(openPR) Düsseldorf. Die Jungen Liberalen (JuLis) NRW fordern die Klassenräume in „Lehrerbüros“ umzuwandeln.
Viele Lehrer kritisieren oft, dass nicht die Möglichkeit bestehe, auch außerhalb des Unterrichtes in der Schule weiter zu arbeiten und sie deshalb ihre Schreibtischarbeiten mit nach Hause nehmen müssten. Innerhalb des Schulgebäudes ist es aktuell kaum möglich Gespräche mit Schülern und Eltern zu führen oder den Unterricht vorzubereiten.
Die Jungen Liberalen schlagen daher vor, dass die Schulen entscheiden können, ob sie jedem Lehrer „sein Klassenzimmer“ zuteilt, welches er dann auch beruflich individuell nutzen kann. Die Schulklassen würden dann in Zukunft, ähnlich wie in den Staaten, die Klassenräume regelmäßig wechseln. In den Freistunden und nach dem Unterricht hat der Lehrer so die Möglichkeit seiner außerunterrichtlichen Arbeit nachzugehen, für die Schüler erreichbar zu sein und sich auf den folgenden Unterricht vorzubereiten, sowie auch in der unterrichtsfreien Zeit, etwa in den Ferien, dort zu arbeiten.
Neben der umfassenden Lehrerreform, welche die JuLis schon länger fordern, ist dies ein weiterer möglicher Schritt in Richtung autonome Schule. Gleichzeitig können so ganz einfach die Arbeitsbedingungen der Lehrer verbessert werden.
„Dies ist ein Konzept, welches den Staat nichts kostet und gleichzeitig effektiv ist. Es führt dazu, dass die Schule auch tatsächlich zu einem Ort des Lernens und Lebens wird und die Lehrer sich noch besser mit ihrem Arbeitsplatz identifizieren können. Auch kann es ebenso ein Schritt zur Verbesserung des gesamten Bildungswesen sein, da nun die Schule auch ein Ort des „Wohlfühlens“ werden kann. Schüler und Lehrer müssen in ihrer jeweiligen Schule zufrieden sein und sich am besten rundum wohlfühlen. Heutzutage sollte keiner mehr in unpersönlichen und manchmal trostlosen Klassenräumen sitzen müssen,“ so der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen NRW, Marcel Hafke.





