(openPR) Bochum. Mit einer ehrenamtlichen Tätigkeit im Lebenslauf kann der Jobsuchende Pluspunkte sammeln und sich von der Konkurrenz abgrenzen. Karriereberater Jürgen Hesse warnt in der aktuellen Ausgabe des bundesweiten Campus Magazins UNICUM (05/2013) aber vor zu vielen oder sogar erfundenen Engagements in der Bewerbung.
„Zu viel ist verdächtig“, sagt Hesse. Der Arbeitgeber dürfe nicht den Eindruck bekommen, dass der Job unter dem Engagement leiden könnte. Außerdem muss sich der Bewerber bewusst sein, dass die Personalchefs im Vorstellungsgespräch gerne genauer nachfragen. Lebenslaufkosmetik wird dann meistens entlarvt. „Man muss Auskunft darüber geben können, warum man sich engagiert und was man dort gelernt hat.“ Jobchancen können mit einem Ehrenamt nur dann gesteigert werden, wenn deutlich wird, dass das Engagement Fähigkeiten für die berufliche Laufbahn vermittelt hat.
Besondere Vorsicht sei bei einem politischen Engagement geboten, betont Hesse. Inhaltliche Position sollte man im Vorstellungsgespräch nicht beziehen, stattdessen die erlangten Kenntnisse in den Vordergrund rücken.
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