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Trader, Broker, Börsen – Milliarden Gewinne

27.11.201314:43 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Trader, Broker, Börsen – Milliarden Gewinne

(openPR) Lehrte, 27. Nov. 2013 Anleger haben die Qual der Wahl: Fast Null-Zinsen auf Sparbücher, Mini-Renditen bei Versicherungen, hohes Risiko bei Hedgefonds, Entscheidungen zum Kauf von Aktien aus „dem Bauch“ treffen oder sich für Anlageberater entscheiden. Bei Banken laufen sie Gefahr falsch beraten zu werden. Hätten Banker mehr Ahnung von Börsen und Aktien, wären sie alle reich geworden. Die Investoren der weltweiten Kapitalströme in Börsen gehen von Erwartungen aus, dass man schnell, unkompliziert und sicher Milliarden verdienen kann.



Als Trader kann man sich am Handel der Finanzmärkte beteiligen. Broker erstellen Analysen und Berichte zu Märkten, Branchen und Unternehmen, sie sind für Kauf- und Verkaufsaufträge von Anlegern zuständig. Im Gegensatz zu Börsenmaklern dürfen Broker auch Privatpersonen bedienen. In der Regel kann man auf so genannte „sichere“ DAX- Aktien (Hugo Boss, BMW) setzen. Der Berater wird weitere Aktien anbieten, von denen ein guter Kursverlauf zu erwarten ist. Er wird aber auch Aktien mit einem hohen Risiko anbieten, die im Erfolgsfall zu hohen Gewinnen aber auch zu hohen Verlusten führen können. Das Angebot wird ein Mix aus diesen Risiken sein.

Auf Hochgeschwindigkeitsrechner werden die Kursentwicklungen in Sekunden Abständen dargestellt und überwacht. Die Kurslinie hat an der Spitze eine Weiche, die blitzschnell auf kaufen, abwarten oder verkaufen umstellt und somit das Risiko von Verlusten „fast“ ausschließt. Der Aktienkurs befindet sich im „Jahrhundert“ Höhenflug, es mehren sich aber Stimmen von Experten, dass die Luftblase „Aktien“ bald platzen könnte. Die Entscheidung von Draghi, die Finanzmacht der EU beliebig und unbegrenzt zu erweitern, hat für Begeisterung in der Wirtschaft und zu einem deutlichen Anstieg des DAX geführt. Wie lange wird der irreguläre Kaufrausch noch anhalten?

Gewerkschaften haben einen Großteil ihrer Mitgliederbeiträge in Aktien geparkt. Lebensversicherer, die kaum noch Zinserträge erzielen, Banken und Fonds haben die Gelder ihrer Kunden in Aktien angelegt. Für sie sind Hedgefonds eine Art von Investmentfonds, die durch spekulative Anlagestrategie gekennzeichnet sind. Hedgefonds bieten die Chance auf sehr hohe Renditen und tragen ein sehr hohes Risiko. Sie sind natürlich auch, wie Transaktionen der Börsen, steuerfrei! Typisch für Hedgefonds ist der Einsatz von Derivaten und Leerverkäufen.

Anleger pokern damit wie Spieler in Las Vegas. Ihre Geldgier scheint keine Grenzen zu kennen. Und das bei realen Börsenumsätzen von unter 10 Prozent, wobei über 90 % reine Spekulationsumsätze sind. Zur Explosion der Kurse hat in erheblichem Umfang beigetragen, dass die Europäische Zentralbank die Märkte mit einer Billionen frischer Euro überflutet hat und Anleger sich des billigen Geldes bedienen.

Vor den Börsencrashs und einer nahenden Inflation haben die Goldpreise zum Höhenflug angesetzt. Das war so, als von 1999 bis 2002 der DAX von 6.958 auf 2.892 Punkte (58,43%) fiel und von 2007 bis 2008 von 8.067 auf 4.810 Punkte (40,37 %) abstürzte. Sollte der Ankauf von faulen Anleihen in unbegrenztem Umfang nicht die erhoffte Ruhe in die Märkte bringen, dürfte ein erneuter Börsencrash in diesen Größenordnungen vorprogrammiert sein. Fünf Krisenländer haben „nur“ 3.300 Mrd. Euro Schulden, die Banken vergleichsweise 9.200 Mrd. Euro (Ifo München). Wie hoch die Risikopapiere der 6.000 Banken sind bleibt ein gut gehütetes Geheimnis, sie stellen aber eine Bedrohung dar.

