(openPR) Die Bevölkerung blickt düster auf den Anfang der großen Koalition. Dies ergibt die jüngste monatliche Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die in der Mittwochsausgabe veröffentlicht wird. Nur 35 Prozent der Bevölkerung erwarten, daß die neue Bundesregierung große Fortschritte bei der Ankurbelung der Wirtschaft erreichen wird, jeder zweite Bürger erwartet keine großen Fortschritte. Daß die Staatsverschuldung nicht weiter steigt, erwarten nur dreißig Prozent, 56 erwarten hier keine wesentlichen Fortschritte. Bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit trauen lediglich 27 Prozent der großen Koalition Erfolge zu, 66 Prozent glauben nicht an wesentliche Fortschritte. Ähnlich schätzen die Bürger die Chancen auf die Kostendämpfung im Gesundheitswesen und bei der Sicherung der Rente ein. Die Zuversicht, daß die schwarz-rote Regierung für soziale Gerechtigkeit sorgen werde, haben nur 18 Prozent, 63 Prozent teilen diese Zuversicht nicht. Die geringsten Hoffnungen haben die Bürger in finanziellen Fragen. Sowohl bei der Deckelung der Energiepreise als auch der Steuern und Abgaben, trauen der Regierung Merkel lediglich 15 Prozent große Fortschritte zu, gut 70 Prozent sind gegensätzlicher Überzeugung.
Die Umfrage wurde Mitte November unter rund zweitausend Befragten gemacht.
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