(openPR) Hannover, 19.03.2012: ORIENT-ATION, Anbieter für Briefings und interkulturelle Trainings aus Hannover führte seit November 2011 interkulturelle Trainings für Mitarbeiter diverser Studentenwerke in Deutschland durch. Das Ziel der Auftraggeber war eine Sensibilisierung der Mitarbeiter für das Thema Kultur und der Aufbau interkultureller Handlungskompetenzen für die anhaltende Internationalisierung der Studentenschaft in Deutschland.
An deutschen Hochschulen lernen ca. 200.000 ausländische Studierende. Um den Alltag mit den internationalen Studenten einfacher zu gestalten, ist das Training für interkulturelle Kommunikation ein wichtiges Thema. Seit in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts im größeren Umfang europäische Förderprogramme lanciert wurden, hat die Mobilität europäischer Studenten auf beeindruckende Weise zugenommen. Und obwohl die Förderung tendenziell abnimmt, steigen europaweit die Zahlen der Studenten, die an Austauschprogrammen teilnehmen. Die hohe Qualität der deutschen Universitäten führt darüber hinaus dazu, dass die Zahl der Studenten aus außereuropäischen Ländern stetig wächst.
Die kulturell bedingten unterschiedlichen Handlungsanforderungen der Mitarbeiter in den Studentenwerken und der Vorstellungen von Studierenden aus Indien, Russland, China oder Nordafrikanischen Staaten führen häufig zu Kommunikationsproblemen. Diese zeigen sich in direkten Missverständnissen und Konflikten, sei es beim Einhalten von Terminen und Fristen oder die Herangehensweise an Klärung von Konflikten – interkulturelle Themen sind also von signifikanter Bedeutung.
Ein auf interkulturelle Kompetenz geschulter Mitarbeiterstamm bewerkstelligt die Komplexität im Arbeitsalltag mit ausländischen Studierenden erheblich einfacher und effizienter. Um das zu erreichen, wurde ORIENT_ATION damit beauftragt Trainings zur interkulturellen Kompetenz mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Studentenwerke durchzuführen.
Desiree McCourt, Inhaberin von ORIENT_ATION, konnte bei dem Training auf eigene Erfahrungen eines Studiums im Ausland zurückgreifen. Im Training wurden verschiedene Themen wie unterschiedliche kulturelle Sozialisation aufgearbeitet, das Thema Fremdheit behandelt und sogenannte „Critical Incidents“, also Situationen aus dem Arbeitsalltag im Studentenwerk analysiert.
Trainings für „Interkulturelle Kommunikation oder Kompetenz“ sollen zunächst das Andere einer Kultur sichtbar werden lassen und in nach Übungen die Seminarteilnehmer dazu befähigen in Konfliktsituationen angemessen und zielorientiert handeln zu können.
Die Qualität der deutschen Hochschulbildung und die interkulturelle Kompetenz der Mitarbeiter an Universitäten und Studentenwerken sind das Aushängeschild der deutschen Bildung im Ausland.










