(openPR) Über 26.000 unterstützen Forderung für bessere Arbeitsbedingungen
Berlin 19. Februar. Die Kündigung des Dienstleistervertrages mit einem umstrittenen Leiharbeitsunternehmen durch den Online-Versandhändler Amazon löst nach Ansicht von Heiner Reimann, Amazon-Experte bei der Gewerkschaft ver.di, nicht das grundsätzliche Problem bei dem Unternehmen. Reimanns Petition an Amazon für bessere Arbeitsbedingungen unterstützen bereits über 26.000 Menschen.
„Das Kündigen von Dienstleistern löst Amazons Problem nicht. Das Unternehmen muss erst noch belegen, dass es für Leihbeschäftigte künftig bessere Arbeitsbedingungen schaffen möchte als bisher”, so Reimann. Reimann hatte die Betriebsleitungen und Betriebsräte des Online-Händlers in den vergangenen Jahren mehrfach sowohl auf die schlechten Arbeitsbedingungen sowie auf den fragwürdigen Umgang mit Sozialversicherungsabgaben hingewiesen. Der Beitrag der ARD hatte in Zweifel gezogen, ob die Unterbringung und Verpflegung der Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter sozialversicherungsrechtlich korrekt abgerechnet worden sei.
„Wenn Amazon behauptet, von diesen Praktiken überrascht zu sein ist das nicht glaubwürdig. Trotzdem sollte man jetzt nach vorne schauen und überlegen, wie die speziellen Anforderungen Amazons beschäftigtenfreundlich gelöst werden können. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei Amazon sind dazu bereit”, so Reimann.
Reimanns Petition im Netz: www.change.org/ausgeliefert