Anleger wollen keine Finanztransaktionssteuer, sie wollen keine höheren Reichensteuer zahlen, keine höheren Steuern ab Jahreseinkommen von 250.000 Euro, sie wollen sich nicht angemessen an den Kosten des Staates beteiligen. Die Unternehmensverbände lehnen diese Forderungen ebenfalls ab. Aktienunternehmen zahlen ihren Kapitalgebern hohe Zinsen und Renditen. Kommt eine Krise haben sie keine Rücklagen und fordern Abwrackprämien. RWE und Eon haben 33 Mrd. Euro bzw. 30 Mrd. Euro Schulden, hohe Umsatzeinbußen, werden in den nächsten 5 Jahren 31.000 Beschäftigte entlassen und keine Rückstellungen für den Abbau ihrer Reaktoren und der Atommüll Entsorgung. Das große Heulen und Zähneklappern beginnt sobald die Kurse purzeln.

Soziale Gerechtigkeit ist überall, wer sie nicht findet sucht an der falschen Stelle (Dieter Hildebrandt). Unternehmer Interessen stehen im Vordergrund. Sobald es an ihre Portemonnaies geht drohen Sie damit, dass quasi jede Forderung Arbeitsplätze gefährdet. Die globale Umweltpolitik tritt „nicht“ auf der Stelle weil sich Umweltschützer und Politiker nicht auf geeignete Maßnahmen einigen können, sondern weil nach einer US-Studie weltweit 90 Konzerne geeignete Maßnahmen verhindern. Sie beklagen, wie die Finanz- und Vermögenselite, mit erforderlichen Investitionen überfordert zu sein. Unternehmen und Geldadel drücken mit Ihrer Macht immer stärker auf politische Entscheidungen, deren Ursprünge weit zurück liegen.

Der Wirtschaftshistoriker Wolfgang von Stromer wies nach, dass der Wittelsbacher Ruprecht III. von der Pfalz seinen Italienfeldzug 1401 mit Hilfe oberdeutscher Geldleute, die wiederum mit den Medici und anderen Florenzer Financiers zusammenarbeiteten, durchgeführt hatte. Europäische Geldgeber hatten auch das Lösegeld für Richard Löwenherz aufgebracht. Den Beginn der Phänomene Hochfinanz und Korruption macht er an der Durchsetzung der Geldwirtschaft im Abendland ab dem zweiten Kreuzzug (1147 – 1149) fest. Heute sind auch in der asiatischen, chinesischen und russischen Wirtschaft die Hochfinanz Ton angebend.

Die Koalitionsverhandlungen finden vor diesem Hintergrund statt. Erfolgreiche deutsche Unternehmen erzielen einen Jahresumsatz von rund 5,5 Billionen Euro, die Politik ist für Staatsschulden verantwortlich, die sich Ende März 2013 auf 2.150 Mrd. Euro belaufen (Eurostat). In den letzten acht Jahren lag die Neuverschuldung bei rund 700 Mrd. Euro, was zur Überschuldung von 557 Mrd. Euro führte. Bei leeren Staatskassen bleibt wenig Spielraum für dringend benötigte Investitionen. Eine Große Koalition - mit magerem Koalitionsvertrag - ist allemal besser als eine Alleinregierung der Union.

Die Initiative 2011 – 2012 zeigt Wege aus der Krise auf. Bereits im Mai 2010 wurde der Öffentlichkeit ein Sanierungskonzept vorgelegt, das mit einem Sanierungsvolumen von über 275 Mrd. Euro pro Jahr für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht. Unsere Berichte dazu wurden statistisch über 4 Millionen Mal aufgerufen. Weltweit erhielten wir auf 189 Berichte bei „Blog ad-hoc-news“ über 65.000 Kommentare, auf dem Presseportal pr-center.de haben wir durchschnittlich pro Bericht über 10.000 Leser. Das sind 2 Beispiele von über 50 Presseportalen, die alle 5 Tage einen Bericht von uns veröffentlichen.

Dieter Neumann

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