(openPR) Deutschland und Tschechien sind nicht nur große Wirtschaftspartner. Die beiden Länder sind auch durch ihre vielfältigen kulturellen und historischen Gemeinsamkeiten eng verbunden. Immer mehr Unternehmen, Wissenschaftler und Studierende blicken in Richtung Tschechien. Die Kommunikationsprozesse in diesen Kontexten sind jedoch mit vielschichtigen Problemen behaftet. Sowohl die gesellschaftlichen Veränderung auf beiden Seiten, als auch die große Dynamik des tschechischen Transformationsprozesses machen Entscheidungen und Konsequenzen schwer vorhersehbar. Diesen Vorgängen liegen kulturelle Prägungen und Wertvorstellungen zugrunde, die die Art der Kommunikation innerhalb der Gesellschaft und in den gesellschaftliche oder geschäftlichen Beziehungen zwischen beiden Kulturbereichen entscheidend beeinflussen.
Diesen Vorgängen liegen kulturelle Prägungen und Wertvorstellungen zugrunde, die die Art der Kommunikation innerhalb der Gesellschaft und in den gesellschaftlichen oder geschäftlichen Beziehungen zwischen beiden Kulturbereichen entscheidend beeinflussen. Denn bei den meisten Problemen liegt die Ursache in unterschiedlichen kulturellen und persönlichen Prägungen. Sowohl für Geschäftsreisende als auch für Personen aus den Verwaltungen oder den verschiedensten Organisationen stellen diese unterschiedlichen kulturellen Prägungen und die damit zusammenhängenden "fremden" Kommunikationsstile eine große Herausforderung dar, die je nach Situation schnell zu einer Belastung mit vorprogrammierten Fehleinschätzungen führen kann.
Dieses Seminar richtet sich an Teilnehmer, die individuell oder im Rahmen ihrer Unternehmen, Behörde, Organisationen Aufgaben in Tschechien übernehmen, oder in diesen Zusammenhängen mit Tschechen in Kontakt treten. Eine Anleitung im Sinne eines "Rezeptes" oder einer Art "Gebrauchsanweisung" ist jedoch nicht unser Ziel. Vielmehr gilt es:
1. Die allgemeine Unterschiedlichkeit zwischen den beiden Kulturräumen bewusst zu machen;
2. Differenzierte und innovative Handlungsstrategien zu entwickeln, um den Bedürfnissen beider Seiten gerecht zu werden.
Das angebotene Seminar bietet Ihnen dabei folgende Hilfestellung:
1. Einführungsvortrag (Kulturbegriffe, Stereotype und Stereotypenbildung, interkulturelle Kompetenzen und Trainingsmethoden);
2. Erhebung und Analyse deutschlands- und Tschechien bezogener kritischer Ereignisse;
3. Konflikttheorien und Konfliktlösungsstrategien;
4. Methode der Kulturerkundung, die dabei hilft, strukturierte Informationen über den jeweils fremden Kulturraum sammeln zu können (Konfliktumgehung);
5. Übungen und Simulationen zur kulturellen Selbstreflexion sowie kulturellen Selbst- und Fremderfahrung;
6. Darstellung der kulturellen Orientierungen und Lebensstile in Deutschland und Tschechien;
7. Entwicklung von Handlungsstrategien in unterschiedlichen Kontexten.
Empfohlene Literatur: Burgerstein, Jiri: Tschechien, Beck-Verlag München 1998
Die Veranstaltung findet am 21. April von 09.00 - 17.00 Uhr und am 22. April von 9.00 - 16.00 in Prag statt. Die Seminargebühr beinhaltet zwei Übernachtungen (vom 20.-22. April) im exklusiven Tagungshotel Popelka (ruhige Lage, das Zentrum ist schnell und bequem erreichbar) Stadt Prag (Bilder des Hotels).
Sie erhalten während der Veranstaltung Verpflegung (Kaffee/Tee/kalte Getränke) sowie in den Mittagspausen ein kaltes Büffet (Abendessen ist nicht im Preis enthalten). Anmeldeschluss ist der 20. März 2006, bis zu diesem Zeitpunkt sollte auch der Seminarbetrag überwiesen sein (s.u.).
Mindestteilnehmerzahl: 8 Personen (Für Begleitpersonen, die an der Veranstaltung nicht teilnehmen, entstehen - außer einer Zuzahlung von 39 € pro Übernachtung - keine weiteren Kosten; die Unterbringung erfolgt selbstverständlich im Doppelzimmer. Die Zuzahlung schließt lediglich das Frühstück ein, keine weitere Verpflegung) Auf Wunsch können Sie eine oder mehrere Anschlussnächte buchen (bitte unbedingt angeben und bei der Überweisung berücksichtigen).
Das Institut für Interkulturelle Didaktik e.V. ist offiziell akkreditierter Anbieter von Fortbildungs- und Qualifizierungsangeboten (§ 1 Abs. 2 iVm. §§ 9-11 IQVO) des Instituts für Qualitätsentwicklung Wiesbaden.












