(openPR) Nach der Unabhängigkeitserklärung der ost-ukrainischen Regionen Donezk und Lugansk fordert der CDU-Europaabgeordnete Elmar Brok eine noch härtere Reaktion der Europäischen Union. Wenn man „das laufen lässt“, glaubten die pro-russischen Kräfte, weitermachen und sich Russland anschließen zu können, sagte Brok am Rande einer Gesprächsrunde der Berliner CDU gegenüber der Onlineausgabe des Monatsmagazins COMPACT (www.compact-online.de). Zugleich drohte Brok Moskau mit einer Ausweitung der umstrittenen Sanktionen. Sollte die Entwicklung die ukrainischen Präsidentschaftswahlen am 25. Mai verhindern, oder Russland die separatistischen Gebiete aufnehmen, sei “selbstverständlich … die nächste Stufe da“, so Brok. Der langjährige EU-Parlamentsabgeordnete gehört zu den wichtigsten Unterstützern des Euromaidan in Straßburg.
Zugleich sprach sich Brok für eine Einbeziehung pro-russischer Kräfte aus den Regionen Donezk und Lugansk in den am Mittwoch beginnenden Runden Tisch aus. Die Verhandlungsrunde solle „etwas inklusiver“ zusammengesetzt werden, so der Politiker gegenüber COMPACT-Online. Zwar müsse es mit Blick auf die “Separatisten” zwar “eine Grenze” geben, diese solle jedoch “etwas weiter gehen”, als derzeit geplant. Die Entwicklung in Donezk und Lugansk bedrohten jedoch den Erfolg der Gespräche.
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