(openPR) Am 15. Januar 2015 trafen sich Mitglieder der AfD mit Anwohnern in Rondorf, um über lokalpolitische Themen zu sprechen. Mit dabei waren Vertreter der Bürgerinitiative Hochkirchen / Rondorf. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt.
Erstes Thema war die geplante Errichtung eines Flüchtlingsheims in Rondorf. Sozialdezernentin Henriette Reker und Bezirksbürgermeister Mike Homann (SPD) wurden scharf kritisiert. Die Anwohner fühlten sich von ihnen nicht ernst genommen. Sie hätten die Argumente der Bürger gar nicht richtig wahrgenommen. Nachdem der erste in Rondorf geplante Standort, Merlinweg, aufgegeben wurde, habe man das Gefühl gehabt, weitere Bürgereinwände seien lästig. Dadurch entstand der Eindruck, Bürger zweiter Klasse zu sein. Anstatt Argumente der Bürger zu entkräften, bestand die „Antwort“ der Politiker häufig aus Beschimpfungen. Diese Erfahrung machte auch der Bezirksvertreter der AfD, Torsten Ilg, als er die Anwohnersorgen in der Bezirksvertretung aufgriff. Mitglieder der Bürgerinitiative lobten die AfD. Sie sei eine Partei, welche sich die Sorgen der Bürger anhöre und mit ihr ernsthaft nach Lösungen suche. Die AfD forderte, die Standortwahl für Flüchtlingsheime sowie alle Fragen der Unterbringung unter maximal möglicher Einbeziehung der Anwohner durchzuführen. Solche Entscheidungen dürfen nicht nach „Gutsherrenart“ gefällt werden.
Als weiteres Thema kam der Verkehrsstau zu den Hauptverkehrszeiten im Kölner Süden zur Sprache. Die AfD kritisierte die Politik von Rotgrün, die sich bewusst gegen Autoverkehr richtet und durch Nichtstun die wachsenden Staus mitverursache. Richard Majewski vom Vorstand des Stadtbezirksverband Rodenkirchen der AfD erläuterte Ideen zur Verbesserung der Situation. So könne der Stau an der Schrankenanlage am Rodenkirchener Bahnhof durch eine andere Schaltung gemindert werden. Eine weitere notwendige Maßnahme sei die Untertunnelung der Rheinuferstraße im Kreuzungsbereich zur künftigen Linie 17. Die AfD will die Bürgervereine im Kölner Süden im Kampf gegen die schlechten Verkehrsverhältnisse unterstützen.
Die neue Partei will künftig regelmäßig Stammtische in den Stadtteilen des Stadtbezirks durchführen. Als nächstes ist eine Veranstaltung in Zollstock geplant.













