(openPR) 25.06.2003
Bildung ist an Bedeutung für die Gesellschaft kaum zu überschätzen. Bis zu 30 Prozent des Wirtschaftswachstums hängen davon ab. In Deutschland wird dieser Erkenntnis aber nicht ausreichend Rechnung getragen.
Während die OECD Staaten im Durchschnitt 5,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Schulen, Vorschulen, Universitäten und Weiterbildung investieren, liegt Deutschland mit 5,6 Prozent unter diesem Durchschnitt.
Noch deutlicher wird der Rückstand beim Vergleich der Bildungsausgaben der öffentlichen Haushalte. Während der Durchschnitt dieser Ausgaben 12, 7 Prozent des gesamten öffentlichen Etats beträgt, sind es in Deutschland nur 9,8 Prozent.
Die Folgen sind bedenklich:
Jeder zehnte Jugendliche verlässt die Schule ohne Abschluss.
Fast 15 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 20 und 29 Jahren haben keine Berufsausbildung.
Die Quote der Universitätsabschlüsse hat sich seit Anfang der siebziger Jahre nicht verändert.
Der DGB hat deshalb Projekte zu aktuellen Herausforderungen der Bildungspolitik initiiert, bei denen er sich besonders engagiert.
Unsere Schwerpunktprojekte sind:
Benachteiligten Jugendlichen bessere Abschlüsse ermöglichen
Mehr Ganztageseinrichtungen für Kinder
Mehr Ganztagsschulen
Arbeitnehmerbeauftragte qualifizieren
Berufsbildungsgesetz reformieren
Interaktive Berufsorientierung
Betriebsnahe Qualifizierungsberatung






