDAX 124.000 Euro.

Deutlich geringer sind die Saläre der ordentlichen Aufsichtsratsmitglieder: DAX-Konzerne zahlen ihnen jährlich 150.000 Euro, im MDAX gelistete Unternehmen 84.000 Euro. Das ergab die DAX-/MDAX-Aufsichtsratsstudie von Kienbaum, für die die Beratungsgesellschaft Höhe und Systematik der Aufsichtsratsvergütung in den beiden Indizes analysiert hat.

Erfolgsabhängige Bezahlung der Aufsichtsräte ist auf dem Rückzug
Die Systematik der Aufsichtsratsvergütung ändert sich derzeit grundlegend: Vergütete vor wenigen Jahren noch ein Großteil der Unternehmen ihre Kontrolleure zum Teil erfolgsabhängig, geht dieser Anteil seit Jahren zurück. Der durchschnittliche Anteil solcher variabler Bezüge im Aufsichtsrat ist inzwischen im DAX auf 17 Prozent und im MDAX sogar auf 15 Prozent gesunken; 2007 waren es noch 42 beziehungsweise 37 Prozent. Nur je sieben Unternehmen in DAX und MDAX zahlen ihren Kontrolleuren überhaupt noch ein erfolgsabhängiges Salär.

„Seit die Empfehlung bezüglich der variablen Vergütung im Deutschen Corporate Governance Kodex vor zwei Jahren geändert wurde, stellen immer mehr Unternehmen ihre Vergütungssystematik um. Sie setzen nun auf ein angemessenes Fixsalär und eine Vergütung der Ausschusstätigkeit und nicht mehr auf eine erfolgsabhängige Vergütungskomponente. Diese neue Stoßrichtung ist dazu geeignet, die Mehrarbeit und die höhere Verantwortung durch eine Ausschusstätigkeit abzubilden und zugleich die Unabhängigkeit der Aufsichtsratsmitglieder zu gewährleisten“, sagt Kienbaum-Vergütungsexperte Karl-Friedrich Raible.

Piëch ist Spitzenverdiener unter den DAX-Chefaufsehern
Ex-VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch war 2014 Spitzenverdiener unter den Aufsehern im DAX: Er erhielt insgesamt 1,475 Millionen Euro. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Deutsche Bank-Chefkontrolleur Paul Achleitner mit 815.548 Euro inklusive mehrjähriger erfolgsabhängiger Vergütung und Gerhard Cromme von ThyssenKrupp, dessen Aufsichtsratstätigkeit 2014 mit 616.000 Euro vergütet wurde. Spitzenverdiener unter den Aufsichtsratsvorsitzenden im MDAX sind Eugen Münch (Rhön-Klinikum) mit 488.000 Euro und Talanx-Chefkontrolleur Wolf-Dieter Baumgartl mit 472.000 Euro.

„Eine zielführende Vergütungssystematik für die Aufsichtsratsarbeit zu gestalten, ist angesichts der Zunahme regulatorischer Normen, verschärfter Haftungsregelungen und der immer anspruchsvolleren Tätigkeit sehr komplex. Vier Faktoren müssen hierbei – richtig austariert – berücksichtigt werden: Compliance, Konformität mit dem Kodex, Anreizwirkung und Marktüblichkeit“, sagt Kienbaum-Berater Raible.

Die Kienbaum DAX-/MDAX-Aufsichtsratsstudie 2015 ist unter shop.kienbaum.de als Printexemplar/Download oder direkt bei Kienbaum Management Consultants, Postfach 10 05 52, 51605 Gummersbach (Fax +49 2261 703-201) erhältlich. Dort sind zudem die DAX-Vorstandsstudie und die MDAX-Vorstandsstudie 2015 für je 2.500 Euro zzgl. MwSt. erhältlich. Für weitere Informationen zur Studie steht Ihnen Dr. Karl-Friedrich Raible gern zur Verfügung (Fon: +49 69 96 36 44-67, E-Mail: E-Mail).
Weitere Informationen rund um das Thema Vergütung finden Sie auch unter www.kienbaum-compensation.com.

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