(openPR) Das Schlimmste scheint geschafft: Der wechselhafte Frühling erreicht die Halbzeit und es geht allmählich auf den Sommer zu. Viele Eltern fragen sich: Bedeutet dies endlich das Ende der Erkältungssaison und Pseudo-Krupp?
Wenn das Wetter milder wird und die ersten Sonnenstrahlen wärmen, verleitet dies oft zu unbedacht leichter Kleidung. Die trügerische Milde wird jedoch oft unterschätzt. Tagsüber ist es in der Sonne häufig angenehm sommerlich warm, während es im Schatten und am Abend wieder schnell kühl wird.
Erkältungskrankheiten sind so auch gegen Ende des Frühjahrs weiterhin vorprogrammiert, sodass auch hier mit Pseudo-Krupp zu rechnen ist. Betroffen von Letzterem, sind Kinder zwischen sechs Monaten und sechs Jahren, da deren Kehlkopfbereich noch recht eng ist, dieser bei entzündlichen Atemwegserkrankungen leicht anschwillt und so Atemprobleme bereiten kann. Auch wenn es keine Maßnahmen gibt, die einen solchen Anfall mit Sicherheit verhindern können, so gibt es dennoch Tipps, wie man sich vor den Auslösern, d.h. den Infektions- und Erkältungskrankheiten, schützen kann.
Stärken Sie das Immunsystem ihres Kindes durch abwechslungs- und vitaminreiche Ernährung und viel Bewegung an der frischen Luft. Auch im Kinderzimmer sollte regelmäßig gelüftet werden und ausreichende Luftfeuchtigkeit vorhanden sein, damit die Schleimhäute nicht austrocknen und gereizt werden.
Obwohl die Heizperiode zu Ende geht, heißt dies nicht, dass die Pseudo-Krupp Saison schon vorbei ist. Es ist also weiterhin immer sinnvoll, achtsam und vorbereitet zu bleiben. Wenn es unverhofft zu einem Anfall kommen sollte, dann halten sie sich unbedingt an die wichtigen Erstmaßnahmen.
Suchen Sie Körperkontakt zu ihrem Kind, am besten nehmen sie es auf den Arm. Damit vermitteln sie ihm Sicherheit und Geborgenheit und können es so beruhigen, denn bei auftretender Panik verschlechtert sich auch die Sauerstoffzufuhr. Als nächsten Schritt gehen sie mit ihrem Kind an die frische Luft oder an ein weit geöffnetes Fenster. Ein kühler und feuchter Halswickel kann ebenfalls hilfreich sein. Sobald sich Besserung einstellt, bieten Sie ihrem Kind ein kühles, kohlensäurefreies Getränk an, idealerweise Wasser. Wenn die vorgenommenen Maßnahmen keine Wirkung zeigen, suchen Sie zügig einen Arzt auf. Dieser kann Ihnen für mögliche neueintretende Anfälle, ein cortisonhaltiges Präparat verabreichen (z.B. Prednisolon), welches Sie in Zukunft im Notfall selbst verabreichen können.
Da die orale Medikamentengabe in Pseudo-Krupp-Fällen, aufgrund der Atemnot, sehr schwer ist, verabreicht man die Arznei üblicherweise rektal. Empfehlenswerter als z.B. Hartfettzäpfchen sind hierbei Rektalkapseln,- denn sie brechen im Darm zügiger auf, sodass sie ihre Wirkung sehr schnell entfalten können. Darüberhinaus, sind sie hitzebeständig und somit auch optimal für die Lagerung in den heißen Sommermonaten geeignet und somit auch ein ideales Reisemedikament.













