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Warum Piketty irrt

06.10.201419:03 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Warum Piketty irrt
Billionaires Club - Elmar Weixlbaumer - (c) Goldegg Verlag GmbH
Billionaires Club - Elmar Weixlbaumer - (c) Goldegg Verlag GmbH

(openPR) Thomas Piketty irrt in seinem Werk „Das Kapital im 20. Jahrhundert“ gewaltig: Neue Steuern schüren die Spannungen zwischen Staat und jenen Vermögenden, die bereits mehr als die Hälfte ihres Einkommens durch Steuern abgeben. Neue Steuern bringen darüber hinaus nur einen vernachlässigbaren Beitrag zum Budget. Und, das Wichtigste, neue Steuern verändern nichts an der Spaltung zwischen Arm und Reich. Mit diesen Zusammenhängen beschäftigt sich der Mathematiker und Wirtschafter Elmar Weixlbaumer in seinem neu erschienenen Buch „Billionaires Club“.




Piketty und Karl Marx haben eines gemeinsam: Sie bedienen die Sehnsüchte der Bevölkerung. Die Tatsache, dass die Spaltung zwischen Arm und Reich immer größer wird, und die Privilegien der Oberschicht langsam, aber sicher die Demokratie aushebeln, bietet viel Angriffsfläche für einen emotionalen und populistischen Aufschrei danach, die Reichen zu enteignen.

Doch die Wahrheit ist, dass die von Thomas Piketty und politischen Gruppierungen so vehement geforderte neue Besteuerung der Reichen absolut nichts bewirkt. Warum das so ist und welche mathematischen Prinzipien den Drift zwischen Arm und Reich verursachen, erklärt Elmar Weixlbaumer in seinem neu erschienenen Buch „Billionaires Club – Warum Ungleichheit unvermeidbar ist und wie wir von der neuen Geldelite systematisch ausgeschlossen werden“.

Die einfache Rechnung – Enteignung der Reichen, um ihre Kapitalrendite zu schmälern – führt letztlich zu keinen nennenswerten Steuereinnahmen und ändert nichts an der Kluft zwischen Arm und Reich, wie die mathematischen Modelle des Autors eindrucksvoll belegen. Gleichgültig, welche politischen oder steuerlichen Rahmenbedingungen man annimmt, die Tendenz bleibt immer gleich. Die Bildung von Eliten ist in einem System von Kapital und Zins unvermeidbar, daran können auch neue Steuern nichts verändern. Dass dies immer so war, zeigen zahllose empirische Beispiele der letzten viertausend Jahre: Es ist gleichgültig, welche Gesellschafts- oder Regierungsform versuchten, die Staatsgeschicke zu lenken. Ob Kapitalismus, Kommunismus, Monarchie oder Demokratie, stets drifteten im Laufe der Jahrzehnte Arm und Reich auseinander. Diese Entwicklung ist unvermeidbar und trotz aller Revolutionen und Versuche, diesen Verlauf zu verhindern oder umzukehren, ist es keinem Politiker, keiner Revolution und auch keinem Theoretiker je gelungen, dieses System dauerhaft zu verändern. Ebenso würde der Versuch, durch ein wenig Kleingeld die Elite zu entmachten, kolossal scheitern. Elmar Weixlbaumer führt vor Augen, welche drastischen Einschnitte nötig wären, um tatsächliche Änderungen zu erreichen.

„Egal welche Epoche der Zivilisationsgeschichte man sich ansieht, vor jedem großen Crash, vor jeder menschengemachten Katastrophe, ist die Einkommensschere drastisch, mit allen Folgen einer solchen Entwicklung, auseinandergedriftet“, sagt der Elmar Weixlbaumer. Der nächste Schritt ist die Ablösung der Demokratie durch eine Scheindemokratie, in der eine superreiche Elite hinter dem Vorhang die Fäden zieht. Der Autor bezeichnet ein solches System als Monekratie und beschreibt wo wir bereits heute die ersten Anzeichen der Machtübernahme einer neuen Elite sehen können.

Mag. Elmar Weixlbaumer studierte Mathematik und Wirtschaft in Wien. Er ist seit Jahrzehnten Publizist, Verleger und Manager und beschäftigt sich in seinen Publikationen mit der Entwicklung der Bildungssituation und gesellschaftlichen Strömungen.
Mehr Informationen unter: www.elmar-weixlbaumer.com und www.billionaires-club.at

Elmar Weixlbaumer: „Billionaires Club – Warum Ungleichheit unvermeidbar ist und wie wir von der neuen Geldelite systematisch ausgeschlossen werden“
Hardcover, 500 Seiten
Goldegg Verlag, Berlin & Wien 2014
ISBN 978-3-902991-20-1
Preis 22,00 EUR

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