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Kirchliche Position zur Gesundheitspolitik provoziert

29.04.200401:14 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Wichtiger Meilenstein der Deutschen Bischofskonferenz

4. Juni 2003

Zur Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz für ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem erklärt der Beauftragte für Kirchen und Religionsgemeinschaften der Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Hermann Kues MdB:

Die klare Botschaft von Kardinal Lehmann zur Zukunft des Gesundheitssystems provoziert. Ein bürokratisches soziales Sicherungssystem, das mit Aufgaben überfrachtet ist, wird ineffizient. Ein ineffizientes System kann nicht gerecht sein.

Solidarität braucht mehr Verantwortung. Jeder ist zunächst für sich und für andere verantwortlich, ohne sofort nach der Gesellschaft zu rufen. Gerade in Umbruchzeiten ist die Kirche gefordert, auch aus sozialethischer Sicht Perspektiven anzubieten. Dabei ist entscheidend, dass sie nicht nur moralisch appelliert, sondern auch perspektivisch-vernünftige Positionen bezieht, die in der praktischen politischen Debatte weiter helfen. Es gibt wenige Instanzen, die von unten und vom ganzen her die gesellschaftlichen Diskussionen beeinflussen. Hier kommt den Kirchen auch bei gesellschaftspolitischen Themen von großer Tragweite eine wichtige Verantwortung zu. Sie sind nicht nur selbst mit ihren Einrichtungen Teil unseres Gesundheitswesens, sondern sie müssen als wesentlicher Teil unserer Gesellschaft auch mitwirken bei den großen Reformanforderungen. Dies gilt insbesondere in Zeiten des Umbruchs.

Das entbindet die Politiker allerdings nicht von ihrer Aufgabe, sich von Vorschlägen anregen zu lassen, sie umzusetzen und auch zu buchstabieren. Zur Zukunft des Sozialstaates und zur Zukunft des Gesundheitssystems stellt das Positionspapier der Bischofskonferenz einen wichtigen Meilenstein dar.

 

Autor(en): Dr. Hermann Kues

CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

Platz der Republik 1, 11011 Berlin

mailto:E-Mail

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