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Aus der Praxis: Komfortables Wohnen ohne Barrieren

(openPR) Heute schon an morgen denken – bei der Modernisierung oder der Schaffung von Wohneigentum sollte auch an den Abbau von Barrieren gedacht werden. Nicht ohne Grund: Bis zum Jahr 2030 wird in fast jedem zweiten Haushalt in Rheinland-Pfalz ein Haushaltsmitglied im Alter von über 60 Jahren leben. Wie die eigene Wohnimmobilie barrierefrei gestaltet werden kann und wie die ISB-Darlehen in die Finanzierung mit einbezogen werden können, stand im Fokus des Informationsabends des Zentrums Baukultur und der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) in Mainz.

„Die Anforderungen an das Wohnen haben sich vor dem Hintergrund des demografischen Wandels geändert“, sagte Prof. Dr. Salvatore Barbaro, Staatssekretär des Ministeriums der Finanzen, in seiner Begrüßung. „Unsere Aufgabe ist es, Wohnraum zu schaffen, der barrierefreies Wohnen ermöglicht.“ Im vergangenen Jahr habe das Finanzministerium gemeinsam mit der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) die Fördermodalitäten verbessert. „Wir können so flexibel reagieren und differenziert auf die unterschiedlichen Problemlagen im Land eingehen.“

Beispiele für das Wohnen ohne Barrieren präsentierte Architektin Sonja Meffert. „Frühzeitige Planung kann Kosten sparen, spätere Anpassungen und Umbauten sind entsprechend teurer.“ Barrierefreie Maßnahmen erhöhten nicht nur die Sicherheit, sondern auch den Wohnkomfort, und das für jedes Alter und für jede Lebenssituation. Beispielsweise seien eine stufenlose Erreichbarkeit der Wohnung oder des Hauses, breitere Türen, schwellenlose Zimmerübergange und großzügige Bewegungsflächen auch für Familien mit kleinen Kindern sehr hilfreich.

Wer Wohnungen altersgerecht gestalten will, ist bei der ISB gut beraten, wenn es um Förderdarlehen geht. Michael Back, Leiter des Bereichs Wohnraumförderung Markt, informierte über die Fördermöglichkeiten: „Mit den ISB-Darlehen unterstützen wir die Anpassung der Wohnungsbestände an die Bedürfnisse älterer und behinderter Menschen.“ Modernisierungsmaßnahmen an Bestandsimmobilien von Haushalten mit bis zu vier Personen fördere die ISB mit bis zu 60.000 Euro. Die maximale Darlehenshöhe für den Bau oder Erwerb einer Wohnimmobilie in Mainz betrage 120.000 Euro, im übrigen Rheinland-Pfalz 100.000 Euro.

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