(openPR) Die ersten Frühlingsknospen sprießen hervor und verdrängen die kalten Wintermonate.
,,Können wir nun endlich aufatmen?", fragen sich viele Eltern, da besonders die Herbst- und Winterzeit bekannt für eine Häufung von Pseudokrupp-Fällen sind. in denen es vermehrt zu Pseudo-Krupp-Anfällen kommt. Gleichermaßen betroffen davon sind Säuglinge und Kleinkinder bis zu einem Alter von sechs Jahren. Als Eltern gilt es hierbei stets aufmerksam und gewappnet zu sein, - denn meist geht akutem Pseudo-Krupp, eine gewöhnliche Erkältung voraus. Insbesondere in den kalten Jahreszeiten haben Keime leichtes Spiel. Das Abwehrsystem muss in dieser Periode Höchstleistungen vollbringen, denn: Der Körper ist bei Kälte geschwächt, die Ansteckungsgefahr ist erhöht.
Doch auch das Frühjahr bringt keine Entwarnung. Wie das Sprichwort sagt: ,,April, April - der macht, was er will". Das Wetter und die Temperaturen bleiben unbeständig, auch späte Schneefälle sind noch möglich. Oft unterschätzt man das Wetter, wählt leichte Bekleidung und schnell kommt es zu weiteren Erkältungskrankheiten.
Für Eltern von Pseudo-Krupp anfälligen Kindern, ist daher weiterhin besondere Vorsicht geboten. Auch wenn es keinen unmittelbaren Auslöser für dieses Krankheitsbild gibt, so gibt es dennoch Reizverstärker, die man vermeiden kann. Draußen, wenn die Luft feucht ist, wird sie dafür zuhause durch das ständige Heizen schnell trocken und reizt die Atemwege stark. Die Heizungsluft entzieht den Nasenschleimhäuten viel Feuchtigkeit und steigert somit die Gefahr, dass die natürliche Reinigungs- und Schutzfunktion der verklebten Flimmerhärchen im Naseninneren, nicht mehr gewährleistet ist. Um dem vorzubeugen, lüften Sie regelmäßig und platzieren Sie auf den Heizkörpern am besten eine kleine Schüssel mit Wasser oder feuchten Handtüchern. Trotz Vorbeugungsmaßnahmen ist ein Pseudo-Krupp-Anfall nie ganz auszuschließen. In diesem Fall, gilt es bestimmte Erstmaßnahmen zu ergreifen, die in vereinzelten Situationen sogar lebensrettend sein können. Ziel derer ist es, Ihrem Kind das Atmen zu erleichtern. Unbedingt notwendig ist es hierzu, dass Sie ihr Kind beruhigen - denn je aufgeregter es ist, desto schlechter wird seine ohnehin schon beschränkte Sauerstoffversorgung. Reden Sie ihm gut zu, streichen Sie ihm über den Rücken und versuchen Sie ein Gefühl von Ruhe und Sicherheit zu vermitteln. Des Weiteren ist es empfehlenswert, sich mit dem Kind an die frische Luft zu begeben oder sich mit ihm ans weit geöffnete Fenster zu stellen. Zu achten ist dabei auf wetterangemessene Kleidung.
Wenn nichts hilft und keine Besserung in Sicht ist, wenden sie sich an einen Arzt. Dieser kann Ihnen, für den neuauftretenden Notfall, ein cortisonhaltiges Mittel verschreiben (z.B. Prednisolon), welches die Schwellung im Kehlkopfbereich verringert und das Atmen erleichtert. Da die orale Medikamentengabe bei Atemnot nur erschwert möglich ist, verabreicht man üblicherweise auf rektalen Wege. Hierbei ist es sinnvoll auf Rektalkapseln zu setzen, da diese schnell im Darm aufbrechen, den Wirkstoff flüssig freisetzen, und somit rascher wirken als z.B. Hartfettzäpfchen.











