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Zahnputzmuffeln droht Impotenz

28.07.201418:22 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Zahnputzmuffeln droht Impotenz
Impotenz durch fehlende Mundhygiene (Foto: © apops - Fotolia.com)
Impotenz durch fehlende Mundhygiene (Foto: © apops - Fotolia.com)

(openPR) Osterholz-Scharmbeck, den 28.07.2014: Impotenz kann viele Gründe haben. Das jedoch eine Zahnfleischentzündungen hinter Potenzstörungen stecken kann, vermuten jedoch die wenigsten. Genau dieses belegt allerdings eine türkische Studie.

An die Zahnbürste, Männer!

Für ihre Studie rekrutierte das Forscherteam um Faith Oguz 80 Männer zwischen 30 und 40 Jahren, die alle an einer erektilen Dysfunktion litten. Beim Vergleich mit einer Kontrollgruppe mit 82 Männern ohne sexuelle Probleme wurde deutlich, dass 53 Prozent der Herren mit Potenzproblemen entzündetes Zahnfleisch hatten. In der Kontrollgruppe waren es lediglich 23 Prozent. Schwere Zahnfleischerkrankungen erhöhen das Risiko für Erektionsstörungen demnach um mehr als das Doppelte.

Gefäßkrankheiten machen schlapp

Doch warum beeinträchtigt eine Entzündung im Mund die Potenz? Zunächst einmal gibt es eine Reihe von Krankheiten, die eine Erektile Dysfunktion verursachen. Zu den wichtigsten gehören Herz-Kreislauferkrankungen, wie Gefäßverkalkung, Koronare Herzkrankheit oder Bluthochdruck. Bei einer Arterienverkalkung fließt nicht genügend Blut in den Penis oder, was aber auch vorkommt ist, dass es umgekehrt wieder zu schnell herausfließt. Insgesamt bedeutet das, dass die Blutmenge nicht mehr für eine befriedigende Erektion ausreicht.

So zeigten schon frühere Studien, dass chronische Entzündungen des Zahnfleisches die Entstehungen von Gefäßkrankheiten, zum Beispiel einer koronaren Herzerkrankung, begünstigen. Ursache dieser Zahnfleischentzündung sind Bakterien. Diese sammeln sich im Zahnbelag, wo sie häufig zunächst eine Zahnfleischentzündung auslösen.

Von einer erektilen Dysfunktion sprechen Mediziner dann, wenn sich der Penis für den Geschlechtsverkehr nicht ausreichend versteift oder die Erektion nicht lange gehalten werden kann. Rund 20 bis 50 Prozent aller Männer über 30 sind davon betroffen. Neben körperlichen Ursachen, die 70 Prozent aller Potenzprobleme ausmachen, spielt auch die seelische Verfassung eine Rolle.

Also Männer, an die Zahnbürste!

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