(openPR) Der Bundesverband Initiative 50Plus e.V. bekommt Verstärkung: Michael Schaffer vertritt ab sofort den Verband in Mittelfranken als Kreisgeschäftsführer
Nürnberg, 27.03.2013 Seit seiner Gründung im Jahr 2011 hat sich der Bundesverband Initiative 50Plus e.V. (BVI50Plus) der aktiven Gestaltung des demografischen Wandels in unserer Gesellschaft verschrieben. Ab sofort unterstützt Michael Schaffer die Arbeit des Verbandes in Mittelfranken als Kreisgeschäftsführer.
Statement und kurzer Lebenslauf des neuen KGF
„Die Generation 50Plus ist heute der zentrale Motor in vielen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereichen. Mehr als 50 Prozent der Arbeitnehmer gehören dieser Altersgruppe an, ein Großteil der Konsum- und Investitionsausgaben werden von dieser Altersgruppe getätigt. Aber noch immer gibt es kaum gezielte Initiativen, die sich um die spezifischen Bedürfnisse dieser Bevölkerungsgruppe kümmern. Wir brauchen die Bündelung aller Kräfte! Alle gesellschaftlichen Akteure zu diesem Thema zusammenzubringen und kompetenter Ansprechpartner für Wirtschaft, Interessensverbände und Politik zu sein ist unser Ziel“ sagt Michael Schaffer, Kreisgeschäftsführer Mittelfranken des BVI 50Plus. „Sich den Anforderungen des demografischen Wandels zu stellen ist eine große Aufgabe. Das Bewältigen dieser Aufgabe wird entscheidend über die zukünftige Lebensqualität in unserer Gesellschaft entscheiden. Und der BVI 50Plus will dabei ein starker Motor sein.“
Um diese Herausforderung meistern zu können, baut der BVI 50Plus eine bundesweite Struktur von Geschäftsstellen auf. Die insgesamt zehn Landesgeschäftsstellen sowie die bislang rund 20 Kreisgeschäftsstellen bilden die Basis einer Netzwerk-Plattform, auf der sich alle Kräfte zusammenfinden, austauschen und tätig werden können. „Wir wollen den Menschen vor Ort Mut machen, kompetenter Ansprechpartner für Unternehmen und Verbände sein, aber auch konkrete Lebenshilfe geben und motivieren mit Freude die erforderlichen Umbauten der Gesellschaft mitzugestalten“, so der neue Mittelfranken-Kreisgeschäftsführer Michael Schaffer.
Ansatzpunkte sieht der Verband reichlich gegeben:
• Noch nie war die Lebenserwartung der Menschen so hoch wie heute. Und sie wird weiter steigen. Wer heute 50 Jahre alt ist, wird im Schnitt etwa 90 Jahre alt.
• Noch nie war der Anteil der Generation 50Plus an der Erwerbsbevölkerung so hoch wie heute: 52 Prozent sind 55 – 64. Und er wird weiter steigen.
• Aber auch noch nie seit 50 Jahren war das Renten-Niveau der heute Berufstätigen so niedrig wie heute. Es liegt bei 44 Prozent. Und wird weiter sinken.
• Noch nie haben so viele Menschen nach dem Eintritt ins Rentenalter noch für den Lebensunterhalt gearbeitet wie jetzt: 40 Prozent. Dabei wird es nicht bleiben.
• Selten war die Altersarmut so hoch wie heute: 5 Prozent der Bevölkerung sind schon betroffen. Das darf nicht so bleiben.
• Nie waren die Deutschen so krank: 43 Millionen leiden unter Krebs, Depressionen, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Diabetes oder Bluthochdruck. Das muss sich ändern.
• Die Generation 50Plus ist die Lebensversicherung für Marken und Märkte: Mehr als 300 Milliarden Euro gibt sie jährlich für Konsum aus. Dieses Vermögen gilt es zu sichern.
Die Herausforderung der Zukunft kreist aus Sicht des Bundesverband Initiative50Plus um sieben zentrale Fragen:
• Was müssen wir tun, um Vitalität, Wohlstand und Lebensqualität unserer 50Plus-Gesellschaft zu erhalten?
• Wie kann die Gesellschaft künftig besser vom beruflichen und persönlichen Erfahrungsschatz der Generation 50Plus profitieren?
• Wie lässt sich der wohlverdiente Lebensabend älterer Menschen besser absichern?
• Wie lassen sich der Gesundheitszustand und damit die Lebensfreude der Menschen nachhaltig steigern?
• Wie schaffen wir es, die Generation 50Plus stärker für dringend notwendiges gesellschaftliches Engagement zu begeistern?
• Wie lassen sich Produkte und Dienstleistungen besser auf die Bedürfnisse der Generation 50 Plus abstimmen?
• Wie können wir verantwortlich für die nachfolgenden Generationen handeln? Wie gehen wir mit den Energieressourcen um und erhalten die Umwelt?
Als Lösungsbeitrag zu diesen Herausforderungen ruht die Arbeit des Bundesverband Initiative 50Plus e.V. bislang auf vier Säulen:
o die Initiative Arbeit50Plus fördert Konzepte für lebenslanges Arbeiten und macht damit den Arbeitsmarkt für ältere Menschen offen und attraktiver. Das umfasst auch die Aufgabe, ältere Beschäftigte länger arbeits- und leistungsfähig zu halten. Dazu spannt der Verband ein Netzwerk über Deutschland, das Kooperationen fördert und entsprechende Kompetenzen in diesem Bereich bündelt;
o die Erlebniswelt 50Plus unterstützt Menschen 50Plus mit Informationen, die Bedürfnisse wecken. Die Befriedigung dieser Bedürfnisse erfolgt durch zielgruppengerechte und geprüfte Produkte & Dienstleistungen, für die der Bundesverband eine Verbraucherempfehlung ausspricht. Die Erlebniswelt 50Plus unterscheidet sich von anderen Angeboten im Internet durch frisches Auftreten, das dem Lebensgefühl der Menschen 50Plus entspricht, eine einfache, intuitive Handhabung, eine Spenden-Funktion sowie ein hohes Maß an Service und Sicherheit. Die Themen kommen aus den Bereichen Gesundheit, Wellness, Reisen, Bildung, Kultur, Bücher, Filme, Ausstellungen, Finanzen, Recht und Steuern, Wohnen, Haus & Garten, Kommunikation, Mobilität.
o die Verbraucherempfehlung 50Plus gibt Kunden ab 50 – mit 34 Millionen die größte und kaufkräftigste Zielgruppe in Deutschland – eine Orientierung, wo sie gute Produkte und einen umfassenden Service finden. Damit motiviert der BVI 50Plus Unternehmen, sich verstärkt auf die spezifischen Bedürfnisse von Kunden 50Plus einzustellen. Dabei können Unternehmen, die eine Vorbildfunktion übernehmen, dies auch mit Unterstützung des Verbandes in der Öffentlichkeit bekannt machen. Der Verbraucher-empfehlung geht eine eingehende Prüfung durch die 50Plus Services GmbH voraus. Der Verbraucherempfehlung liegt eine Kriterien-Liste zugrunde, die in Zusammenarbeit mit fachkundigen Experten entwickelt wurde.
o die Initiative Nothilfe50Plus hilft unverschuldet in Not geratenen Menschen, damit sie ihr Schicksal besser meistern können. Sie hilft dort, wo öffentliche Hilfen nicht mehr greifen, das soziale Netz zu ergänzen.













