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ScienceOpen – Forscher publizieren im sozialen Netzwerk

02.05.201418:32 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: ScienceOpen – Forscher publizieren im sozialen Netzwerk
ScienceOpen - Research and Publishing Network
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(openPR) Berlin, 6. Mai 2014 - Neues Berliner Start-Up stellt mehr als 1 Million offen zugängliche Forschungsbeiträge ins Netz


Berlin. Das Berliner Start-Up ScienceOpen geht am 6. Mai mit mehr als 1 Million Fachbeiträge aus der aktuellen Forschung online. ScienceOpen ist eine Kombination aus sozialem Netzwerk, Blog und einer Publikations-Plattform für Wissenschaftler aller Disziplinen. Statt monatelang auf das Erscheinen ihres Beitrags in einer gedruckten Fachzeitschrift zu warten, können Forscher nun direkt online publizieren. Doktoranden und Nachwuchswissenschaftler publizieren bis Ende des Jahres sogar umsonst. Der Clou: Andere Wissenschaftler können diese Beiträge sofort lesen und wie in einem Blog kommentieren und bewerten, was bisher nicht möglich war. Für Bibliotheken bedeutet dieser uneingeschränkte Zugang (Open Access) zu den Ergebnissen staatlich geförderter Forschung die Einsparung teurer Zeitschriften-Abonnements. (812 Zeichen)



Bisher läuft in der Wissenschaft der gesamte Veröffentlichungsprozess seit vielen Jahrzehnten unverändert ab: das vom Autor verfasste Manuskript wird im Verlag geprüft, an Gutachter geschickt, für den Druck gesetzt und korrigiert, und schließlich in einer Zeitschrift veröffentlicht. Das kostet Zeit, oft Monate oder sogar mehr als ein halbes Jahr – zu viel Zeit für viele Forscher, die möglichst rasch auf neue Ergebnisse ihrer Kollegen reagieren wollen. ScienceOpen stellt diesen traditionellen Prozess auf den Kopf und lässt die Autoren ihre Beiträge selbst ins Netz stellen. Dort können sie sofort gelesen, zitiert und von anderen Forschern kommentiert oder bewertet werden. Statt eines gedruckten, unveränderlichen Zeitschriftenartikels entsteht so bei ScienceOpen ein dynamischer Beitrag, der immer aktuell ist. „Das ist wissenschaftlicher Diskurs im 21. Jahrhundert mit den Mitteln sozialer Netzwerke“, sagt Gründer Dr. Alexander Grossmann, der das Konzept von ScienceOpen entwickelt hat. Als Physiker hat er selbst viele Jahre in der Forschung gearbeitet, bevor er als Verleger bei mehreren internationalen Fachzeitschriftenverlagen tätig war. Sein Fazit: „Wissenschaftler forschen nicht nur, sondern leisten auch inzwischen den größten Teil der Arbeit zur Veröffentlichung und Bewertung ihrer Ergebnisse, als Verfasser, Gutachter und Leser. Wir geben ihnen eine Plattform, auf der sie diese Arbeit selbst organisieren können!“ Die Nutzung von ScienceOpen als Netzwerk, zur Kommunikation mit Kollegen oder zur Recherche ist kostenlos. Für das Einstellen eines Forschungsbeitrages, der von der Redaktion parallel noch bearbeitet, redigiert und technisch aufbereitet wird, zahlt der Autor bzw. dessen Forschungseinrichtung eine einmalige Gebühr. Zum Start der neuen Plattform haben Doktoranden oder junge Wissenschaftler bis Ende des Jahres die Möglichkeit ihre Ergebnisse kostenlos zu publizieren.
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Zahlreiche Wissenschaftler weltweit fordern seit mehr als 10 Jahren den freien Zugang zu Forschungsergebnissen. Bisher sind noch weniger als 10 Prozent der jährlich etwa 1,8 Millionen allein in den Naturwissenschaften, Medizin und Technik neu veröffentlichten Forschungsarbeiten frei zugänglich, also Open Access verfügbar. Verlage bieten inzwischen Open Access als zusätzliche Option zum klassischen kostenpflichtigen Abo-Modell für Bibliotheken an. Die auf ScienceOpen frei zugänglichen Fachbeiträge stammen aus Open-Access-Quellen und werden laufend ergänzt. „Unser Ziel ist es, ein Forum für alle im Netz frei verfügbaren Open-Access-Artikel zu werden. Dazu entwickeln wir in den nächsten Monaten unsere Infrastruktur weiter.“ sagt Tibor Tscheke, Mitgründer und Leiter des technischen Teams von ScienceOpen in Boston. Tscheke betont: „Wir wollen nicht eine x-beliebige neue Open-Access-Zeitschrift im Netz sein, sondern unsere Plattform als Dienstleister für den Wissenschaftler entwickeln.“ Jetzt gilt es, eine ausreichende Zahl von Forschern für das Konzept zu begeistern, wie Dr. Miguel Andrade, Bioinformatiker und Gruppenleiter am Max-Delbrück-Zentrum in Berlin-Buch feststellt: „Ich sehe ScienceOpen als sehr vielversprechendes Experiment und bin überzeugt, dass das der richtige Weg ist.“
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