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Max-Planck-Gesellschaft und ScienceOpen unterzeichnen Open-Access-Partnerschaft

22.12.201419:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Max-Planck-Gesellschaft und ScienceOpen unterzeichnen Open-Access-Partnerschaft
ScienceOpen - das Publikations- und Wissenschafts-Netzwerk
ScienceOpen - das Publikations- und Wissenschafts-Netzwerk

(openPR) Berlin/München, 22. Dezember 2014.
Die wissenschaftliche Max-Planck-Gesellschaft (MPG) und ScienceOpen, ein Forschungs- und Publikationsnetzwerk aus Berlin, haben eine Vereinbarung getroffen, die es allen Wissenschaftlern der MPG an 82 Instituten in Deutschland und Europa im kommenden Jahr erlaubt, wissenschaftliche Artikel und Poster kostenfrei bei ScienceOpen als Open Access zu veröffentlichen.



Das 2013 gegründete Start-Up-Unternehmen ScienceOpen ermöglicht eine unmittelbare Veröffentlichung von Fachartikeln aus allen wissenschaftlichen Disziplinen. Auf der Plattform sind mittlerweile über 1,4 Millionen Fachartikel von mehr als 2 Millionen Forschern gespeichert und frei zugänglich (Open Access). Zusätzlich können Wissenschaftler die Arbeiten ihrer Kollegen wie in einem sozialen Netzwerk offen kommentieren und bewerten, was bisher in klassischen Fachzeitschriften nur sehr eingeschränkt oder gar nicht möglich war.
Der Partner von ScienceOpen bei diesem Pilotprojekt ist die Max-Planck-Gesellschaft (MPG), ein Pionier der weltweiten Open-Access-Bewegung, die seit Anfang der 2000er Jahre ungehinderten Zugang zu den Ergebnissen öffentlich finanzierter Forschung fordert. Daher unterstützte die MPG bereits in der Vergangenheit verschiedene Initiativen, die es Forschern in allen Stufen ihrer Karriere erleichtern soll, ihren Kollegen einen freien Zugang zu ihrer wissenschaftlichen Arbeit zu ermöglichen.

Im Rahmen der Open Access Ambassadors Konferenz, organisiert von der Max Planck Digital Library, hatte ScienceOpen Anfang Dezember eine Umfrage unter MPG-Forschern gestartet, um ihr Interesse an einer möglichen Zusammenarbeit mit ScienceOpen zu untersuchen. Das Feedback der Wissenschaftler war eindeutig: 95% aller Antworten begrüßten ausdrücklich die Zusammenarbeit zwischen der MPG und ScienceOpen. 90% der befragten Forscher antworteten, dass sie bereit sind, das neue Verfahren zur nachträglichen Begutachtung ihrer Fachaufsätze zu nutzen.

Frank Sander, Geschäftsführer der Max Planck Digital Library sagte in München: “Wir haben zahlreiche positive Rückmeldungen von Max-Planck-Wissenschaftlern erhalten, so dass wir gerne dieses Pilotprojekt unterstützen, das ein Jahr lang eine unbegrenzte Zahl von Veröffentlichungen unserer Forscher bei ScienceOpen ermöglicht.”
Stephanie Dawson, CEO von ScienceOpen, betonte im Anschluss an die Unterzeichnung des Abkommens: "Wir sind sehr zufrieden, bereits ein halbes Jahr nach dem Start unserer Plattform nun eine Partnerschaft mit einer der wichtigsten Forschungseinrichtungen in Deutschland und Europa abgeschlossen zu haben. Das macht uns zuversichtlich für die nächsten Schritte in 2015." ScienceOpen plane die Zusammenarbeit mit wichtigen Forschungseinrichtungen im kommenden Jahr weiter auszubauen, sagte Dawson, damit möglichst vielen Forschern weltweit eine unkomplizierte Möglichkeit geboten werde könne, ihre wichtigsten Ergebnisse schnell und offen zu veröffentlichen.
(368 Wörter, 2.558 Zeichen)

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