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Interkulturelles und transkulturelles Lernen mit dem Fünf-Kulturen-Spiel

27.01.200608:30 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Interkulturelles und transkulturelles Lernen mit dem Fünf-Kulturen-Spiel

(openPR) Das Fünf-Kulturen-Spiel ist eine intensive, praxisbezogene und theoretisch begründete Maßnahme interkulturellen Trainings. Es bietet Szenarien, in denen Teams mit unterschiedlichen kulturellen Skripten aktuelle Aufgaben bearbeiten, bei denen sie sowohl eigene kulturelle Identität zur Geltung bringen als auch gemeinsame Lösungen anstreben. Auf Grund seiner Komplexität vermittelt das Fünf-Kulturen-Spiel im besonderen folgende Prozesse interkulturellen und transkulturellen Lernens:



# kulturelle Selbstwahrnehmung durch rollenbedingte Übernahme vom kulturellen Orientierungen und Verhaltensweisen, die vom eigenen dominanten Lebensstil verschieden sind,
# Aufmerksamkeit und gesteigerte Sensibilität für kulturelle Orientierungen anderer,
# Einsichten über Einflüsse kultureller Optionen auf Entscheidungsfindung und Problemlösung,
# Sensibilisierung für „transkulturelle Anschlusspotentiale“, d.h. Möglichkeiten, wie man in eigenen kulturellen Orientierungen Ansätze zum Umgang mit kulturellen Orientierungen anderer findet,
# strategischen Umgang mit eigenen und fremden Lebens- und Kommunikationsstilen, mit dem Ziel, zu gemeinsamen Problemlösungen zu gelangen sowie
# strategischeBearbeitung kulturspezifischer Konflikte.

Grundlage für die Entwicklung des Fünf-Kulturen-Spiels war die Kulturtheorie von Michael Thompson et al. (1990). In diesem theoretischen Bezugsrahmen werden „Kulturen“ als “Lebensstile“ verstanden, die in unterschiedlichen Ländern und Gesellschaften vorkommen. Diese Theorie ermöglicht es, für kulturelle Differenzen zu sensibilisieren ohne Nationalstereotype zu vermitteln oder zu verstärken. Und sie ermöglicht es für kulturelle Differenzen zu sensibilisieren, die innerhalb von Gesellschaften bestehen und deren „Diversität“ bedingen. Damit werden interkulturelle und transkulturelle Kompetenzen entwickelt, die für Menschen wichtig sind, die sowohl im Inland als auch im Ausland beruflich oder anderweitig mit Menschen kommunizieren, die unterschiedliche kulturelle ; Beim Fünf-Kulturen-Spiel erlernen die Teilnehmer auf spielerische Weise, sensibel mit kulturbedingten Lebensstilen anderer umzugehen und Strategien im Umgang mit fremden Lebens- und Kommunikationsstilen zu entwickeln. Die 13-20 Teilnehmer bilden fünf Gruppen. Jede der fünf Gruppen vertritt eine Kultur (einen „Lebensstil") entsprechend einer ausführlichen Beschreibung (der Rollenkarte). Nachdem sich jede Gruppe mit „ihrer" Kultur vertraut gemacht hat, wird sie mit Ereignissen konfrontiert, die sie in Kontakt zu Menschen mit anderen kulturspezifischen Lebensstilen bringen. Dabei entwickeln 5 die Gruppen zunächst Lösungsvorschläge, die ihrem eigenen kulturspezifischen Lebensstil entsprechen. Ausgehend von diesen Vorschlägen versuchen sie dann, im Dialog mit den anderen Gruppen zu gemeinsamen Lösungen zu kommen. Zeitrahmen für die Spieldurchführung: Zwei Tage (ca. 15 Std.)

Tutorentraining für künftige SpielleiterInnen
Im anschließenden eintägigen Tutorentraining könnenTeilnehmerInnen, die das Spiel selbst als Tutoren bzw. SpielleiterInnen durchführen möchten, die Lizenz dazu erwerben. Ein Satz Spielmaterialien für 18 Personen sowie ausführliche Hilfen für die Einführung und Moderation der einzelnen Spielphasen ist ebenfalls mit dieser Lizenz verbunden. Das Tutorentraining vermittelt sowohl Hintergrundwissen über die Entstehung und das theoretische Konzept sowie über mögliche Anpassungen an jeweilige Zielgruppen.

Das Institut für Interkulturelle Didaktik e.V. ist offiziell akkreditierter Anbieter von Fortbildungs- und Qualifizierungsangeboten (§ 1 Abs. 2 iVm. §§ 9-11 IQVO) des Instituts für Qualitätsentwicklung Wiesbaden.

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