(openPR) Den Forschern des „Friedrich-Löffler-Instituts“ (FLI) auf der Insel Riems beschert die Vogelgrippe in den kommenden drei Jahren einen warmen Geldregen von 10.000.000 (zehn Millionen) Euro aus dem Staatssäckel. Damit sollen von dieser Forschungseinrichtung aufgezeigte Erkenntnislücken geschlossen werden. „Das Institut fährt jetzt den Lohn für die von ihm eifrig mit geschürte Geflügelpesthysterie in Deutschland ein“, erklärt Eckard Wendt, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung e.V. (AGfaN), Hamburg.
Das FLI ist die zentrale Beratungsstelle der Bundesregierung in Fragen der Tierseuchenbekämpfung. Es missbrauche die in Deutschland bisher gerade einmal 330 an Vogelgrippe eingegangenen Wildvögel und etwa 1400 erkrankte sowie 800 verendete Puten eines ordnungsgemäß eingesperrten Bestandes von 7000 Tieren in Wermsdorf, um weiterhin das Schreckgespenst einer Seuche an die Wand zu malen. Die AGfaN kritisiert, dass Bundesminister Seehofer auf den der Einwerbung von Forschungsgeldern dienenden Trick der Riemser Forscher hereingefallen sei. Die Übertreibungen des FLI hätten zudem denjenigen Geflügelbaronen in die Hände gespielt, für die freilaufendes Geflügel schon immer ein Ärgernis war, weil Legehennen in Drahtgitterkäfigen und Masthühner und -puten bei engster Aufstallung am profitabelsten ausgebeutet werden können. Aufgrund des nun verlängerten Aufstallungsgebots werde die tierschutzgerechte Freilandhaltung systematisch zugrunde gerichtet. Die ab 1. Mai greifende Vorschrift, dass Eier von eingesperrten Legehennen der Freilandbetriebe nur noch als „Eier aus Bodenhaltung“ verkauft werden dürfen, verzerre den Wettbewerb zu Lasten dieser Betriebe, die ebenso wie viele Gänse und Enten haltende Betriebe an den Rand des Ruins getrieben werden. Zahlreiche Rassegeflügelzüchter, die sich dem Erhalt des genetischen Erbes widmen, hätten ihre Hühner inzwischen geschlachtet, weil sie das Leiden ihrer in Ställe gesperrten Tiere nicht mehr mit ansehen konnten. „Wir fordern Minister Seehofer auf, den systematisch geschürten Wahnsinn nicht mehr weiter mitzumachen und die Stallpflicht sofort aufzuheben“, so Eckard Wendt.











